Heddesheim, 24. Mai 2012. (red) Die Leiterin der GemeindebĂĽcherei, Eva Wustmann, stellte die Nutzung des Medienbestandes in der Gemeinderatssitzung vor.
Von Hardy Prothmann
Die Bilanz ist eindeutig: Nachschlagewerke und SachbĂĽcher werden gar nicht mehr oder nur wenig ausgeliehen. Deswegen wurde der Bestand reduziert. In Heddesheim fehlten weiterbildende Schulen – die SchĂĽler nutzen woanders die Schulbibliotheken. Frau Wustmann sagte:
Eine Erhöhung der Ausleihe findet nur bei elektronischen Medien statt. Allein die über 600 Hörbücher seien über 6.000 Mal ausgeliehen worden.
Trotzdem sei Lesen und dessen Förderung wichtig. Viele Kinder und Familien nutzen die Bibliothek dennoch häufig, die Zahl der Besucher sei von 2009 von 25.300 auf 32.500 im Jahr 2011 gestiegen.
Der Gesamtbestand der vorgehaltenen Medien sank allerdings in diesem Zeitraum von 26.300 auf 24.500. Insgesamt gab es 2011 82.100 Entleihungen gegenĂĽber 78.300 im Jahr 2009.
Die Bibliotheksnutzer wie auch die Bibliothek profitierten von der Metropol-Card, die auch andere Bestände erschließe.
Frau Wustmann betonte, dass Bibliotheken Orte der kulturellen Begegnung seien, des Austausches (nicht nur von Wissen) und wĂĽnschte sich, dass dies auch trotz der riesigen InformationsfĂĽlle im Internet auch kĂĽnftig so sein werde. DafĂĽr lasse man sich immer wieder Aktionen einfallen.
Auf Nachfrage von Gemeinderat Andreas Schuster, ob es die “Leseratten” als Phänomen bei Kindern gebe, sagte die Diplom-Bibliothekarin:
In der Grundschulzeit ja – danach sind die Kinder so im Stress, dass viele gar nicht mehr kommen können. Die gehen wenn, dann im Ort der Schule zur Bibliothek.
Die Gemeinderäte bedankten sich ausdrücklich für die Arbeit des Bibliothek
















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