Freitag, 24. Mai 2013

« »

IFOK befragt den Journalisten Hardy Prothmann

Guten Tag,

heute hat die IFOK den fĂŒr das heddesheimblog verantwortlichen Journalisten Hardy Prothmann befragt. Das GesprĂ€ch dauerte 45 Minuten.

Die IFOK GmbH aus Bensheim hat von der Gemeinde Heddesheim den Auftrag, einen “Dialog” zu fĂŒhren. DafĂŒr befragt die IFOK zunĂ€chst “Akteure”, die im Zusammenhang mit der geplanten Pfenning-Ansiedlung in der Öffentlichkeit aufgetreten sind. Daneben werden aber auch Privatpersonen befragt.

Nach Angaben der IFOK wurde bis heute etwa eine Drittel von 25 Personen befragt.

Das Interview dazu ist gegliedert und fragt verschiedene Parameter im Zusammenhang mit der geplanten Pfenning-Ansiedlung ab. Darunter, wie das Unternehmen Pfenning-Gruppe wahr genommen wird, die Gemeinde, die öffentliche Diskussion, welche Haltung der Interviewte gegenĂŒber dem Unternehmen Pfenning hat und der geplanten Ansiedlung.

Wann das Thema wahr genommen wurde, wie sich das Thema in der eigenen Wahrnehmung “entwickelt” hat, welche Bedeutung es nach der Wahl hat, wer darĂŒber wie disktuiert. Weitere Fragenkomplexe widmen sich der Politik, den BĂŒrgern und der Interessengemeinschaft neinzupfenning. Die IFOK möchte auch gerne wissen, wie die Diskussion weiterlaufen sollte, welche Fragen offen sind, wie diese beantwortet werden können. Ob man fĂŒr oder gegen eine Pfenning-Ansiedlung ist und welche Faktoren ausschlaggebend wĂ€ren, die eigene Haltung zu verĂ€ndern.

Weiter möchten die IFOk wissen, welche Themen noch in Heddesheim diskutiert werden und welche in der Vergangenheit diskutiert wurden.

Aus den Fragen werden Wortprotokolle erstellt, auf Wunsch auch anonym. Anfang Juli soll es dann eine erste GesprĂ€chsrunde mit den ausgesuchten “Akteuren” geben. Wann genau steht noch nicht fest.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. FĂŒr uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwĂŒnscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • uskok

    Hallo Herr Prothmann,
    ich hÀtte drei Fragen an Sie.
    1. Haben Sie durch die Gemeinde oder das Treffen mit der IFOK erfahren, nach welchen Kriterien die Betroffenen BĂŒrger angeschrieben wurden?
    2. Wie kommt man ausgerechnet auf 25 Leute, die, unter UmstĂ€nden, eine entscheidende Rolle im “Meinungsbildungsprozess” spielen könnten?
    3. Wie war denn Ihr persönlicher Eindruck bezĂŒglich der IFOK? Halten Sie die entsprechenden Personen fĂŒr neutral, fair und kompetent?
    Sorry, sind doch vier Fragen geworden!
    mfg

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag,

      wenn Sie Fragen an die Redaktion haben, schicken Sie diese bitte per email an redaktion@heddesheimblog.de

      Ausnahmsweise aber hier die Antworten:
      1. Nein.
      2. Nicht bekannt.
      3. Bis jetzt war an den Kontakten mit IFOK nichts auszusetzen. Das Interview mit der IFOK lief ohne Beanstandungen und auch als die IFOK mich jetzt interviewt hat, war an der Situation oder den Fragen nichts auszusetzen. Insofern sind sie kompetent.
      4. Ob sie neutral oder fair sind, kann ich noch nicht beurteilen. Die IFOK selbst sagt, man habe diesen Anspruch und wolle sich an der Arbeit messen lassen.

      Das habe ich bereits getan und kritisiert, dass es zu lange dauert und dass zu wenig Informationen ĂŒber das Verfahren bekannt sind, siehe ihre ersten beiden Fragen beispielsweise.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Ihr Hardy Prothmann

  • dasheddesheimblog

    Guten Tag,

    weil die Redaktion per email angefragt wurde, ob “man” ein Interview geben sollte oder nicht…

    Dass muss jeder, der gefragt wird, selbst entscheiden. Vielleicht hilft die von mir gewÀhlte Variante bei der Entscheidung.

    Ich habe mich von der IFOK unter folgender Bedingung interviewen lassen:

    Ich bekomme eine Abschrift des Wortprotokolls, dass erst verwendet wird, wenn ich es ” frei gegeben habe”, bevor es irgendjemand anders als die Interviewer selbst zu lesen bekommt. Ich lese dieses Wortprotokoll und nehme, sofern nötig, in Absprache mit den Interviewern Änderungen vor.

    Danach oder wenn keine Änderungen nötig sind, gebe ich den Interviewern das Wortprotokoll zur weiteren Verwendung frei.

    Die Interviewer unterrichten mich ĂŒber jede einzelne Verwendung, der ich jeweils zustimmen muss. Vorher dĂŒrfen sie es nicht verwenden, sonst verletzten sie mein Recht am eigenen Wort.

    Einen gut verstĂ€ndlichen Text zu dieser Vorgehensweise und den rechtlichen HintergrĂŒnden finden Sie auf der Seite eines Rechtsanwalts, die ich im Internet recherchiert habe und zu dem ich keine wie auch immer gearteten Kontakte habe.

    Hier wird aber sehr treffend die Vorgehensweise beschrieben, wie ich selbst Interviews fĂŒhre und dabei die Persönlichkeitsrechte der interviewten Person respektiere und schĂŒtze:

    Recht am eigenen Wort

    Beste GrĂŒĂŸe

    Hardy Prothmann

    • Nachfra Gender

      Guten Abend,

      sehr guter Text, auf den da verwiesen wird. Besonders interessant finde ich den Abschnitt, in dem auf KĂŒrzungen eingegangen wird. Den sollte das Blog sich gut verinnerlichen und daran denken, bevor Kommentare gekĂŒrzt werden.

      VorzĂŒgliche GrĂŒĂŸe

      Nachfra Gender

      • dasheddesheimblog

        Guten Tag,

        wann und unter welchen Bedingungen “KĂŒrzungen” erfolgen, können Sie hier nachlesen.

        Wenn ein Kommentator “absolut” darauf besteht, dass sein Kommentar im Original veröffentlicht wird und die KĂŒrzungen deutlich gemacht werden, kann er jederzeit einen Leserbrief an uns richten, in dem er/sie den genauen Ablauf dokumentiert – mit allen fĂŒr den Kommentator oder auch fĂŒr das heddesheimblog rechtlichen Konsequenzen.

        Im Übrigen ist das heddesheimblog stets bemĂŒht, selbst “sehr gute Informationen” anzubieten und scheut sich nicht, andere “sehr gute Informationsquellen” zu benennen.

        Das heddesheimblog steht fĂŒr informationelle Selbstbestimmung, Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit ein.

        Einen schönen Tag wĂŒnscht
        Das heddesheimblog