Samstag, 25. Mai 2013

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Dokumentation "Pfenning": Deal und Fragen ohne Antwort

Der “ver-antwortungslose” Kessler

Heddesheim/Rhein-Neckar, 26. Juli 2012. (red) Bürgermeister Michael Kessler macht seinem Namen alle Ehre. Er kesselt sich ein. Und mit ihm die “etablierten Dienstleister-Medien”. Eine Anfrage unserer Redaktion zur wichtigsten Ansiedlungspolitik seiner Amtszeit bleibt  zwei volle Tage unbeantwortet. Kann man diesem Bürgermeister noch verantwortliches Handeln zutrauen?

Von Hardy Prothmann

Behörden und deren Leiter sind zur Auskunft gegenüber der Presse verpflichtet. Seit dem Start des Heddesheimblogs verstößt Bürgermeister Michael Kessler gegen diese Auskunftspflicht immer wieder. Er ist und bleibt ein Feind der grundgesetzlich garantierten freien Meinungsbildung.

Pressefeind Kessler

Gegen diese “Behandlung” haben wir in der Vergangenheit protestiert und Dienstaufsichtsbeschwerden beim Landratsamt eingereicht. Dort wurden wir zunächst darüber informiert, dass man ein Blog nicht für “Presse” hält. Ein freundlicher Hinweis unserseits “zur Fortbildung” auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts führte dann dazu, dass das Landratsamt Bürgermeister Kessler “empfohlen” hat, uns doch als “Presse” zu berücksichtigen.

Auch ein Hinweis von unserer Seite an den aktuell stellvertretenden Landrat und ersten Landesbeamten Joachim Bauer vor einigen Wochen, der sich “kümmern wollte” hat an der demokratisch-deformierten Haltung des Bürgermeisters wohl nichts geändert.

Die damalige Empfehlung hat bis heute nur zur Minimallösung geführt. Wir erhalten als Unterlagen die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung und ab und an eine Pressemitteilung, bevorzugt zu Baustellen. Zu vielen vor Ort Terminen werden wir nicht eingeladen – der Mannheimer Morgen hingegen ist immer vor Ort. Vermutlich hat die Zeitung die besseren “Spurnasen”.

MM als investigativstes Bratwurstmedium Deutschlands

Vielleicht ist ein “Dieter Kolb” (diko) auch einfach nur ein “harter Hund” und einfach investigativer als wir und wir müssen unser Haupt gegenüber diesem enormen Reporter-Potenzial beugen - oh, MM, du findest einfach jede Bratwurst vor uns. Es gibt kein Fest, keinen Wettergott, keinen Gerstensaft, kein Lob, keine Stimmung, die du, glorreiche Zeitung, nicht vor uns findest.

Zurück zum Ernst der Sache: Die Zeitung weiß um die Sonderbehandlung und hat noch nie in Sachen “Pressefreiheit” diese unsägliche Haltung des Bürgermeisters Kessler kritisiert – warum auch? Der Mannheimer Morgen (wie auch andere unkritische Medien) genießt die Nutznießer-Rolle. Kost und Logis. “Exklusive Verlautbarungsinformationen”.

Presse- und Meinungsfreiheit – so muss man mutmaßen – ist der Zeitung keine Zeile wert. Das ist für den Berufsstand so ziemlich das Verwerflichste, das Erbärmlichste, was man einem Medium vorwerfen kann. Das bedeutet jegliches Fehlen eines Restes von berufsständiger Ehre. Doch das ist die Realität. Belegt durch keine einzige geschriebene Zeile, wie ein “kleines, unabhängiges Medium” durch einen gewählten Bürgermeister vorsätzlich schlechter gestellt wird. Und sollte das der Zeitung “zufällig” entgangen sein, müsste man sich fragen, ob man die noch ernst nehmen kann. Die Zeitung kann sich im Dilemma aussuchen, ob sie doof oder vorsätzlich handelt – viel Spaß dabei.

(Wir begrüßen übrigens geradezu dankbar eine eventuelle Abmahnung durch den Mannheimer Morgen zur Feststellung von Tatsachen – nur zu… Und stellen hier fest, da eine Abmahnung infolge geringer Erfolgsaussichten nicht stattfinden wird, dass unsere Feststellung solange zutrifft, solange uns diese nicht gerichtlich untersagt wird.)

Versagen der lokalen Medien

Es gibt aber auch andere Medien wie die Rhein-Neckar-Zeitung, die Weinheimer Nachrichten, die Rheinpfalz, SWR-Hörfunk und -Fernsehen, die jämmerlich versagen. (RNF haben wir nicht vergessen – der Sender hat nun gar nichts mit einem Restpotenzial von Journalismus zu tun, den wir bei den anderen Medien zumindest mutmaßen.) Denn diese Medien machen überwiegend schon längst keinen Journalismus mehr, sondern haben sich komfortabel eingerichtet – von Event zu Event. Party bis zum Abwinken.

Wir geben gerne eine Form von Nachhilfe und stellen den nicht-berichtenden Redaktionen unsere Fragen zur freien Verwendung zur Verfügung. Vielleicht erhalten diese ja eine Antwort – und wir zitieren dann gerne diese Medien mit ihren “exklusiven Meldungen”.

Dokumentation unserer Anfrage vom 24. Juli 2012, 17:47 Uhr:

“Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kessler,

nach unseren Informationen steht ein 100-Millionen-Euro schwerer Immobiliendeal in Heddesheim bevor.

Die Union Investment Real Estate GmbH will das “Pfenning”-Logistikzentrum übernehmen.

Wir haben dazu Fragen:

  • Seit wann ist Ihnen der geplante Verkauf bekannt?
  • Wann wurde der Gemeinerat über die Verkaufsverhandlungen unterrichtet?
  • Seit wann wissen Sie, dass es sich um ein Immobiliengeschäft handelt und Pfenning nicht vorhatte, selbst Besitzer zu bleiben?
  • Sind Sie über die Entwicklung überrascht?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Gemeinde?
  • Was wird aus den bis zu 1.000 Arbeitsplätzen, der erheblichen Gewerbesteuerzahlung und dem Verkehrslenkungsvertrag?
  • Ist Ihnen jemand aus dem Gemeinderat oder der lokalen Geschäftswelt bekannt, der aus dem Geschäft profitiert?
  • Sehen Sie persönliche Konsequenzen für sich durch den Immobiliendeal?
  • Es ist zwar noch ein wenig hin, aber: Planen Sie erneut für den Bürgermeisterposten zu kandidieren?

Über eine zeitnahe Beantwortung wären wir dankbar.”

Wir sind gespannt, ob eine der “journalistischen Redaktionen” eine, manche oder sogar viele der Fragen auch stellt und ebenso auf die Antworten gespannt ist, die wir nicht erhalten. Noch mehr sind wir über eventuelle “Erklärungen” gespannt, zu denen keine Fragen gestellt werden, die aber über die “etablierten Medien” verbreitet werden.

Tot schweigen oder Aufklärung?

Vielleicht gibt es auch einen verabredeten Konsens, das Thema “tot zu schweigen”. Dieser Konsenz trägt allerdings zum Tod der Glaubwürdigkeit von “unabhängigen” Zeitungen und einem “unabhängigen öffentlich-rechtlichem Rundfunk-System” bei.

Man darf also gespannt sein, ob und wie die “etablierten Medien” drei Tage nach unserem exklusiven Bericht das Thema aufnehmen. Tun sie es nicht, sind sie journalistisch nicht mehr ernst zu nehmen – denn ehemals feierten sie “Pfenning” als größte Investition im Raum. Tun sie es doch, muss man genau darauf achten, wie sie das tun und sich dann eine Meinung bilden, ob das etwas mit “unabhängigem”, “objektivem” Journalismus zu tun hat.

“Ich bin die Gemeinde” entzieht sich der Kontrolle

Der Heddesheimer Bürgermeister Michael Kessler hat sich schon längst jeder öffentlichen Kontrolle durch Fragen und Antworten entzogen. Er “hält sich für die Gemeinde” – die Frage ist, wie lang sich ein solch verirrter Mensch noch in dieser verantwortlichen Position halten kann.

Dazu ist der Heddesheimer Gemeinderat gefragt – die Riege der Abnicker wird dazu “keinen Beitrag leisten  können”. Und die Grünen haben einen Beitrag verpasst.

Sie wollten Kessler in seiner Kesselei schmoren lassen – das könnte man verstehen, wenn es nicht so dringliche Fragen geben würde, die auch die Grünen vor lauter – was weiß ich – nicht gestellt haben.

Dafür-dagegen reicht nicht. Handeln ist gefragt.

Wer das System der “Kessler” auflösen möchte, muss anders handeln. Sonst macht man sich mitschuldig. Bürgermeister Michael Kessler ist polistisch betrachtet ein “Versager” – einer, dem man nicht mehr glauben kann, wofür er eigentlich eintritt.

“Pfenning” hat er sich zum Schicksal gemacht – genau wie alle anderen. Daran wird man ihn messen. Müssen.

Im Fall von “Pfenning” waren die Grünen dafür, dann dagegen – aber bis jetzt haben sie zu wenig gemacht, um etwas zu verändern.

Maul-Helden gibt es genug. Beispielsweise Bürgermeister Michael Kessler, der auf die Frage, wer die Gemeinde sei, einfach “Ich” geantwortet hat.

Maul-Helden, die sagen, das ist aber nicht in Ordnung, erreichen genau nichts. Helden, die den Mut haben, sich nicht das Maul verbieten zu lassen und sagen und fragen, was notwendig ist, fehlen leider bis jetzt.

Wir werden erneut eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen und sind gespannt, wie Landrat Stefan Dallinger darauf reagieren wird.

Wie immer gilt – die Hoffnung stirbt zuletzt.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • Günther Heinisch

    Lieber Hardy,

    “Dazu ist der Heddesheimer Gemeinderat gefragt – die Riege der Abnicker wird dazu “keinen Beitrag leisten können”. Und die Grünen haben einen Beitrag verpasst.”

    Hardy, wir verstehen ja, daß es für die kommerziellen Anteile des Heddesheimblogs besser ist, wenn richtig Remmidemmi ist, so was liest sich besser und lockt weitere Leser an.

    Aber was soll dieser Versuch, der Umkehr der Beweislast? Wir haben den Bürgern in Sachen Pfening nichts zu erklären. Unsere Haltung ist seit Mai 2009 klar und hat sich nicht geändert.

    Du erinnerst dich, wir haben die Befürworter davor gewarnt, die Reibung die ensteht wenn man sie über den Tisch zieht, für Nestwärme zu halten.
    Du warst dabei, als alle, aber auch wirklich alle Fragen an der Festung “Arbeitsplätze, Gewerbesteuerzahlung, Gleisanschluß und lenkbarer Verkehr” abgeprallt sind. Du warst auch dabei, als da sonst an Pro-Argumenten nichts weiteres kam.
    Haben wir etwas verpaßt oder hast du Informamationen, daß sich wesentlich etwas geändert hat?

    Recht hast du damit, daß es Fragen zu stellen gibt. Diese Fragen stellen sich schon seit Februar 2009 und sind bis heute unbeantwortet, sie werden dringender, denn was sich da mit dem Verkauf an einen Immobilienfonds anbahnt kann und wird hochproblematisch werden für Heddesheim.

    Außerdem sind wir der Meinung, daß hier das Eisbergprinzip gilt, das Schnipsel, daß hier ein Teil des hochgelobten Städtebaulichen Vertrags ausgehebelt wird und eben nicht die 2 Mann GbR Phönix 2010 baut und von ihr Pfenning Logistics mietet, sondern die Verfügungsgewalt über die Immobilie an eine Investmentgesellschaft aus Hamburg verkauft wird, ist sehr wahrscheinlich nur der Anfang der Enthüllungen.

    Daß “Die Gemeinde” hier ausgebootet wird weil das “bedeutende Unternehmen aus der Region” von Anfang an seine ganz eigene Agenda verfolgt hat, überrascht uns nicht. Aber die Gutgläubigen, die Nicht-Zweifler und die Naiven, die unkritischen 12:9-komme-was-da-wolle-Stimmer die haben – sehr nachdenklich und sehr überrascht – den Bürgern etwas zu erklären.

    Wir haben in der Sache aber weder etwas zu erklären, noch einzugestehen noch unsere Irrtümer zuzugeben. Nicht wir.

    Das System der “Kessler” wie du es nennst können nur die Bürger auflösen. Termin ist 2014, Bürgermeisterwahl, Gemeinderatswahl. Hier wird abgerechnet und hier werden die Quittungen ausgeschrieben. Je deutlicher, desto besser.
    Hier von Mitschuld am Bestehen der herrschenden Verhältnisse an unsere Adresse und von zu wenig gemacht zu reden, schmälert auch deinen Beitrag an dem was du noch vor einiger Zeit den Gegnern der Pfenningansiedelung an Erfolgsbilanz zugesprochen hast. Die – sicher und leider nicht entscheidenden – Korrekturen die eine 9:12 Minderheit durchsetzen konnte, kamen auch mit deiner Stimme zustande.
    Ob wir die Helden oder Maul-Helden sind, das wird sich auch 2014 zeigen.

    Bis da hin werden wir – wie in der letzten Sitzung wieder zu sehen war – unbotmäßig und unbequem bleiben und das tun, was eine Gemeinderatsfraktion mit 6 Stimmen tun kann. Die Grünen Heddesheim sind aber nicht nur die Fraktion, das sind auch engagierte Menschen außerhalb des Gemeinderates, die sich teils schon seit über 30 Jahren für Heddesheim einsetzen, ein anderes Heddesheim wie es die Mehrheit des Rates und “kommunale Entwicklungsvorstellungen” definieren und gerne haben möchten. Und da ist Respekt angebracht statt Effekthascherei vor der Sommerpause.

    Einen schönen Tag noch.

    • Redaktion

      Guten Tag!

      Es steht auch mit keinem Wort im Artikel, dass die Grünen etwas “einzugestehen” hätten. Aber es kann erwartet werden, dass sie Fragen stellen, wenn die Verantwortlichen sich um eine ordentliche Information der Öffentlichkeit drücken.

      Wie erbärmlich sich der Mannheimer Morgen aus seiner journalistischen Verantwortung stielt (falls die Zeitung mit dem Wort überhaupt was anfangen kann), sieht man hier. Baustellbildchen als Fotostrecke, statt Hintergrundbericht zum aktuellen Immobiliendeal.
      https://www.morgenweb.de/nachrichten/fotostrecken/das-neue-pfenning-logistikzentrum-nimmt-form-an-1.663629

      Immerhin – es scheint jede Menge Leute zugeben, die sich diese Lala-”Berichterstattung” nicht mehr bieten lassen. Das sind die Abo-Zahlen vom Mannheimer Morgen: Ausgabe A, Mo-Fr. 69.862 (2/2012). 71.821 (2/2011), -2.73%, Quelle: ivw.de

      Die Zeitung verliert kontinuerlich drei Prozent pro Quartal und ist jetzt unter 70.000 Abos gefallen. Noch schlimmer dürften die Umsatzrückgänge im Anzeigenbereich sein.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Heddesheimblog.de

  • wengenroth

    Es ist sehr erfreulich dass sich Herr Prothmann wieder mehr um die Heddesheimer Politik kümmert. Die jüngsten Ereignisse versprechen einen spannenden kommunalen Vorwahlkampf!

  • http://www.gruene-heddesheim.de Peter Kröffges

    Lieber Hardy Prothmann,

    ich habe ganz bewusst, aufgrund der aus meiner Sicht sehr „negativen Veränderung“ des heddesheimblog, keine Kommentare mehr geschrieben. Der Blog hatte so vielversprechend und sehr seriös begonnen, was ich gut und richtig fand. Der ursprüngliche Blog fehlte einfach in Heddesheim, bis es zu persönlich und etwas übertrieben wurde.

    Mit solchen Aussage wie in diesem Artikel

    „Es gibt aber auch andere Medien wie die Rhein-Neckar-Zeitung, die Weinheimer Nachrichten, die Rheinpfalz, SWR-Hörfunk und -Fernsehen, die jämmerlich versagen. (RNF haben wir nicht vergessen – der Sender hat nun gar nichts mit einem Restpotenzial von Journalismus zu tun, den wir bei den anderen Medien zumindest mutmaßen.) Denn diese Medien machen überwiegend schon längst keinen Journalismus mehr, sondern haben sich komfortabel eingerichtet – von Event zu Event. Party bis zum Abwinken.“

    verliert das heddesheimblog nach meiner Einschätzung auch noch den letzten Funken von Respekt.

    Einmal ist es gegenüber den Mitarbeitern dieser Medien, hier alle in einen Topf zu stecken, unfair und nicht seriös. Auch ist es eine schallende Ohrfeige für alle Zuseher, Leser und Hörer, denen nach dieser Darstellung ein schlechtes Urteilsvermögen ausgestellt wird.

    Dem heddesheimblog würde etwas mehr Zurückhaltung gut zu Gesicht stehen. Es reicht wenn es politisch „einen Alleinherrscher“ in Heddesheim gibt. Ein Medium, dass sich für die „einzig richtige Wahrheit“ hält, bedarf es nun wirklich nicht auch noch.

    Kehren Sie und Ihr Team wieder zu den Stärken der ersten Tage zurück. Respektieren Sie die Menschen mit ihren Fehlern und bereichern Sie einfach die Medienlandschaft. Selbst ein Bürgermeister Kessler, der Mannheimer Morgen oder alle anderen Menschen und Medien gelingt es nicht, immer ALLES falsch zu machen.

    Es gilt auch heute noch der Ausspruch: ” Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück!”

    Wünsche Ihnen und dem Team, gute Besserung etwas mehr Bescheidenheit und einen sehr erholsamen nachdenklichen Sommer!

    Gruß
    Peter Kröffges

    • Redaktion

      Hallo Herr Kröffges,

      wir sind keine Hellseher – wenn Sie für sich eine “negative Veränderung” feststellen, sind wir aber immer per email, telefonisch oder auch persönlich vor Ort ansprechbar.

      Zu den von Ihnen inkrimierten Aussagen: Generelle Aussagen berücksichtigen niemals jedes Detail. Sondern beschreiben eine “breite Sicht” der Dinge. Und wenn wir solche Aussagen treffen, schreiben wir das nicht “einfach so” auf, sondern, weil wir durch eine kontinuierliche Beobachtung, recherchierte Fakten und eine detaillierte Kenntnis der Medien dazu Aussagen treffen können.

      In der heutigen Ausgabe des MM können Sie wieder ein Beispiel für unsere Aussage finden. Kritische Nachfragen finden in der ausschließlich aus der ungeprüften Sicht des Unternehmens dargestellten Situation nicht statt:
      https://www.morgenweb.de/suche?q=pfenning&o=p

      Die Kernaussage von Pfenning in Sachen Verkehr lautete früher: “Die Waren kommen aus der Ferne und gehen in die Ferne”. Der MM schreibt aktuell: “(…) ein “namhafter Discounter” ein, für den Pfenning das Non-Food-Retourenmanagement und auch Transporte in der Region übernehmen werde.” Nachfrage dazu? Fehlanzeige.
      Eine weitere wesentliche Aussage war: “Die Investition ist eine Generationenentscheidung” – sprich, das “Familienunternehmen Pfenning” investiert auf Generationen. Tatsache ist: Das ist eine falsche Aussage. Was macht der MM daraus? “Da das Logistikunternehmen zudem Verwalter der Immobilie bleibe, befinde man sich weiterhin in einer “eigentümergleichen Situation”.” Damit wird der Leser auf den Arm genommen.

      Bei Ihrer Einschätzung, ob wir “den letzten Funken” von “Respekt” verlieren, müssen wir uns verständigen, was Sie unter “Respekt” verstehen. Respektare, heißt, zurückschauen. Und wir schauen zurück und bilden uns aus zurückliegenden und aktuellen Informationen unsere Meinung. Und richtig: Die Arbeit vieler Medien ist schlichtweg “unrespektabel. Weil das, was veröffentlicht wird, oft geschönt ist, weil keine ergebnisoffenen Recherchen durchgeführt werden. Und wenn wesentliche Informationen gar nicht erst berichtetw werden, wird die Arbeit im Sinne des Wortes sogar “mangelhaft”.

      Weitere Beispiele gefällig?
      http://www.weinheimblog.de/17/nachgefragt-wie-wird-aus-einer-politischen-pr-meldung-ein-redaktioneller-text-in-der-rnz/3569.html
      http://www.heddesheimblog.de/13/plagiator-formel-dreist-dreister-journalist-wie-tageszeitungen-tagtaglich-bescheisen/23489.html

      Wir sind kein Medien-Watchblog wie bildblog.de, informieren die Leserinnen und Leser aber immer wieder, wenn besonders dreist kopiert, geklaut wird oder andere Verfehlungen.

      Zu den Mitarbeitern: Medien sind Unternehmen und in Unternehmen gibt es “Kulturen” – wir wissen von vielen Medienunternehmen, dass die Mitarbeiter mit den Unternehmen nicht einverstanden sind. Beispielsweise der miserablen Bezahlung der freien Mitarbeiter oder auch Zeitungsausträger. Die müssen sich entscheiden zwischen “Revolution wagen” oder “Geld verdienen müssen”. Insofern haben wir für viele Verständnis – trotzdem sind sie Teil des Systems und damit auch verantwortlich, wenn sie in diesem weiter mitwirken. Ob sich jemand durch unsere Kritik angegriffen fühlt, entscheidet jeder selbst. Wer gute und anständige Arbeit macht, ist sicher nicht gemeint.

      Wir sehen auch keine “schallende Ohrfeige” für die Leserinnen und Leser: Wenn, dann ein “Rütteln” – werdet endlich wach und kritischer. Was in der Zeitung steht, steht in der Zeitung und muss deshalb noch lange nicht wahr sein. Oft ist es viel entscheidender, was “NICHT” in der Zeitung steht – denn das findet nicht statt. Wir bieten mit unserem kritischen Blick hinter die Kulissen der Medienbetriebe einen außerordentlichen Mehrwert, den sicherlich viele Leserinnen und Leser zu schätzen wissen. Denn die Medien stellen Produkte her, bedrucktes Papier oder elektronische Sendungen. Und wir fragen: Ist das auch drin, was versprochen wird? Unter welchen Bedingungen wird das Produkt hergestellt? Geht es ethisch “sauber” zu? Von außen betrachtet kann man das oft nicht erkennen – insofern trifft Medienkonsumenten erstmal “keine Schuld”, wohl aber, wenn sie nicht wissen wollen, was eigentlich drin ist.

      Dass es sehr kritische Menschen gibt und sich immer weniger Menschen für schlechte Produkte interessieren, zeigen die seit Jahren andauernden Abo-Verluste der Tageszeitungen. Private Hörfunksender bieten bis auf die Versendung von Agenturmeldungen oft gar keine eigenen journalistischen Inhalte mehr an und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt es zu unterträglichen Einflussnahmen durch die Politik (siehe Nikolaus Brender, einem der besten deutschen Fernsehjournalisten, der durch den früheren Ministerpräsidenten Roland Koch, als Chefredakteur des ZDF abgesägt worden ist.) und zu einer zunehmenden inhaltlichen Verarmung.
      Aktuelles Beispiel: http://www.rheinneckarblog.de/23/regioretter-kritisiert-swr-sparmasnahmen/12702.html

      Was Sie als respektlose Kritik missverstehen, ist zunächst auch in weiten Teilen der Branche so stigmatisiert worden – “selbstverständlich”, denn wer stellt sich schon gerne einer “beißenden” Kritik? Tatsächlich hat der kontinuierliche Druck dazu geführt, dass viele Kollegen nachdenklich geworden sind und sich um die Qualität ihrer Angebote Gedanken machen. Ich bin in den vergangenen drei Jahren zu mehr als 30 Veranstaltungen als Diskutant, Podiumsteilnehmer, Impulsreferent usw. eingeladen worden. Von Journalistenverbänden, Journalistenschulen, Zeitungen, Radiosendern, Universitäten – gerade wegen der von mir verantworteten, kritischen redaktionellen Linie und einer “unbequemen” Haltung.

      Darüber hinaus sind wir eines von sehr, sehr wenigen Medien, die eine “Korrekturspalte” anbieten. Hier dokumentieren wir eigene Fehler, die wir natürlich auch machen. Wir verschweigen sie aber nicht, sondern zeigen sie freiwillig und korrigieren diese.

      Woraus Sie einen “Alleinherrscher”-Anspruch bei uns ableiten, ist uns vollkommen unverständlich. Hier sollten Sie Ihre Haltung vielleicht noch einmal überprüfen. Wir bieten Informationen an – nichts weiter. Die kann man zur Kenntnis nehmen, teilen oder ablehnen.

      Unsere Stärken haben wir vergangenen Dienstag mal wieder gezeigt, in dem wir investigativ und exklusiv den Immobiliendeal aufgedeckt haben. Auch hier zeigt sich die Erbärmlichkeit des MM – statt fair die Erstquelle zu nennen, stellt die Zeitung es so dar, als habe sie beim “Baustellenrundgang” davon erfahren. Halten Sie das für glaubwürdig, dass Karl-Martin Pfenning bei einer solchen Gelegenheit bewusst nebenbei erwähnt, die 100-Millionen-Euro-Investiton gehe an einen Immobilienfonds? Das kann man glauben oder auch nicht. Wir glaube es nicht, sondern sind überzeugt, dass unsere Exklusiv-Geschichte diese “Offenbarung” erzwungen hat. Anständigerweise respektierte man früher in der Branche exklusive Nachrichten und nannte die Erstquelle. Ob der MM sich anständig verhält, darüber kann sich auch jeder seine eigene Meinung bilden.

      Ihre implizite Aussage, wir würden behaupten, dass andere alles immer falsch machen, ist, mit Verlaub, auch falsch. Wenn Sie aufmerksam lesen, finden Sie sogar jede Menge positive Darstellungen sogar von Herrn Kessler bei uns. Soviel zum “Respekt”.

      Zum Abschluss noch ein Hinweis: Könnte es sein, dass Sie nicht damit einverstanden sind, dass wir auch die “Grünen” nach wie vor kritisch behandeln? Unserer Ansicht nach war es ein Fehler, den Immobiliendeal nicht in der Gemeinderatssitzung zu thematisieren. Und den Beleg dafür lesen Sie heute im MM: Keine einzige kritische Position ist dort vertreten. Zeitungsleser, die keine anderen Quellen nutzen, müssen damit auskommen.

      Die Grünen waren übrigens die ersten, die wir in der Anfangszeit von Heddesheimblog.de enorm kritisiert haben – für die Fehlentscheidung der Zustimmung zu dem, was heute im Gewerbegebiet entsteht. Die Grünen waren uns in dieser Zeit nicht “wohl gesonnen” – was uns genauso wenig beeindruckt, als wenn jemand anderes nicht mit unserer Berichterstattung einverstanden ist. Wir nehmen Kritik immer verantwortlich zur Kenntnis, prüfen, ob wir sie inhaltlich einarbeiten oder nicht – so wie mit dieser langen Antwort auf Ihren Kommentar.

      Danke für die Besserungswünsche – wir arbeiten dran. Die Grünen sollten das ebenfalls tun. Unsere Prognose ist nämlich, dass die Chancen für einen Politikwechsel in Heddesheim schlecht stehen, wenn hier nicht deutlich mehr Engagement wahrnehmbar ist. Der Bürgermeister Kessler kann nur abgelöst werden, wenn ein geeigneter Gegenkandidat sich zur Wahl steht. Die Grünen könnten deutlich mehr Fraktionssitze bei der Kommunalwahl 2014 erhalten und stärkste Kraft werden – wenn genug geeignete Kandidaten zur Verfügung stehen und wenn die Partei dieses Ziel mit harter Arbeit erreichen möchte.

      Das ist aber nicht unsere Aufgabe – wir begleiten die Politik und das öffentliche Leben in Heddesheim journalistisch kritisch. Und das schließt die Kritik an den Grünen selbstverständlich mit ein – auch wenn Ihnen das als Grünen-Vorstand (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit) vielleicht nicht gefällt.

      Mit besten Grüßen
      Hardy Prothmann

      • http://www.gruene-heddesheim.de Peter Kröffges

        Hallo Herr Prothmann,

        was mein Kommentar mit den Grünen in Heddesheim zu tun hat, erschließt sich mir nicht!

        Dieser Kommentar wurde auch nicht FÜR oder im Auftrag der Grünen in Heddesheim verfasst, sonst wäre dies auch deutlich gemacht worden. So viel der Ordnung halber zur Interpretation.

        Ihre Antwort und das was Sie aus meinem Kommentar schließen, spricht in den Aussagen für sich. Aber genau das ist nicht die Bescheidenheit und Zurückhaltung, welche ich mir vom heddesheimblog wünsche.

        Schade, trotzdem weiterhin viel Erfolg.

        Gruß
        Peter Kröffges

        • Redaktion

          Guten Tag!

          Sie sind im Vorstand des Ortsverbands der Grünen im Vorstand und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Weiter haben Sie das Feld für die Angabe der Internetseite auf die Homepage der Grünen ausgefüllt. Klickt man auf Peter Kröffges, landet man auf der Grünen-Seite.

          Daraus erschließt sich uns, dass es um die Äußerung eines grünen Ortspolitikers handelt – ob abgestimmt oder nicht, ist nicht unsere Angelegenheit. Da Sie das Amt als Öffentlichkeitsbeauftragter inne haben und sich zu Medien äußern, gehen wir davon aus, dass es sich um eine politische (wenn auch vielleicht nur Ihre eigene) Position handelt. Da Sie sich entschieden haben, bewusst am öffentlichen-politischen Leben teilzunehmen, sollten Sie dies auch tun und sich im Zweifel nicht ins “Private” zurückziehen – und wenn doch, dies deutlich machen.

          Was Zurückhaltung und Bescheidenheit in der öffentlichen Wahrnehmung bewirken, können Sie in der Samstagsausgabe des Mannheimer Morgen nachlesen. Eine Seite Jubelmeldungen “Wir liegen im Zeitplan” zum Pfenning-Projekt. Eine kritische Position der Grünen findet sich nicht, denn die haben sich ja “vobildlich” zurückhaltend und bescheiden gezeigt. Ob sich die Menschen eine solche Haltung von den Grünen wünschen und diese dafür wählen halten wir für zweifelhaft.

          Wir wünschen auch Ihnen und den Grünen mit dieser “Strategie” viel Erfolg.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das Heddesheimblog.de

        • Erstaunter Beobachter

          Hallo,

          herrlich, wie es das Blog immer wieder schafft, Leute hinterm Busch hervorzuholen. Da wird der GröBAZ zu recht in die Mangel genommen und ein Grüner verteidigt die Medien (und irgendwie auch den GR und den BM), in denen die Grünen am schlechtesten wegkommen, geht dafür aber das Blog an, weil es sich erlaubt, die Grünen auch kritisch zu betrachten.

          Saubere Leistung, Heddesheimblog! Wie man sieht, seid Ihr wirklich unabhängig und scheut Euch auch vor diesen spießigen, moralischen Rechthaber-Grünen nicht.

          Wirklich erstaunlich, wie das von Ihnen benannte “Monster” da draußen wäcst, Pfenning alle über den Tisch gezogen hat und Heddesheim im Schweigen versinkt. Ist ein wenig wie der Besuch der alten Dame.

          Hoffentlich gibts ne 2014 eine Wählerliste mit parteiunabhängigen Kandidaten – von den aktuellen Parteien kann ich keine wählen!

          Was die BM-Wahl angeht: Der allergrößte Fehler, den die Grünen machen könnten, wäre den GR Heinisch aufzustellen. Aber vielleicht will der sich zum dritten Mal ne blutige Nase holen. Und ich vermute mal, dass die Grünen diesen Fehler mahcen. Bin schon auf den Wahlkampf gespannt. Eingeschlafene Füße sind wahrscheinlich spannender.

          • Christoph S.

            Hallo “Erstaunter Beobachter”,

            ich finde es immer wieder toll, wenn sich Kommentatoren hinter solchen “Namen” verstecken, um andere persönlich zu kritisieren die ihren echten Namen angeben. Geht es dem Heddesheimblog wirklich so schlecht, dass es noch Kommentare wie Ihren unkommentiert lässt?
            Was Sie machen ist übelstes Grünen-Bashing und mir erschließt sich überhaupt nicht warum Sie das tun. Haben Sie den ursprünglichen Kommentar von Peter Kröffges überhaupt gelesen? Dieser schreibt als Privatperson kritisch über das Heddesheimblog ohne jeglichen Bezug zu den Grünen. Diese Verbindung stellt nur Hardy Prothmann in seiner Antwort her. Aber das interessiert Sie ja gar nicht. Falls Sie zufällig zu enttäuschten Ex-Grünen-Wählern gehören, äußern Sie doch mal konstruktive Kritik – mit Ihrem echten Namen.

            Christoph S.

          • Redaktion

            Guten Tag!

            Die Debatte über die Verwendung von Pseudonymen gab es schon öfter – wir weisen daraufhin, dass wir dies gestatten, wenn Kommentatoren Gründe sehen, nicht unter Klarnamen zu schreiben. “Christoph S.” ist, mit Verlaub, auch kein Klarname.

            Der von Ihnen angesprochene Kommentar richtet sich kritisch und argumentativ gegen die Grünen – das gehört zum Meinungsbildungsprozess dazu.

            Nicht zutreffend ist, dass Herr Kröffges sich privat geäußert hat. Er mit dem Internetlink auf die Seite des grünen Ortsverbands eindeutig einen Zusammenhang hergestellt. Aber diese Diskussion hatten wir auch schon in Weinheim mit dem CDU-Pressesprecher, der sich in Kommentaren zur Politik als “Privatmann” äußern möchte. Auch ihn haben wir darauf hingewiesen, dass eine Trennung explizit stattfinden muss, man aber als “Bürger” erwarten kann, dass Parteifunktionäre auch zu dem stehen, was sie im politischen Raum äußern.

            Einen schönen Tag wünscht
            Das Heddesheimblog.de

          • heddesheimerin

            “ich finde es immer wieder toll, wenn sich Kommentatoren hinter solchen “Namen” verstecken, um andere persönlich zu kritisieren die ihren echten Namen angeben”

            Witzig, dass diese Kritik von jmd kommt, der selber anonym unter “Christoph S.” schreibt!

  • Steiger

    Tut mir leid, aber Herr Heinisch redet sich zunehmend um Kopf und Kragen. Der Versuch auch wirklich überall seinen Senf dazu zu geben geht gewaltig nach hinten los. Zum Glück hat die grüne Fraktion weitaus frischeres Material zu bieten. Zeit, dass sie das mal in Position bringen …

    • Klaus.E

      Guten Tag,

      ich kann ihnen nicht folgen, wie sollen Beiträge von Herr Heinisch nach hinten losgehen?

      Seine Beiträge überzeugen eher damit dass sich ein Gemeinderat mit Themen in der Gemeinde auseinandersetzt und Fachkompetenz sich aneignet, um etwas anderes geht es erstmal nicht. Oder passt ihnen das etwa nicht?

      Schönen Tag.

      • Steiger

        Diese Frage beantworte ich Ihnen gerne. Gerade als Wähler der Grünen befürworte ich Herrn Heinischs Auseinandersetzung mit wichtigen Themen durchaus. Auch das Aneignen von Fachkompetenz ist durchweg begrüßenswert. Was mir sauer aufstößt ist die sich entwickelnde “Mediengeilheit”, die mir an Herrn Heinisch auffällt. Wäre er der geeignete Mann für die Öffentlichkeit, dann wäre das nur konsequent. Ist er aber nunmal leider nicht.

        Meine persönliche Empfehlung an ihn lautet deshalb, weiterhin seine (gute!) Arbeit im Team zu leisten, aber anderen den Vortritt zu lassen wenn es darum geht, das “Gesicht” der Heddesheimer Grünen zu sein.

        • wengenroth

          Das verstehe ich nicht. Warum sollte ein gewählter GR wie Heinisch seine Position nicht auch bei Öffentlichkeit und Medien vertreten? Natürlich kann man manchmal anderer Meinung sein als er, aber ein “Maulkorb” ist nun wirklich keine Lösung für eine debattenorientierte Parteiendemokratie.

  • Snake Plissken

    Guten Tag,

    sich jetzt gegenseitig zu versuchen die Augen auszustechen bringt ja niemandem etwas, der Gemeinde Heddesheim und Ihren Bürgern und Bürgerinnen am wenigsten. Auch ich bin ein Mensch der liebend gerne am Kalender die Tage abstreichen würde bis die Person an der Spitze der Verwaltung ( Inzwischen widerstrebt es mir schon diesen Namen in den Mund zu nehmen ) seine Koffer packt. Aber leider muß ich auch feststellen das gut 2 Jahre vor der Wahl und gerade trotz aller Wirrungen der letzten 2 Jahre für mich kein Kandidat in Sicht ist der eine Alternative als Bürgermeister wäre. Als einfacher Bürger fände ich es schon wünschenswert wenn der Ein oder Andere beginnen würde sich zu positionieren. Es reicht bei weitem nicht immer wieder die gleichen Floskeln zu bringen ( “die nächste Wahl wirds schon zeigen” ) sondern es wird Zeit der Alternative ein Gesicht zu geben. Ich bin mir sicher das es Heddesheim mehr wie verdient hat zu wissen wer sich in der Lage fühlt die Geschicke der Gemeinde zu leiten. Im Augenblick hab ich selbst eher die Befürchtung das Dank fehlender Kandidaten alles beim Alten bleibt.
    Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    In diesem Sinne einen erfolgreichen Wochenstart und einen schönen Tag

    • wengenroth

      Sie sprechen mir aus dem Munde… Wir haben eine Persona non grata an der Spitze der Gemeinde – und gleichzeitig keine erkennbare Alternative. Das macht mir langsam Angst, auch wenn es noch lange hin ist bis zur Wahl.

  • A. Hoffmann

    Zu den Bürgermeisterwahlen: Ich kann nur hoffen und wünsche mir, dass Einer/Eine das Rückgrat sich aufzustellen und gegen den “ver-antwortungslosen” Kessler anzutreten.

    Eines ist ihm/ihr ganz sicher: Er/Sie kann nichts schlechter machen!!! Es kann nur besser werden. Ein Michael Kessler hat sich hinter dem Namen seines Vaters versteckt, der ein wirklicher Bürgermeister war – da kann sein Sohn nicht mal hinriechen…. Weg mit dem Kerl und zwar so schnell wie möglich – denn dieser BGM ist UNMÖGLICH!!

    Einen schönen Tag noch

    • wengenroth

      Gebe Ihnen völlig recht, man schämt sich als Heddesheimerin für diesen Mann…Vielleicht findet sich ja ein relevanter Kontrahent!