Dienstag, 04. November 2014

Gelungener Start f├╝r den Heddesheimer Wochenmarkt


Guten Tag!

Heddesheim, 11. M├Ąrz 2011. (che) “Frischer Freitag” – mit diesem Slogan machten ├╝berall in Heddesheim verteilte Plakate, Flyer, Postwurfsendungen und ein quer ├╝ber die Unterdorfstra├če wehendes Banner zum ersten Wochenmarkt auf Heddesheims noch jungem Dorfplatz aufmerksam. Und die Heddesheimer folgten dem Aufruf und bescherten so dem “Frischen Freitag” einen gut besuchten Auftakt.

Als gegen 08:00 Uhr B├╝rgermeister Michael Kessler die Er├Âffnungsrede hielt, verloren sich erst etwa 70 Menschen auf dem Dorfplatz, darunter viele Mitglieder des Heddesheimer Gemeinderats.

heddesheimermarkt19

Guter Start f├╝r den "Frischen Freitag".

Kesslers Rede war erfreulich kurz; ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte des Markts, die Hoffnung der Gemeinde, damit die Attraktivit├Ąt und Kaufkraft des Orts zu steigern und zu erhalten und den Dorfplatz auch zu einem Ort der Kommunikation und Begegnung werden zu lassen.

Dann stellte er die eigens konzipierten Sch├╝rzen f├╝r die H├Ąndler vor, ganz in braun mit dem Logo “Frischer Freitag”, lie├č rundum ├âÔÇ×pfel mit dem Logo verteilen und lud alle Kunden zu einem kostenlosen Sekt ein.

Acht H├Ąndler pr├Ąsentierten ihre Produkte

Acht H├Ąndler hatten auf dem Platz ihre St├Ąnde aufgebaut und pr├Ąsentierten erwartungsvoll ihre frischen Produkte.

Das Angebot erstreckte sich von Fisch, Pf├Ąlzer Wein und Hausmacher Worscht ├╝ber K├Ąse, Eier und Nudeln, Blumen und Gem├╝se bis hin zu Putenfleischprodukten, Oberbekleidung von “Hellese Wear” und Putzmitteln von Amway.

Nach Kesslers Er├Âffnung machte sich eine gewisse Nervosit├Ąt unter den H├Ąndlern breit: W├╝rden die Heddesheimer ihren neuen Wochenmarkt annehmen?

Bis zu diesem Zeitpunkt wirkten die erschienenen Heddesheimer noch etwas verloren, doch nach und nach f├╝llte sich der Dorfplatz mit Menschen.

Gegen 9:30 Uhr war auf dem Zugang am Rathaus kaum noch ein Durchkommen. Die Heddesheimer str├Âmten jetzt geradezu auf den Markt. Die Markth├Ąndler, die anfangs noch in Ruhe ein kleines Schw├Ątzchen mit ihren Kunden hielten, hatten jetzt alle H├Ąnde voll zu tun.

Besonders am Gem├╝sestand dr├Ąngten sich die Kunden. Anita Schubkegel aus Dannstadt-Schauernheim und ihr Damen-Team bew├Ąltigten flott und freundlich den gro├čen Andrang, denn die enorme Vielfalt ihres Obst- und Gem├╝sesortiments fand gro├čen Zuspruch.

Am Stand mit den Putenfleischprodukten standen die Heddesheimer Schlange. Bauer Reinmuth aus Helmstatt-Weilerhof, der die Puten f├╝r seine Erzeugnisse selbst aufzieht und verarbeitet, verteilte an alle Marktbesucher Gutscheine f├╝r ein kostenloses Paar Putenwienerle. Das holten sich die Heddesheimer nat├╝rlich gerne ab und nahmen sich bei der Gelegenheit auch gleich noch Putenwurst oder Fleisch f├╝rs Mittagessen mit.

Einen guten Anklang fand das reichhaltige K├Ąseangebot. Der Stand von J├╝rgen Brunn aus Mannheim traf mit seinem Angebot den Geschmack vieler Heddesheimer K├Ąsefreunde.

Die beiden Mannheimer Damen am Blumenstand machten ebenfalls einen zufriedenen Eindruck. Ihre Gestecke und Frischblumenstr├Ąu├če gefielen vor allem den Heddesheimerinnen, auch ihr Stand war gut besucht.

Lediglich am Fischstand war weniger Betrieb. Obwohl der Fisch optisch einladend pr├Ąsentiert wurde und so frisch und appetitlich aussah, dass er ohne weiteres als Sushi verzehrt werden kann, blieben die Heddesheimer Kunden eher zur├╝ckhaltend. Frank Schott aus Albertsweiler ist aber zuversichtlich, dass sich die Qualit├Ąt seiner Fischerzeugnisse herumsprechen und es f├╝r sein Angebot zuk├╝nftig gr├Â├čere Nachfrage geben wird.

Auch Herr Rahm aus Bad D├╝rkheim zeigt sich zufrieden mit der Nachfrage nach seinen Hausmacher Wurstsorten und seinem Weinangebot. Mit flotten Spr├╝chen und einem breiten L├Ącheln reichte er jedem Kunden als Entscheidungshilfe gerne ein Gl├Ąschen zum Verkosten.

Der Stand der Werbemacher GmbH (“Hellesewear”) war zwar nicht so stark frequentiert wie die St├Ąnde mit den frischen Produkten, aber auch dieser Standbetreiber zeigte sich alles in allem zufrieden. Er will zuk├╝nftig jeden Freitag eine andere Kollektion anbieten, um so saisonelle Gegebenheiten und Kundenw├╝nsche gezielt zu ber├╝cksichtigen.

Am Stand von “Amway” dagegen hatte man nur sehr wenige Kundengespr├Ąche. Dieser Stand wirkte deplaziert und fand offensichtlich kein Interesse.

Leider hatte man einen Stand offenbar vergessen. Einige Heddesheimer monierten das Fehlen eines Standes mit Backwaren. Ein Brot oder frische Br├Âtchen h├Ątte so manch einer auch gerne gleich mitgenommen. Und weitaus bereitwilliger als eine Flasche Putzmittel.

Der Dorfplatz wird zum Marktplatz und zu einem Ort der Kommunikation

B├╝rermeister Kessler w├╝nschte sich, der Markt m├Âge auch ein kommunikativer Ort sein. Das wurde zur Er├Âffnung erf├╝llt. ├â┼ôberall bildeten sich kleinere Gr├╝ppchen von Menschen, die ├╝ber das Angebot des Markts ebenso eifrig diskutierten wie ├╝ber die eigenen Befindlichkeiten oder die der Familie, Verwandten und Bekannten.

Man hielt ein Schw├Ątzchen, freute sich, Menschen wieder zu treffen, die man lange nicht mehr gesehen hatte, a├č dabei eine Bratwurst (1 Euro) und trank miteinander gratis ausgeschenkten Sekt.

Heddesheim hat den Wochenmarkt angenommen, obwohl f├╝r viele Heddesheimer der Freitagstermin ung├╝nstig f├╝r Berufst├Ątige und Sch├╝ler erscheint. Trotz dieser nicht unberechtigten Kritik war der Wochenmarkt-Auftakt ein gro├čer Erfolg.

Gro├čer Andrang, zufriedene H├Ąndler, zufriedene Heddesheimer, f├╝r die Zukunft des Markts l├Ąsst das hoffen.

Viel Freude mit den Fotos:
[nggallery id=170]

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog