Mittwoch, 22. Mai 2013

« »

0,7 Prozentpunkte Vorsprung für “Pfenning”-Ansiedlung

Hinweis: Bitte beachten Sie bei der Lektüre, dass die Zahlenangaben sich auf die Berechnungsergebnisse der Gemeinde beziehen. Die Redaktion hat die Zahlen erneut berechnet und kommt auf andere Ergebnisse.

Guten Tag!

Heddesheim, 28. September 2009. Die Bürgerbefragung ist äußerst knapp ausgegangen. 50,35 Prozent der Teilnehmer stimmten für eine Ansiedlung der Unternehmensgruppe Pfenning, 49,65 Prozent dagegen. Dazwischen liegen 0,7 Prozentpunkte.

Die Bürgerbefragung zur geplanten “Pfenning”-Ansiedlung hat keine eindeutige Mehrheit erbracht: 50, 35 Prozent der Teilnehmer stimmten für die Ansiedlung, 49,65 Prozent dagegen. Rechnerisch ergibt sich also ein Vorteil für die Befürworter von 0,7 Prozentpunkten.

Mehr als ein Viertel der Teilnehmer lehnt eine weitere Entwicklung der Gewerbegebiete ab: 25,74 Prozent. 74,26 Prozent sprechen sich dafür aus.

Mehr als ein Fünftel der Teilnehmer lehnt den Ausbau von Arbeitsplatz- und Ausbildungsangeboten ab: 21,81 Prozent. 78,19 Prozent stimmten dem zu.

Auffällig sind die Ergebnisse zu den ersten beiden Fragen und der dritten Frage. Während bei den ersten beiden Fragen jeweils rund neun Prozent ungültige Stimmen gezählt wurden, waren es bei der dritten Frage nur gut ein Prozent ungültige Stimmen.

Die Beteiligung an der Bürgerbefragung betrug 64,33 Prozent. 9077 Personen waren zur Bürgerbefragung aufgerufen, 5839 nahmen daran teil.

Link: Download der detaillierten Ergebnisse

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • Zhengfeng

    Hallo liebe Heddesheimer,

    ich kan nachvollziehen, wenn man gegen den Ausbau des Gewerbegebietes stimmt, da es sich hierbei um vernünftige Argumente handelt die dagegen sprechen. Allerdings ist mir ein Rätsel, wie man gegen die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze sein kann.Es scheint dass die Umkehr der Alterspyramide in Heddesheim schon vollständig abgeschlossen ist und diese Leute einfach kein Interesse an einem stabilen Arbeitsplatzangebot in Heddesheim haben, weil es Sie persönlich nicht betrifft. Pfenning ist gut für Heddesheim, weil das Unternehmen gut für die Wirtschaft ist. Steigt die Wirtschaftsleistung, steigt auch der Wohlstand der Bevölkerung. Außerdem bleibt Heddesheim , auch nach der Ansiedlung von Pfenning, ein anschaulicher Ort in dem man gerne lebt.

    Hört mit den Kindereien auf und betrachtet die Fakten!!!!!

    Gruß

    Sascha aus Heddesheim

  • Heddesheimer

    Ich bin im mittleren alter und mir wurde von einen Herren weit im Renten alter der Satz hingeworfen “ich solle doch weg ziehen”, wen ich nicht dafür bin?

    Ich lebe/lebte eigentlich gerne hier und mich stört es nicht täglich 20km zur arbeit zu fahren aber dafür hab ich gefühlten Feierabend.

    Das sind meine Fakten.

  • der Klärer

    Wer hat bis heute den Beweis geliefert, dass Pfenning – neue –
    Arbeitsplätze nach Heddesheim bringt. Ausbildungsplätze nach Herrn Nitzinger 4 für Heddesheimer.
    Wer hat den Beweis geliefert, dass Pfenning Gewerbesteuer zahlt bzw. in Heddesheim zahlen würde.
    Mit Kindereien hat es nichts zu tun, wenn grosse Flächen versiegelt werden und die Gegenleistung offensichtlich nicht geklärt ist. Mit Hoffnungen ist der Gemeindekasse nicht gedient.
    Hoffnungsgroschen sind ausgestorben und fördern keinen Wohlstand.
    Ein sinnvoller Ausbau des Gewerbegebietes mit tragfähigen einzelnen Unternehmen, wie seit Jahren praktiziert, wäre die Lösung für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. In Hirschberg gibt es noch Interessenten, aber kein Gelände. Warum ging bzw. geht es dort.

  • Graf von Luxburg

    @ der Klärer

    Wer hat bis heute den Beweis geliefert, dass Pfenning keine -neuen- Arbeitsplätze nach Heddesheim bringt? Wer hat den Beweis geliefert, dass Pfenning keine Gewerbesteuer zahlt bzw. in Heddesheim zahlen würde?

    Alles im Vorfeld anzuzweifeln, ohne selbst Fakten zu nennen, das sind für mich Kindereien…

    MfG der Graf

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Hinweis der Redaktion: Wir werden künftig keine Beiträge mehr von Ihnen frei schalten, wenn diese das vorliegende Niveau nicht verlassen.

      Sie können hier auf dem heddesheimblog nachlesen, dass das Unternehmen Pfenning nach eigener Aussage zunächst bis zu 1000 Arbeitsplätze angekündigt hat, dann 650 Mitarbeiter aus der Region in Heddesheim konzentrieren wollte und dann zugegeben hat, zunächst nur 300 umzusiedeln. Ob diese Zahl auch wieder korrigiert wird, zeigt die Zukunft.

      Nach Aussage von Herrn Nitzinger hat das Unternehmen “Pfenning” bei (nach eigenen Angaben) 220 Millionen Euro Umsatz 2008 nur auf einen Betrag von 1,8 Millionen Euro Gewerbesteuer bezahlt, was in etwa 200.000 Euro entsprechen dürfte. Das ist nicht “keine Gewerbesteuer”, wird aber vermutlich genau dazu, wenn die Investitionskosten die Gewinne des Unternehmens erheblich drücken werden.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  • wetterwachs

    @ Graf von Luxburg,

    das ist ja gerade das Problem… es gibt keine harten Fakten, die eine Entscheidung “Pro Ansiedlung eines Groß-Logistikers” erleichtern, nur Versprechungen. Also geht es zu wie beim Pokern, man schaut sich die Karten an, in unserem Fall Fakten für Contra / Versprechungen für Pro, überlegt wie gut die Chancen stehen zu gewinnen und muss sich dann entscheiden ob man mitgeht oder lieber aussteigt bevor die Verluste zu groß werden. Die Möglichkeit, dass das Gegenüber blufft um seine eigene Gewinnchance zu erhöhen, sollte man dabei auch nicht aus dem Auge verlieren.

    Gruß wetterwachs

  • Snake Plissken

    Und genau aus diesem Grund bleibe ich bei meinem NEIN. Von der Pfenningseite kamen außer hochglänzenden Einwürfen in den Briefkasten keine Argumente die für ein JA sprechen. Alles nur vage Andeutungen und Versprechungen. Aber nichts stichhaltiges und definitives. Es liegt einfach immer noch die Vermutung im Raum das das wahre Ausmaß erst bekannt wird wenn die Ansiedlung beschlossen und unterschrieben ist. Und ich bin mir sicher das genau dann die Befürworter große Augen machen werden……….

  • Hermanns

    Und genau aus diesem Grund bleibe ich bei meinem JA!
    Von der Nein-zu-Pfenningseite kamen außer hochglänzenden Einwürfen in den Briefkasten keine Argumente die für ein NEIN sprechen.

    Alles nur vage Andeutungen und Behauptungen. Aber nichts stichhaltiges und definitives.
    Es liegt einfach imemr noch die Vermutung im Raum, dass das wahre Ausmaß und die warhen Gründe gegen Pfenning erst bekannt werden wenn die Ansiedlung abgelehnt und vom Tisch ist.

    Ich bin mir dann auch sicher, dass die Gegner dann große Augen machen werden …

    Ich als “Alibi-Heddesheimer” frage ich mich ob diese Unruhe auch bei der Ansiedlung und dem Bau der EDEKA so war?
    Der Abstand zu den Häusern der örtlichen Südosttangente ist geringer.
    Wo ist da also der Unterschied … !?

  • der Klärer

    Für den Grafen,
    ein Unternehmen mit eine so minimalen Ergebnis an Gewerbesteuer, soll der Heilsbringer für Heddesheim sein. Die ca. 60 Arbeitsplätze, die jährlich durch Auswechselungen dazu kommen, sind es erst recht nicht. Aussagen des Geschäftsführers und nicht der Gegner. Das sind Pfenning-Fakten. Bisher gab es keinen Widerspruch zu den genannten Lohnhöhen, die im deutlich unteren Segment angesiedelt sind. Wo bleibt die Kritik der SPD dazu. Offensichtlich waren die Angaben der Kritiker richtig.
    Was ist aus dem großen Leuchtturm-Anerkennergespräch mit Herrn Gabriel geworden, außer heisser Luft. Nichts. Ist das, was wir schon wissen Wahrheit oder nur die Fortsetzung einer “Verdunkelungskampagne” gegenüber den Bürgern. Was erwartet uns noch an Wahrheiten?

    • Heddesheimer

      Ich halte eine Fluktuation von 60 Mitarbeitern für sehr hoch und frage mich wieso ist sie sie das?

      Ich kann mir nicht vorstellen das bei einer Ansiedelung für uns Heddesheimer das Personalkarusel von Vorteil ist den es wird sich weiter drehen.

  • Snake Plissken

    Tja Herrmanns, wenn man keine eigenen Argumente mehr vorbringen kann, bedient man sich eben bei anderen. Ich bin wie meine Vorredner der Ansicht das man aus der Edeka-Geschichte gelernt hat und genau dieses nicht mehr wiederholen möchte. Ich selbst bin für eine vielfältige Aufwertung des Gewerbegebietes durch unterschiedliche Handwerke und Gewerbe. Ferner sollte man Bedenken das vor Jahren eine Ortsansässige Firma (die nebenbei Hunderte Abgabenpflichtige Arbeitsplätze bietet) den bestehenden Standort erweitern wollte und dies mit der Begründung abgelehnt wurde es wäre ein Mischgebiet und kein reines Gewerbegebiet, daher sei kein 24 h Betrieb möglich

  • Hermanns

    @ snake plissken:

    Ich hoffe sie sind bei der Ausarbeitung ihrer Argumentation gründlicher als bei dem zitieren von Pseudonymen.
    Ich bediene mich nicht ihrer Argumente, ich zeige ihnen lediglich wie invertierbar diese sind.
    Suchen sie sich doch lieber Alleinstellungsmerkmale!

    Um was es sich dabei für ein Gebiet handelt gibt einzig und allein der Bebauungsplan her und nicht eine temporäre Entscheidung der Gemeinde!

    Welche unterschiedlichen Handwerke und Gewerbe wären denn gerade bereit zu investieren?
    Wie sind deren Zukunftsperspektiven?

    @ Heddesheimer:

    Ein Teil der Heddesheimer hat auch einen Arbeitsplatz durch die EDEKA.
    Man kann nicht einerseits sagen die Wege zwischen Heim und Arbeit sollen klein sein, aber bitte keine Unternehmen in meiner Region.
    Wer fernab jedes Gewerbe leben will und meint dort einen idealen Lebens-, Arbeits- und Wirkungsraum vorzufinden, dem empfehle ich die Mecklenburgische Seenplatte.
    Aber dann bitte nicht über mangelnde Stabilität, Lebensqualität und Arbeitslosigkeit jammern.

    Gewerbe, Handel, Arbeit und Handwerk gehört einfach zu Menschen, Gemeinden und einer stabilien Region!

    @ uskok:

    Wie setzen sich denn die Gewerbesteuereinnahmen im Gewerbegebiet bisher zusammen?
    Kommen die kleinen Unternehmen in den ersten Jahren auf einen Gewerbesteuerteil?
    Gerade einen neuen Standort finanziert und dann ne positive Bilanz?

    Wie sieht denn die konkrete – KONKRETE – Alternative aus?

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      @ Hermanns
      Sie schreiben:
      Ich hoffe sie sind bei der Ausarbeitung ihrer Argumentation gründlicher als bei dem zitieren von Pseudonymen.

      @ alle
      Wir haben den Kommentator Snake Plissken darauf aufmerksam gemacht, dass er Ihr Pseudonym falsch geschrieben hat: Sie haben die Schreibweise Hermanns und nicht Herrmanns gewählt – wir bitten alle Kommentatoren, dies zu beachten.

      @ Hermanns
      “Ich bediene mich nicht ihrer Argumente, ich zeige ihnen lediglich wie invertierbar diese sind. Suchen sie sich doch lieber Alleinstellungsmerkmale!”
      >>> Die Antwort der Redaktion auf diese Äußerung finden Sie weiter unten im Text.

      Sie schreiben:
      “Um was es sich dabei für ein Gebiet handelt gibt einzig und allein der Bebauungsplan her und nicht eine temporäre Entscheidung der Gemeinde!”
      Ein “Bebauungsplan” definiert definitiv nicht die “Eigenschaft eines Gebiets” und eine “temporäre Entscheidung der Gemeinde” schon gar nicht.

      “Welche unterschiedlichen Handwerke und Gewerbe wären denn gerade bereit zu investieren?”
      Interessante Frage, um deren Beantwortung sich nicht die Kommentatoren, sondern die Gemeinde und die Gemeinderäte kümmern müssen.

      “Wie sind deren Zukunftsperspektiven?”
      Vor dieser Frage finden viele Heddesheimer die Frage interessanter, wie deren eigene, persönliche Perspektiven in der geplanten Logistik-Gemeinde Heddesheim sind. Denn mit der geplanten Ansiedlung ist Heddesheim definitiv keine Wohngemeinde mehr – genauso, wie sie schon seit langer Zeit keine “Tabakgemeinde” mehr ist.

      “Ein Teil der Heddesheimer hat auch einen Arbeitsplatz durch die EDEKA.”
      Wovon ein erheblicher Teil dieser Arbeitsplätze, ca. 300, in die Ferne nach Rheinstetten abwandern wird, sofern dort das Fleischwerk gebaut wird.

      “Man kann nicht einerseits sagen die Wege zwischen Heim und Arbeit sollen klein sein, aber bitte keine Unternehmen in meiner Region.”
      Dieses absurde Argument hat bislang hier auf dem heddesheimblog noch niemand behauptet – außer Ihnen.

      “Wer fernab jedes Gewerbe leben will und meint dort einen idealen Lebens-, Arbeits- und Wirkungsraum vorzufinden, dem empfehle ich die Mecklenburgische Seenplatte.”
      Auch dieses Argument ist von keinem der überwiegend sehr vernünftig schreibenden Kommentatoren hier bislang geäußert worden.

      “Aber dann bitte nicht über mangelnde Stabilität, Lebensqualität und Arbeitslosigkeit jammern.”
      Auch dieses Argument ist von keinem der überwiegend sehr vernünftig schreibenden Kommentatoren hier bislang geäußert worden. Darüber hinaus versuchen Sie subtil Menschen, die ihre Position darstellen, als jemanden abzustempeln, der oder die “jammert”.
      Gleichzeitig versuchen Sie spitzfindig die Meinungsäußerung eines anderen Kommentatoren zu “invertieren”.
      Wir lassen es nicht bei dem Versuch, sondern werden, wie von Ihnen gefordert, “konkret”. Die Befürworter der geplanten Pfenning-Ansiedlung jammern: “Wer zahlt das Hallenbad, den Badesee, die anderen Freizeiteinrichtungen?” Die unverantwortliche Angst-Kampagne der Befürworter-Seite war hier schon mehrmals Thema der Berichterstattung.

      “Gewerbe, Handel, Arbeit und Handwerk gehört einfach zu Menschen, Gemeinden und einer stabilien Region!”
      >>>(siehe oben) Wir bewerten dieses Argument als Ihr persönliches “Alleinstellungsmerkmal.”

      “Wie setzen sich denn die Gewerbesteuereinnahmen im Gewerbegebiet bisher zusammen?”
      Die korrekte Antwort auf Ihre Frage lautet: Im Gewerbegebiet finden Sie mit 100-prozentiger Sicherheit kein einziges Unternehmen, dass Gewerbesteuereinnahmen erzielt.

      “Kommen die kleinen Unternehmen in den ersten Jahren auf einen Gewerbesteuerteil?”
      Diese Frage können wir Ihnen nicht beantworten, weil wir sie nicht verstehen. Was ist ein “Gewerbesteuerteil”?

      “Gerade einen neuen Standort finanziert und dann ne positive Bilanz?”
      Auch diese Frage verstehen wir nicht. Die Bilanz kann durchaus positiv sein – Sie meinen wahrscheinlich den Gewinn.

      “Wie sieht denn die konkrete – KONKRETE – Alternative aus?”
      Auch das ist eine gute Frage, die aber erst beantwortet werden kann, wenn die verantwortlich handelnden Personen bereit sind, eine solche “Alternative” zu suchen.

      Hinweis der Redaktion:
      Der Kommentator Herrmanns Hermanns wurde von der Redaktion um ein persönliches Gespräch gebeten, da uns jede Meinung wichtig ist.
      Das Gespräch hat stattgefunden – endete aber ohne das angestrebte Ergebnis, doch bitte nachvollziehbare Kommentare zu schreiben.

      Wir haben versucht der Kommentatorin deutlich zu machen, dass der Inhalt der Beiträge nicht unseren Regeln entspricht: Entweder werden Meinungen geäußert oder Behauptungen aufgestellt, die dann aber belegt sein sollten.

      Hermanns glaubt, beide Forderungen im Ausweg über die Formulierung von Fragen zu finden. Auch Fragen sind grundsätzlich erlaubt – wenn sie begründet sind.

      Bis auf Weiteres verzichtet die Redaktion deshalb auf weitere Beiträge von Hermanns.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  • uskok

    hallo!
    viele reden von neuen arbeitsplätzen, gewerbesteuern, sicherung des wohlstandes und was weiß ich nicht alles…..
    an und für sich alles sehr rühmliche und erstrebenswerte ziele, keine frage!
    aber wo ist die grenze?
    ich will hier in ruhe (ohne zusätzlichen verkehr durch pfenning) leben! wir leben in einer industriell/dienstleistungs-stark entwickelten region, da bin ich doch froh, wenn heddesheim eine grüne insel bleibt (keine politische anspielung!)
    hebt die firma pfenning wirklich die lebensqualität der heddesheimer? wie denn?
    mfg

  • Es reicht

    Mit welchem Streitwert sollte man einen Bürgermeister verklagen, der ganz offensichtlich die Interessen eines Investors vertritt anstatt die seiner Gemeinde. Und das schon seit vielen Monaten, mit vielen sehr dürftigen und nicht nachvollziehbaren Argumenten.
    In den vergangenen Monaten wurden von der Firma Pfenning und Herrn Kessler markante Zahlen in Umlauf gebracht. Es sollen 1000 neue Arbeitsplätze in Heddesheim entstehen, es soll für Heddesheim keine Mehrbelastung durch zusätzlichen Verkehr geben, die Gemeinde erhält eine Einmalzahlung von 2 Millionen sowie zukünftig Gewerbesteuerzahlungen des Unternehmens in deutlich sechsstelliger Höhe.

    Was ist von all dem zu halten, besser gesagt was ist von all diesen Versprechungen zum jetzigen Zeitpunkt noch übrig. Bei den Arbeitsplätzen Sprechen die neuesten Zahlen schon eine deutlich andere Sprache, die Verkehrsbelastungen sollen wir dann bewerten, wenn sie erst einmal da sind und vom Geld, das uns Pfenning bringen soll, dürfen wir zur Zeit nicht reden; das ist Betriebsgeheimnis. Wir sollen einfach mal dem Bürgermeister glauben, und Herrn Pfenning natürlich, und Herrn Nitzinger.

    Wenn man aber denkt, dann stellt man zu Recht Fragen. Seit Monaten!!!

    Wer kann z.B. die Aussagen zur Gewerbesteuer, eines der gewichtigsten Argumente unseres Bürgermeisters für die Ansiedlung der Firma Pfenning verifizieren?
    Niemand!
    Nicht einmal Bürgermeister Baas aus Viernheim darf Herrn Kessler Zahlen über das Steueraufkommen der Firma Pfenning geben. Diese Aussage ist überprüfbar.
    Kein Mitarbeiter einer Gemeinde- oder Stadtverwaltung, auch nicht ein Bürgermeister, darf Daten dieser Art an einen anderen Bürgermeister weitergeben.

    Woher hat Herr Kessler dann seine Zahlen?

    Sie können nur von der Firma Pfenning selbst stammen.
    Wer kann diese Zahlen überprüfen. Der Bürgermeister, die Bürger…? Wie gesagt, keiner!

    Mann kann nur an sie glauben!? Sonst nichts!

    Mit welcher Sicherheit lässt sich dann sagen, dass Pfenning der größte Gewerbesteuerzahler der Gemeinde für die Zukunft werden wird? Im deutlich sechsstelligen Bereich!

    Tritt dies nicht ein, wie hoch ist dann der Schaden für die Gemeinde? Dann ist das Tafelsilber verschenkt.
    Haben nicht genügend erfahrene Köpfe dieses Thema kritisch beleuchtet?
    Wie hoch ist der Streitwert anzusetzen für den Fall, dass die Versprechungen nicht eintreten, auf denen bisher die Argumente für den Bau der Logistikhallen beruhen. Und wer wird dann verklagt, von wem?
    Der Investor, der Bürgermeister, die Gemeinderäte ….. ??????? Von Bürgern, anderen Gemeinderäten…?
    Die Spirale dreht sich nach unten.

  • Stadtplaner

    Lieber Betreiber des Blog,

    sie haben den User “Hermanns” in Bezug auf den B-Plan korrigiert.
    Ihre Korrektur ist leider falsch.

    Bei Wiki lässt sich am einfachsten und schnellsten lesen wozu ein B-Plan ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan

    Der Plan regelt also sehr wohl welche Art von Gebäude und zu welcher Nutzung gebaut werden dürfen.

    Gruß,

    Der Stadtplaner