Montag, 21. Mai 2012

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Update: Die AWO-Diskussion, Spekulationen und Tatsachen

Guten Tag!

Heddesheim, 15. April 2010. Unser Bericht über den Saalverweis durch die AWO Heddesheim, die uns eine Teilnahme an einer “internen” Hauptversammlung verwehrte, dem Mannheimer Morgen aber gestattete, hat für viel Aufregung gesorgt. Zu recht. Darüber hinaus gibt es viele Spekulationen – die wir aus Sicht der Redaktion nicht teilen.

Unser Bericht “AWO will nicht jeden” hat die Gemüter erregt.

Absolut zu recht – denn das Verhalten des Vorstandes des AWO Ortsvereins Heddesheim war und ist undemokratisch und nicht zu akzeptieren.

Aus Sicht der Redaktion respektieren wir den geschützten Raum einer “internen” Vereinsversammlung. Diesen geschützten Raum muss es geben, wenn “interne” Dinge zu regeln sind.

Dies war aber nicht der Fall. Die “interne” Versammlung war keine. Anwesend war ein freier Mitarbeiter des Mannheimer Morgen, der über die “interne” Versammlung mit Datum vom 13. April 2010 unter der Überschrift “Es fehlt an Nachwuchs” berichtet hat.

Der Vorstand der AWO Heddesheim hat uns gegenüber also glatt gelogen, als behauptet wurde, unsere Teilnahme sei nicht erwünscht, weil es sich um eine “interne” Veranstaltung handele.

Nicht gelogen hat der AWO-Vorstand auf die Frage, ob der MM erwünscht und das heddesheimblog “nicht erwünscht” sei. Die Antwort war klar und eindeutig: “Ja.”

Die Motivation, diesen Termin “zu besetzen” für die Redaktion war, über die Tätigkeiten des Vereins Bericht zu erstatten. Dieses wurde uns verwehrt. Darüber haben wir berichtet.

Mit 50 Kommentaren innerhalb von wenigen Tagen ist unser Text über diese “Begegnung” aus Sicht der Redaktion ein herausragendes Thema.

Auch der Ex-AWO-Vorstand Günter Keller hat sich zu unserem Text als Kommentator explizit geäußert.

Alle geäußerten Kommentare zu unserem Text unterliegen der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz.

Direkt im Anschluss an unseren Kommentar haben wir folgende Personen am 10. April 2004 per email über den Vorfall in dieser Reihenfolge zwischen 15:22 bis 15:29 Uhr informiert:

  • Manfred Weißkopf – Kreisgeschäftsführer AWO Rhein-Neckar
  • Christel Gerold – AWO Kreisverband Geschäftsstelle Ladenburg
  • Lothar Binding – Kooptiertes Vorstandsmitglied AWO Rhein-Neckar und Bundestagsabgeordneter für die SPD
  • Pressestelle des AWO Bundesverbands

Herr Weißkopf und Herr Binding wurden in den Kommentaren als AWO-Funktionsträger genannt. Außerdem wurde über deren Verhalten spekuliert.

Die Redaktion stellt fest, dass es von deren Seite bis heute keinerlei Reaktion zu dem Vorfall gegeben hat – trotz direkter Information dazu.

Am 12. April 2010 haben wir von folgender email Kenntnis erhalten, darüber aber nicht redaktionell berichtet, weil wir den Absender nicht kennen.

Ein Informant schickte uns die email mit dem Hinweis, dass es “Gerüchte” gäbe, dass die Redaktion für den Inhalt verantwortlich sei.

Das heddesheimblog distanziert sich ausdrücklich gegenüber diesem Gerücht. Als journalistische Redaktion verbreiten wir keine Gerüchte, sondern veröffentlichen Artikel, Dokumentationen und Kommentare sowie andere journalistische Texte – transparent und nachvollziehbar.

“Gerüchte” sind nicht unser Metier.

Im Sinne der Transparenz dokumentieren wir den Boykott-Aufruf, von dessen Inhalten wir uns distanzieren, weil wir dafür nicht verantwortlich sind.

Wir stellen fest:
Herr Peter Schwarz hat den Journalisten Hardy Prothmann nicht “hochkant aus der Jahreshauptversammlung werfen lassen”, sondern ihm die Teilnahme verweigert und ihn aufgefordert, den Raum zu verlassen.
Zutreffend ist, dass der freie Mitarbeiter des Mannheimer Morgen, Dietmar Thurecht, bleiben durfte und kein Wort zu dem Vorfall gesagt hat. (Siehe unseren Kommentar dazu.)

Der Rest der email betrifft nicht direkt unsere Redaktion und bleibt deswegen unkommentiert.

———–
“Von: awo boykott [mailto:awoboykott@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 11. April 2010 15:37
An: undisclosed recipients:
Betreff: Aufruf zum vorläufigen Boykott der AWO Heddesheim

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Heddesheimer,

gestern ist etwas passiert, was uns als langjährige Unterstützer
der Heddesheimer Arbeiterwohlfahrt traurig und bestürzt macht.
Der örtliche AWO Vorstand Peter Schwarz hat einen
Berichterstatter der örtlichen Presse, Herrn Hardy Prothmann,
hochkant aus der Jahreshauptversammlung werfen lassen. Andere
Medien durften bleiben. Die Hintergründe und zahlreiche
Reaktionen finden Sie im bekannten Medium Heddesheimblog.

Wir meinen:
1. Demokratie braucht Pressefreiheit! Die AWO darf nicht nach
genehmen und nicht genehmen Journalisten selektieren.
2. Die AWO Heddesheim befindet sich in einer elementaren Krise.
Die Mitgliederzahlen sinken dramatisch. In dieser Situation die
Öffentlichkeit teilweise von Informationen abzuschneiden, ist
nicht nur unprofessionell. Es schadet der örtlichen AWO und ihren
zahlreichen wertvollen Projekten.
3. Diese intransparente, unfaire Verhalten verhöhnt und verrrät
viele Hedesheimer, die die AWO seit vielen Jahren gern
unterstützen, sei es finanziell oder durch ehrenamtliche
Mitarbeit.

Wir fordern euch daher auf, folgende Schritte in Erwägung zu
ziehen:
1. Lasst die AWO wissen, dass ihr das Vorgehen nicht gut findet.
Und schreibt es an Manfred Weißkopf vom AWO Kreisverband.
manfred.weisskopf@awo-rhein-neckar.de
2. Lasst Peter Schwarz wissen, wenn Ihr sein Vorgehen nicht gut
findet: Tel 062 03 – —— (Anschlussnummer durch die Redaktion gelöscht, Anm. d. Red.)
3. Stell jede Form der Unterstützung für die AWO ein, solange
Peter Schwarz bzw. die AWO sich zu diesem Vorfall nicht erklärt
haben
4. Verbreitet diese Mail weiter an andere Heddesheimer. Redet
drüber!

Um nicht missverstanden zu werden: Wir glauben dass die AWO in
Heddesheim seit langem gute Dienste leistet. Das gilt auch für
Peter Schwarz. Solches Verhalten dem wichtigsten Heddesheimer
Lokalmedium gegenüber sollten wir uns aber nicht gefallen lassen.

Diese Mail geht an ca. 80 Heddesheimer Bürger und Institutionen.

Danke für eure Unterstützung! Lasst uns die Heddesheimer AWO noch
besser machen!”
———–

Festzuhalten bleibt also:

Der geschilderte Vorgang bei der AWO ist zutreffend.
Der Vorgang hat für erregte Diskussionen gesorgt.
Es gab durch eine vermutlich einzelne Person einen “Boykott-Aufruf”.
Das Gerücht, das heddesheimblog “stecke dahinter” ist unzutreffend.
Keiner der durch die Redaktion angeschriebenen Funktionsträger der AWO hat bis heute reagiert.

Rückschlüsse, dass dieser Vorgang der AWO “egal” sei, unterliegen Artikel 5 Grundgesetz.

Weiter stellen wir fest:

Herr Peter Schwarz ist der Redaktion persönlich unbekannt.
Eine Verbindung von AWO und SPD ist uns nicht bekannt.
Zusammenhänge zwischen dem Bürgermeister Kessler und der AWO sind uns ebenfalls nicht bekannt.
Eine Berichterstattung über die AWO Heddesheim als Thema hat bis zu unserem Kommentar noch nicht stattgefunden.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Kommentare

  1. Sven meint:

    Die Sache verkommt zur Schlammschlacht. Wi es aussieht, hat der eine oder andere im Ort mit der AWO bzw. deren Vorstand noch eine “Rechnung” offen und springt nun auf den Zug auf. Anonyme “Boykottaufrufe” tragen zu einer sachlichen Diskussion allerdings nicht gerade bei.

    • Heddesheimer meint:

      Als ich von diesem Aufruf gelesen habe, hatte ich den gleichen Gedanken und hab dabei keinen Moment an das Blog gedacht.

      So ein Aufruf würde bei mir in die Tonne fliegen, weil ich mich von keinen steuern lasse.

  2. kathrina meint:

    Ihre reflexartigen Verweise auf Art. 5 GG in allen Ehren – die Meinungsfreheit ist nicht schrankenlos und bei den spekulativen Hetzkommentare, die hier teilweise abgegeben worden sind, ist es doch fraglich ob da vielleicht auch nicht die Schranken der Meinungsfreiheit betroffen sind, nämlich persönliche Ehre oder die allgemeinen Gesetze. Transparenz: ja. An den Pranger stellen: nein. Genau das wird hier aber gemacht und komischerweise mit all denen, die nicht der Redaktionsmeinung entsprechen. Ist das Meinungsfreiheit? Man weiß es nicht. Ich bin gespannt auf die Antwort der Redaktion.

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      Die Antwort ist eine Frage: Was sind die “Schranken der Meinungsfreiheit”? Vermutlich meinen Sie die Grenzen.
      Sie stellen wie alle, die Sie an den “Pranger” gestellt fühlen, eine Behauptung auf. Wo ist der Beleg?

      Das “komischerweise mit all denen, die nicht der Redaktionsmeinung entsprechen” wird langsam aber sicher langweilig.
      Auch hier fehlt der Beleg.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  3. Thomas Ott meint:

    Sie schreiben:
    “Eine Verbindung von AWO und SPD ist uns nicht bekannt”

    Aber: Sie haben sich bei Lothar Binding MdB (SPD) über ihren Hinauswurf beschwert.

    Zitat aus Wikipedia:
    “Am 13. Dezember 1919 gründete Marie Juchacz (1879–1956) … die AWO als „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD“. ” [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterwohlfahrt]

    Es gibt nicht viele Organisationen denen die SPD so eng verbunden ist wie der AWO.

  4. jawiejetzt? meint:

    Guten Tag,

    man sollte den oder die Aufrufer in der Tat fragen, was die zu kritisierende Ausschließung des heddesheimblogs bei der Hauptversammlung mit einem allgemeinen Boykottaufruf der Arbeit der AWO zu tun haben könnte.

    Wie das sachlich zu begründen sein soll ist schwer zu verstehen. Wahrscheinlich weil es nicht geht und keinen sachlichen Zusammenhang hat.

    Einen schönen, etwas entspannteren Tag noch.

    • Jochen Schust meint:

      Man kann nur vermuten, dass da weitere (persönliche) Faktoren eine Rolle gespielt haben bei diesem Boykott. Sei´s drum.

      Ich lerne aus dem Vorfall 2 Dinge:

      1. Die AWO erweist sich auf Orts- und Kreisverbandsebene als nicht fähig, Krisenmanagement zu betreiben. Nach dem Vorfall am Samstag, spätestens aber nach den vielen Diskussionen, den anonymen Mails und Gerüchten, hätte der Verband mit einer Stellungnahme reagieren müssen. Entweder indem man seine Position bzw. das Verhalten von Schwarz verteidigt oder einen Fehler einräumt. Nichts tun, ist in einer krisenhaften Situation IMMER fatal. Mit Wegducken kommt niemand davon, der in der öffentlichen Diskussion steht, und sei es auch nur lokal. Ob es Schäden gibt für die AWO, wird sich zeigen.

      2. Das Heddesheimblog erweist sich als immer relevanter und einflussreicher bei Vorgängen in der Gemeinde. Da wird massiv diskutiert, Aufrufe versendet, Gerüchte verbreitet und widerlegt – wann hat sich jemals soviel Diskurs aus einem MM Artikel ergeben? Diesmal war es nur ein etwas unappetitlicher anonymer Boykott-Aufruf. Beim nächsten Mal kann es aber schon eine konzertierte Kampagne mit klaren Absendern sein. Die “Mächtigen” im Ort sollten die neue Öffentlichkeit, die durch das heddesheimblog hergestellt ist und sich teilweise auch unabhängig davon organisiert (siehe Mailkampagne), nie wieder unterschätzen.

    • Heddy meint:

      Also der Zusammenhang würde mir schon einleuchten. Wieso sollte ich eine Organisation unterstützen, die sich offenkundig unfair und undemokratisch gegenüber Medien und damit der Heddesheimer Öffentlichkeit verhält?

      Ich stimme aber den anderen Kommentatoren zu, dass anonyme “Aufrufe der falsche Weg sind. Wer was will von mir, soll sich erstmal vorstellen ….

  5. dasheddesheimblog meint:

    Guten Tag!

    Per email wurden wir über eine angebliche Antwort der AWO zum anonymen Boykott-Aufruf informiert.

    Wir dokumentieren diese email mit dem Hinweis, dass wir die Echtheit nicht bestätigen können. Die Absender-email haben wir aus Datenschutzgründen mit “x” versehen. Die Empfänger-email wurde uns zur Dokumentation frei gegeben.

    “—– Weitergeleitete Mail —-
    Von: xxxx Schwarz
    An: awoboykott@yahoo.de
    Gesendet: Donnerstag, den 15. April 2010, 21:03:43 Uhr
    Betreff:

    Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Heddesheim, geschätzte Mitglieder der AWO Heddesheim e.V.

    Der Verein führt den Namen Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Heddesheim, eingetragener Verein, und wurde so am 17.5.2001 in das Vereinsregister Weinheim eingetragen.

    Somit sind wir ein unabhängiger, selbstständig handelnder Verein, vertreten durch seinen gewählten Gesamt-Vorstand.
    Hierbei handelt es sich um durchaus mündige, erfahrene und somit kompetente Bürger von Heddesheim. Dem einzelnen Mitglied vom Vorstand kann es nicht untersagt werden sich eine eigene Meinung im Vergleich von Medien zu bilden. Für unsere Hauptversammlung hatten wir uns für den Mannheimer Morgen und seine sachliche Berichterstattung entschieden. Und diese Entscheidung wird weder kommentiert noch gerechtfertigt.

    Nun gibt es vom 11.4. ein anonymes Mail mit dem Betreff “Aufruf zum vorläufigen Boykott der AWO Heddesheim” und
    den zugehörigen Texten “Wir meinen…” und “Dieses Mail möchte man doch bitte an Heddesheimer Bürger verbreiten”

    Unser gesamter Vorstand nimmt seine ehrenamtlichen Aufgaben zum Wohle der Bürger von Heddesheim und dem Dachverband der AWO sehr ernst. Ehrenamtliche Aufgaben bedeuten Zeit, Kosten, Kompromisse, Risiken und auch Ärger. Manch einer stellt sich doch dann schon mal die Frage “Warum tu ich mir das eigentlich an, habe ich das überhaupt notwendig. ?”

    “Stellt jede Form der Unterstützung für die AWO ein”
    Nehmen wir den Fall mal theoretisch an. Wie gesagt, rein theoretisch. Das wäre dann ein triftiger Grund, unseren Vorstand und somit den AWO Ortsverein Heddesheim e.V. aufzulösen. Die vorhanden Mitglieder aus Heddesheim werden extern verwaltet, die gesamten Mitgliedsbeiträge und das vorhandene Vereins-Vermögen fliesen aus Heddesheim weg.

    Von uns bezuschusste Leistungen in Heddesheim, wie Spenden an Kindergärten, Unterstützung bedürftiger Bürger, Patenschaften in Garango, Altennachmittage, Busfahrten, Klinik für krebskranke Kinder, einmalige Spenden in Form einer Wärmebildkamera für die Feuerwehr, 2 Defibrillatoren, Kinderbänke und Tische am Badesee, eine Vogelvoliere am Haus am Seeweg, der Vogelverein, der Hamsterlauf und nicht zuletzt das Kinderspielfest sowie das Minigolfturnier können dann nicht mehr umgesetzt werden, entfallen ganz einfach. Können das eine paar Kommentatoren mit ihrem ja so “verantwortungsvollen” Gewissen vereinbaren? Sicher nicht.

    “Bitte dieses Mail an ca. 80 oder mehr Heddesheimer Bürgern und Vereinen zukommen lassen”
    Unterstützen Sie uns bitte auf die gleiche Weise wie das “Boykott” Mail vom 11.4.10

    Übrigens, 6 neue Mitglieder haben wir seit Sonntag bekommen, und ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass es mehr werden. Wie steht es mit Ihnen ? Schon AWO Mitglied ? Darüber würde ich mich freuen. (Tel. xxxxxx)

    Ich möchte mich für Ihr Interesse an meinen Zeilen recht herzlich bedanken, wünsche Ihnen eine gute Zeit,
    und verbleibe mit freundlichen Grüssen Peter Schwarz AWO Heddesheim e.V.”

    Einen schönen Tag wünscht
    Das heddesheimblog

    • kompakter meint:

      hallo,

      buhuhuhu – die awo ist ja so toll.

      “Das wäre dann ein triftiger Grund, unseren Vorstand und somit den AWO Ortsverein Heddesheim e.V. aufzulösen.” was heißt das? ist der vorstand die awo? interessant.

      bei wikipedia liest sich das anders: http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterwohlfahrt

      wusste gar nicht, dass 1-euro-job auf die awo zurückgeht:
      “2004 begrüßte der damalige AWO-Bundesvorsitzende Manfred Ragati die Einführung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) und kündigte an, dass die deutschen Wohlfahrtsverbände mindestens dreißigtausend MAE für Langzeitarbeitslose einrichten würden. Viele von ihnen empfanden die Einführung dieser Arbeitsgelegenheiten als entwürdigend, unsolidarisch und dem Gleichheitsprinzip widersprechend und protestierten. Sie nannten diese daher 1-Euro-Jobs. Die soziale Gruppierung Die Überflüssigen besetzte damals symbolisch die AWO Landeszentrale Berlin. Der Wohlfahrtsverband akzeptierte dies nicht und stellte Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.”

      übrigens steht bei wikipedia, dass es sich bei der awo um ein unternehmen handelt…

      gruß

    • lutz meint:

      “Für unsere Hauptversammlung hatten wir uns für den Mannheimer Morgen und seine sachliche Berichterstattung entschieden. Und diese Entscheidung wird weder kommentiert noch gerechtfertigt.”

      Das ist ja alles schön und gut, aber die entscheidende Frage beantwortet Schwarz nicht. Wie kann sich ein e. V. “FÜR” ein Medium und “GEGEN” andere entscheiden?? Tut mir leid, aber wir sind doch nicht im Dritten Reich oder sonst einer Diktatur. Medien sind Medien …

    • sven meint:

      Zitat: “Für unsere Hauptversammlung hatten wir uns für den Mannheimer Morgen und seine sachliche Berichterstattung entschieden. Und diese Entscheidung wird weder kommentiert noch gerechtfertigt.”

      Danke für die Antwort, lieber Herr Schwarz, aber Sie haben weder was verstanden noch was gelernt…

  6. heddesheimerin meint:

    Ich habe heute morgen ein Mail bekommen, wonach sich Peter Schwarz nun doch für die ganze Sache entschuldigt. Vielleicht hat ja Manfred Weisskopf hier seinen Einfluss geltend gemacht.

    Der Absender der Mail ist mir allerdings nicht bekannt.

    • heddy meint:

      Herr Schwarz könnte seine Erklärung ja hier reinstellen, wie Günter Keller sich auch hier geäußert hat.

    • lutz meint:

      Im Ort gehen eindeutig zu viele anonyme Mails rum im Moment :-) Andererseits ist das auch ein Zeichen von Engagement.

      Jedenfalls gut, dass Schwarz vielleicht ja doch umdenkt.

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