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Heddesheim, 28. Oktober 2009. Im Bauausschuss brachten am Montag, den 26. Oktober 2009 Anwohner der Stettiner Straße ihre Bedenken gegen eine geplante Neubebauung des Flurstücks Nr. 3132/1 zum Ausdruck: Eine Erschließung sollte nach ihren Wünschen besser über die Breslauer Straße erfolgen.
Das Anliegen der Bewohner der Stettiner Straße ist nachzuvollziehen. Zwei Autos kommen hier, wenn überhaupt, nur durch beiderseitiges Ausweichen auf den Gehweg aneinander vorbei. Nun soll das Eckgrundstück, das an die Breslauer und Ladenburger Straße angrenzt, über die Stettiner Straße erschlossen werden.
Drei Einfamilienreihenhäuser und zwei Doppelhaushälften sind geplant. (siehe Entwurf). Im ersten Entwurf war es ein einziger Block – dem wollte der Gemeinderat aber nicht zustimmen: “Das wäre ein “Riegel” gewesen, der da nicht hinpasst”, sagte Bürgermeister Michael Kessler.

Erst 8, dann 6, jetzt nur noch 5 Wohneinheiten. Der Anschluss soll über die Stettiner Straße laufen. Quelle: Gemeinde Heddesheim
Nun ist der “Riegel” geteilt, die Häuser wurden weiter nach Norden verrückt – “damit die Leute auch ein wenig mehr Garten haben”, sagte Kessler. Der Bauherr Werner Wohnbau GmbH & Co. KG (Niedereschach) steigert durch den höheren Gartenanteil aber natürlich auch den Wert der Häuser.
Gegen die Bebauung haben die Anwohner keine Einwände. Sie verstehen, dass der Eigentümer seinen Grund veräußern kann und die Neubauten das Gebiet möglichst effizient ausnutzen: “Obwohl das einzelne Haus mit dem großen Grundstück natürlich einen weniger kompakten Eindruck macht.”
Was die Anwohner stört ist der Anschluss über die Stettiner Straße: “Hier geht es so eng zu, dass wir gegen noch mehr Fahrzeuge sind. Außerdem ist das Grundstück jetzt auch über die Breslauer Straße angeschlossen.” Genau das aber will der Bürgermeister nicht mehr. Die Breslauer Straße sei, so der Bürgermeister, eher ein besserer Feldweg.
Ein Anschluss würde für die Gemeinde bedeuten, dass die Straße aufgewertet werden müsste – das kostet Geld. “Im ganzen Gebiet gibt es keinen Anschluss an die Ladenburger Straße”, sagte Kessler. “Das ist eine bewusste Entscheidung, weil es erstens wegen dem Charakter der Landstraße höhere Gefahren birgt und zweitens das Konzept eingehalten werden soll. Es wird keinen Anschluss über die Breslauer Straße geben.”
Da die Bausituation von vormals acht Wohneinheiten, dann sechs auf jetzt nur noch fünf Einheiten verringert worden ist, sei die Inanspruchnahme des Grundstücks deutlich reduziert worden. Baurechtlich seien fünf Stellplätze vorgesehen. Die Gemeinde will dem Bauträger einen anderen Entwurf vorschlagen, um die Zahl der Stellplätze auf acht bis neun zu erhöhen – was aus Sicht der Anwohner ein bis zwei Parkplätze zu wenig sind, da man damit rechnet, dass jeder Haushalt mindestens zwei Fahrzeuge haben wird.
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Das heddesheimblog




























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