Donnerstag, 24. April 2014

Gelungener Start fĂŒr den Heddesheimer Wochenmarkt


Guten Tag!

Heddesheim, 11. MĂ€rz 2011. (che) “Frischer Freitag” – mit diesem Slogan machten ĂŒberall in Heddesheim verteilte Plakate, Flyer, Postwurfsendungen und ein quer ĂŒber die Unterdorfstraße wehendes Banner zum ersten Wochenmarkt auf Heddesheims noch jungem Dorfplatz aufmerksam. Und die Heddesheimer folgten dem Aufruf und bescherten so dem “Frischen Freitag” einen gut besuchten Auftakt.

Als gegen 08:00 Uhr BĂŒrgermeister Michael Kessler die Eröffnungsrede hielt, verloren sich erst etwa 70 Menschen auf dem Dorfplatz, darunter viele Mitglieder des Heddesheimer Gemeinderats.

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Guter Start fĂŒr den "Frischen Freitag".

Kesslers Rede war erfreulich kurz; ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte des Markts, die Hoffnung der Gemeinde, damit die AttraktivitÀt und Kaufkraft des Orts zu steigern und zu erhalten und den Dorfplatz auch zu einem Ort der Kommunikation und Begegnung werden zu lassen.

Dann stellte er die eigens konzipierten SchĂŒrzen fĂŒr die HĂ€ndler vor, ganz in braun mit dem Logo “Frischer Freitag”, ließ rundum Äpfel mit dem Logo verteilen und lud alle Kunden zu einem kostenlosen Sekt ein.

Acht HÀndler prÀsentierten ihre Produkte

Acht HÀndler hatten auf dem Platz ihre StÀnde aufgebaut und prÀsentierten erwartungsvoll ihre frischen Produkte.

Das Angebot erstreckte sich von Fisch, PfĂ€lzer Wein und Hausmacher Worscht ĂŒber KĂ€se, Eier und Nudeln, Blumen und GemĂŒse bis hin zu Putenfleischprodukten, Oberbekleidung von “Hellese Wear” und Putzmitteln von Amway.

Nach Kesslers Eröffnung machte sich eine gewisse NervositĂ€t unter den HĂ€ndlern breit: WĂŒrden die Heddesheimer ihren neuen Wochenmarkt annehmen?

Bis zu diesem Zeitpunkt wirkten die erschienenen Heddesheimer noch etwas verloren, doch nach und nach fĂŒllte sich der Dorfplatz mit Menschen.

Gegen 9:30 Uhr war auf dem Zugang am Rathaus kaum noch ein Durchkommen. Die Heddesheimer strömten jetzt geradezu auf den Markt. Die MarkthÀndler, die anfangs noch in Ruhe ein kleines SchwÀtzchen mit ihren Kunden hielten, hatten jetzt alle HÀnde voll zu tun.

Besonders am GemĂŒsestand drĂ€ngten sich die Kunden. Anita Schubkegel aus Dannstadt-Schauernheim und ihr Damen-Team bewĂ€ltigten flott und freundlich den großen Andrang, denn die enorme Vielfalt ihres Obst- und GemĂŒsesortiments fand großen Zuspruch.

Am Stand mit den Putenfleischprodukten standen die Heddesheimer Schlange. Bauer Reinmuth aus Helmstatt-Weilerhof, der die Puten fĂŒr seine Erzeugnisse selbst aufzieht und verarbeitet, verteilte an alle Marktbesucher Gutscheine fĂŒr ein kostenloses Paar Putenwienerle. Das holten sich die Heddesheimer natĂŒrlich gerne ab und nahmen sich bei der Gelegenheit auch gleich noch Putenwurst oder Fleisch fĂŒrs Mittagessen mit.

Einen guten Anklang fand das reichhaltige KĂ€seangebot. Der Stand von JĂŒrgen Brunn aus Mannheim traf mit seinem Angebot den Geschmack vieler Heddesheimer KĂ€sefreunde.

Die beiden Mannheimer Damen am Blumenstand machten ebenfalls einen zufriedenen Eindruck. Ihre Gestecke und FrischblumenstrĂ€uße gefielen vor allem den Heddesheimerinnen, auch ihr Stand war gut besucht.

Lediglich am Fischstand war weniger Betrieb. Obwohl der Fisch optisch einladend prĂ€sentiert wurde und so frisch und appetitlich aussah, dass er ohne weiteres als Sushi verzehrt werden kann, blieben die Heddesheimer Kunden eher zurĂŒckhaltend. Frank Schott aus Albertsweiler ist aber zuversichtlich, dass sich die QualitĂ€t seiner Fischerzeugnisse herumsprechen und es fĂŒr sein Angebot zukĂŒnftig grĂ¶ĂŸere Nachfrage geben wird.

Auch Herr Rahm aus Bad DĂŒrkheim zeigt sich zufrieden mit der Nachfrage nach seinen Hausmacher Wurstsorten und seinem Weinangebot. Mit flotten SprĂŒchen und einem breiten LĂ€cheln reichte er jedem Kunden als Entscheidungshilfe gerne ein GlĂ€schen zum Verkosten.

Der Stand der Werbemacher GmbH (“Hellesewear”) war zwar nicht so stark frequentiert wie die StĂ€nde mit den frischen Produkten, aber auch dieser Standbetreiber zeigte sich alles in allem zufrieden. Er will zukĂŒnftig jeden Freitag eine andere Kollektion anbieten, um so saisonelle Gegebenheiten und KundenwĂŒnsche gezielt zu berĂŒcksichtigen.

Am Stand von “Amway” dagegen hatte man nur sehr wenige KundengesprĂ€che. Dieser Stand wirkte deplaziert und fand offensichtlich kein Interesse.

Leider hatte man einen Stand offenbar vergessen. Einige Heddesheimer monierten das Fehlen eines Standes mit Backwaren. Ein Brot oder frische Brötchen hÀtte so manch einer auch gerne gleich mitgenommen. Und weitaus bereitwilliger als eine Flasche Putzmittel.

Der Dorfplatz wird zum Marktplatz und zu einem Ort der Kommunikation

BĂŒrermeister Kessler wĂŒnschte sich, der Markt möge auch ein kommunikativer Ort sein. Das wurde zur Eröffnung erfĂŒllt. ÃƓberall bildeten sich kleinere GrĂŒppchen von Menschen, die ĂŒber das Angebot des Markts ebenso eifrig diskutierten wie ĂŒber die eigenen Befindlichkeiten oder die der Familie, Verwandten und Bekannten.

Man hielt ein SchwĂ€tzchen, freute sich, Menschen wieder zu treffen, die man lange nicht mehr gesehen hatte, aß dabei eine Bratwurst (1 Euro) und trank miteinander gratis ausgeschenkten Sekt.

Heddesheim hat den Wochenmarkt angenommen, obwohl fĂŒr viele Heddesheimer der Freitagstermin ungĂŒnstig fĂŒr BerufstĂ€tige und SchĂŒler erscheint. Trotz dieser nicht unberechtigten Kritik war der Wochenmarkt-Auftakt ein großer Erfolg.

Großer Andrang, zufriedene HĂ€ndler, zufriedene Heddesheimer, fĂŒr die Zukunft des Markts lĂ€sst das hoffen.

Viel Freude mit den Fotos:

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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