Guten Tag!
Heddesheim, 10. April 2010. Der Ortsverband der AWO Heddesheim ist an einer Berichterstattung im heddesheimblog nicht interessiert: “Sie sind nicht eingeladen.”
Kommentar: Hardy Prothmann
Der erste Leitsatz der Arbeitwohlfahrt (AWO) heißt: “Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.”
Der achte Leitsatz der AWO heißt: “Wir wahren die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit unseres Verbandes; wir gewährleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.”
Der AWO-Ortsverband Heddesheim und dessen Vorsitzender Peter Schwarz haben es nicht so mit diesen Leitsätzen. Zur Zeit (10. April 2010, 15:05 Uhr) hält der AWO Ortsverband noch seine Jahreshauptversammlung in der “Alten Schule” ab.
Darüber wollte das heddesheimblog berichten – wir wurden aber “gebeten”, die Versammlung zu verlassen:
“Das ist eine interne Veranstaltung für Mitglieder und die eingeladene Presse.”
“Sie wollen also nicht, dass das heddesheimblog berichtet, aber der Mannheimer Morgen?”
“Ja, genau. Sie sind nicht eingeladen.”
Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Transparenz, Kontrolle… sind schöne Worte – aber für den AWO-Ortsverband Heddesheim nichts wert.
Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen große Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.
“Junge Leute wollen etwas, aber dafür nichts tun”, so die zweite Erkenntnis der 19 zur Versammlung in der Alten Schule zusammengekommenen Mitglieder. So kämen einfach keine “Jungen” nach, die Aufgaben und Verantwortung übernehmen wollten – und dabei doch letztendlich selbst einmal von der Einrichtung profitierten. Dabei ist die Ortsgruppe Heddesheim der AWO eine soziale Einrichtung, die für alle Bürger da sein will,” berichtete der Haus- und Hofberichterstatter Dietmar Thurecht am 09. April 2009.
So sitzen auch jetzt rund 20 überwiegend ältere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schließt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung über die AWO aus, während die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment darüber rätselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen für die AWO begeistern könnte.
Ein Tipp: Vielleicht sollte Herr Schwarz sich noch einmal die Leitlinien der Organisation anschauen und darüber nachdenken, ob sein Verhalten eine gute und nachhaltige Position zur Stärkung der AWO darstellt oder nur als eine vollkommen unverständliche Reaktion zum Schaden des Ortsverbands Heddesheims gesehen werden muss.














O weh, da ist lokale Pressearbeit mal wieder voll nach hinten losgegangen. Wenn es sich dabei um ein Non-Profit-Unternehmen handelt, das auf Sympathie un Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen ist, dann ist das um so bitterer. Peinlicher gehts nicht. Für Teile der Heddesheimer Öffentlichkeit dürfte die AWO damit “tot” sein.
hallo,
war gerade am schreiben und kann ihren kommentar nur unterstützen. was mir auffällt: das scheint so ne art heddesheimer-spezialität zu sein, dieser dumme umgang mit herrn prothmann und seinen mitarbeitern.
in ladenburg und hirschberg passiert das seltsamerweise nicht und dort kann ich in den blogs genauso kritische artikel lesen wie in hd.
herr prothmann, die zeit, die sie sihc dadurch sparen, können sie gerne in ladenburger themen investieren. hier ist kritische berichterstattung absolut willkommen!
gruß
Dies ist leider Teil des Heddesheimer Filzes. Es gibt ein enges Netzwerk von Figuren, die sich hinter der Kulissen einig sind, dass man Herrn Prothmann ausbremst, wo es geht. Ob Peter Schwarz in diesen Kreis gehört, weiss ich allerdings nicht.
Ich habe mich jedenfalls gerade per Mail bei Manfred Weißkopf (Kreisgeschäftsführer der AWO) über dieses Vorgehen beschwert. Immerhin habe ich auch hin und wieder die örtliche AWO unterstützt und halte so ein Verhalten für eine Hilfsorganisation für völlig indiskutabel.
mfg Lutz
Hallo,
ich habe Hrn Weißkopf und Fr Gerold in Ladenburg auch bereits angeschrieben. Ich gehe davon aus, dass das ein “Fauxpax” war, der so nicht passieren dürfte.
Mit besten Grüßem
“Ob Peter Schwarz in diesen Kreis gehört, weiss ich allerdings nicht.”
Weiß jemand Näheres, wie sich Herr Schwarz auf dem örtlichen Schachbrett einordnen lässt? Gehört er in das Umfeld des Kessler/Doll/Görlitz-Komplexes?
Für die AWO Heddesheim dürfte der Schuß nach hinten losgegangen sein !
Ich wußte nicht,dass der Filz so weit fortgeschritten ist !
Eine Unterstützung der AWO kommt für mich künftig nicht mehr in Frage !
Einen Imageschaden hat die örtliche AWO damit schon bzw. wenn sich das in den nächsten Tagen rumgesprochen hat. Sollte sich das auch noch finanziell bzw. in weiter sinkenden Mitgliederzahlen auswirken, dürfte Schwarz einen Rüffel aus Ladenburg kriegen.
Als enttäuschte Heddesheimerin will ich gern alle Leser aufrufen, sich beim Kreisverband zu melden, wenn Sie mit dem Vorgehen des Herrn Schwarz nicht einverstanden sind: arbeiterwohlfahrt@awo-rhein-neckar.de.
Denn: Diese Verhalten ist nicht nur ärgerlich für die Bürger, die nicht mehr / oder nur in selektierten Medien informiert werden. Es schadet denke ich auch der AWO selber. Wer das hier liest und sich ärgert, wird erst recht kein Mitglied mehr sein wollen. Und das bei sinkenden Mitgliederzahlen des Ortsverbandes!!!
betty aus Heddesheim
Ich werde umgehend die Mitgliedschaft meiner Mutter kündigen.
Liebe hysterische Heddesheimer,
noch ist es doch Sache der Organisation/der Veranstalter, wer zu einem internen Treffen geladen wird. Das mag für die Blogredaktion ärgerlich sein, aber da könnte sich ja jeder zum Journalisten ernennen und irgendwo reinmarschieren. Und hier gibts gleich wieder den großen Aufschrei… Wird Peter Schwarz nun Gaber der Zweite??
“Wird Peter Schwarz nun Gaber der Zweite??”
Nein, das denke ich nicht. Für Herrn Gaber war die Sache damals eine verpasste Chance, für die Heddesheimer AWO ist sie meines Erachtens eine Art kommunikativer Super-GAU.
Niemand ist derart fundamental auf Interesse, Wohlwollen und Unterstützung der Menschen in der Gemeinde angewiesen, wie eine örtliche Hilfsorganisation. Nun jagt der örtliche Chef ein führendes Lokalmedium zum Teufel und dessen Leser gleich mit. Die AWO sollte dagegen doch jede Chance ergreifen, für ihre – wichtigen! – Anliegen zu werben und Unterstützer zu finden. Auf ihrer Webseite bettelt die AWO Rhein-Neckar, zu der der Ortsverband Heddesheim gehört, ja geradezu um Spenden.
Und was tut Peter Schwarz? Er schlägt allen Heddesheimern, die das hier lesen, ins Gesicht. Sie sind unerwünscht bei der AWO. Wie gesagt: Ein Super-GAU.
Guten Tag!
Zur inhaltlichen Seite:
Jeder private Veranstalter kann einladen, wen er will. Das ist soweit richtig.
Grundsätzlich ist es üblich, dass, wenn Presse eingeladen wird, keine Selektion stattfindet. Ausnahme: Der Presse-Andrang wäre zu groß und schon organisatorisch nicht zu bewältigen. Seriöse Veranstalter bieten dann meistens eine “Pool-Berichterstattung” an – dass heißt, ein Kollege berichtet gleich für mehrere Redaktionen. Dieser Fall lag bei der AWO eher nicht vor.
Weitere Ausnahmen gibt es zum Beispiel im Kultur- und Sportbereich: Da grundsätzlich jeder Mensch in Deutschland als Journalist tätig werden kann (Art. 5 GG ist die Basis dafür), gab es auch immer wieder “Teilzeitkollegen” oder fachfremde Journalisten, die einfach nur einen kostenfreien Eintritt zu einer Kultur- oder Sportveranstaltung erhalten wollten.
Die Folge ist, dass man sich heute meist zuvor akkreditieren muss, meist mit Nachweis, dass man auch tatsächlich und ernstzunehmend über das jeweilige Themenfeld berichtet. Das gilt übrigens auch für die Cebit – nicht Computer-Journalisten haben schlechte Karten. Auch die politische Berichterstattung in Berlin ist meist auf die dort akkreditierten Journalisten (Bundespressekonferenz) beschränkt.
Grundsätzlich sind aber öffentliche Veranstalter verpflichtet, Journalisten Zugang und Eintritt zu gewähren und Auskünfte zu erteilen.
Ihre Chancen, Journalist zu werden, wären eher schlecht. Das hängt an Ihrer “Beobachtungsgabe”, die vollständig unzureichend ausgebildet ist. “Hysterische” Reaktionen kann die Redaktion keine ausmachen – außer ab und an bei Ihren Beiträgen. Einen Aufschrei können wir auch nirgends feststellen.
Der Kommentar schildert wahrheitsgemäß den Ablauf des “irgendwo reinmarschierten” Journalisten. Herr Schwarz hat mit Herrn Gaber aus unserer Sicht nichts zu tun. Auch waren die Umstände anders. Herr Gaber hat uns auf telefonische Anfrage hin einen Termin verweigert, die AWO uns die Tür gewiesen. Im Ergebnis haben Sie recht: Sowohl Herr Schwarz als auch Herr Gaber zeigten eine ablehnende Haltung, ohne dies zu begründen. Das müssen sie auch nicht tun. Sie könnten es aber, um ihr Verhalten nachvollziehbar zu machen. Spätestens hier würde es dann heikel? Was ist ein nachvollziehbarer Grund für solch ein Verhalten?
Kommentatoren haben sich empört über das Verhalten von Herrn Schwarz und zuvor von Herrn Gaber und schon häufig zu Herrn Kessler, den Herren Doll, Frau Brechtel und anderen geäußert – das ist ihr gutes Recht.
Wäre Ihre Beobachtungsgabe nicht durch Scheuklappen beschränkt, würden Sie beim Durchzählen feststellen, dass sich nur ganz wenige Personen in Heddesheim in dieser Art und Weise verhalten und die selbstverständliche Reaktion der Menschen darauf Unverständnis ist.
A propos Empörung. Hier gibt es einen Aspekt, der in den Debatten noch nie eine Rolle gespielt hat, aber dringend erwähnt werden sollte.
Die Haltung unserer Redaktion zur überwiegend “bratwurstigen” Berichterstattung im Mannheimer Morgen ist bekannt.
Wir belegen diese Kritik immer mit Argumenten, wir weisen Fehler nach und zeigen auf, dass es immer wieder an Recherche fehlt und die MM-Redakteur und freien Mitarbeiter teils auch gegen besseres Wissen Informationen unterschlagen.
Trotz dieser nicht gerade “freundschaftlichen” Beziehung würden wir sofort eine Situation verlassen, wenn umgekehrt der MM oder ein anderer Medienvertreter des Raumes verwiesen oder boykottiert würde. Und zwar vollständig unabhängig von allen anderen “Umständen”, sondern aus der Überzeugung heraus, dass ein solches öffentlichkeitsfeindliches Verhalten nicht zu akzeptieren ist.
Im Anschluss würden wir sofort über den Vorgang berichten.
Da der MM über wenig bis keine journalistischen Standards verfügt, erwarten wir ein solches Verhalten allerdings überhaupt nicht, sondern gönnen den Haus- und Hofschreibern ihre Bevorzugung. Wir sind sicher, dass Berichterstattung und Objekt der Berichterstattung eine traute Einheit bilden.
Wieso der Vorstand eines Wohlfahrtsverbands eine Berichterstattung über die sicher wichtige Arbeit nicht nur behindern, sondern sogar verhindern will, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Natürlich berichten wir selbstverständlich über dieses aus unserer Sicht völlig inakzeptable Verhalten.
Das gilt auch für politische Beamte, Vereinsvorsitzende oder sonstige Personen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen oder öffentlich wahrgenommen werden wollen – wie Herr Gaber über die Spendenaktion.
Hätte die AWO ohne Presse nur mit Mitgliedern getagt, hätten wir nicht darüber berichtet. Hätte Herr Gaber nur Spenden gesammelt für den guten Zweck, hätte uns und die Öffentlichkeit das auch nicht interessiert.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
hallo,
mich wundert immer wieder, was nur eine engelsgeduld sie aufbringen, um gewissen leuten ganz selbstverständliche dinge zu erklären.
gruß
Ohne den Sachverhalt bewerten zu wollen, möchte ich daran erinnern, dass die AWO in den vergangenen Jahren immer wieder Geld für wohltätige Zwecke gespendet hat. Das sollte man nicht vegessen, bevor man mit Steinen wirft.
mfg PK
Guten Tag!
Danke für Ihren Beitrag.
Niemand wirft hier mit Steinen.
Und es geht auch nicht um Geldspenden der vergangenen Jahre, sondern um das aktuelle Verhalten eines Vorsitzenden, der dadurch verhindert, dass die LeserInnen dieses Mediums nicht über die Wohltaten der AWO informiert werden.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
Hallo,
umgekehrt wird schon eher ein Schuh draus: Die AWO ist ihrerseits dringend auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit zu mnachen (die auch ich für sinnvol und wichtig halte). Das Geld kommt u. a. von den Menschen in der Gemeinde, von denen sich jetzt einige von Peter Schwarz wie vor den Kopf gestoßen fühlen dürften.
Im übrigen gehts auch nicht um deren sinnvolle Arbeit, sondern um inakzeptable Behinderung der freien Presse.
Filz oder nicht Filz.
Wir brauchen in Heddesheim Offenheit und klare Verhältnisse. Presse so zu selektieren sollte von gestern sein, aber das hat man bei der AWO noch nicht begriffen. Wer kann aufklären ob Herr Schwarz zum Filz gehört. Scheut euch nicht, legt es offen, wir brauchen das nicht im Ort. Schade für die Organisation AWO mit einem eigentlich guten Ruf.
Ja gehört Schwarz zum Filz? Das würde mich auch interessieren. Wäre eine Schande für die AWO.
Wenn das so weitergeht ist der Heddesheimblog bald bekannter als Heddesheim selbst. Und ich bin stolz, das ich den Heddesheimblog unterstützen kann, wenn auch nur mit meinen schriftlichen Einlassungen. Vielleicht wird wenn noch mehr solcher Vorkommnisse bestehem, es im Ort bald zum “Guten Ton” gehören, den Blog als 1.Informatonsquelle zu nutzen. Ich für meinen Fall tue dieses jetzt schon, und ich kann alle kritischen Heddesheimer auffordern-Reingucken,Informieren und dann darüber schwätzen. Weiter so,Herr Prothmann und sich nicht entmutigen lassen.
Bis zum nächsten Mal
Euer Onkel Heini
Ja ich glaube, das ist das beste was wir wachen Heddesheimer tun können. Über die hier berichteten Vorgänge sprechen im Ort. Früher oder später wird das Blog dann die Infoquelle Nr. 1 in Heddesheim. Hr. Kessler freut sich sicher schon drauf.
Hallo!
Sehr geehrter Redakteur.
Sie müssten doch schon eingesehen haben das manche Mitmenschen dem Blog gewogen sind (aus welchen Gründen auch immer) und andere nicht (ebenso aus welchen Gründen auch immer).
Ich denke dass, wenn Institutionen, Vereine, oder Parteien ect. sich dem Heddesheimblog verweigern, diese immer die Befürchtung im Hinterkopf haben dass sie, im günstigsten Fall, von Ihnen und manchen Kommentatoren durch den Kakao gezogen werden. Oder, im schlimmsten Fall, richtig schlechte Presse und Kommentare bekommen. Diese Befürchtungen kann ich persönlich z. T. nachvollziehen.
Dennoch muss ich Ihnen bei der Kritik an der Verweigerungshaltung der AWO Recht geben. Der Schuss ging nach hinten los. Man sollte als Verein, gerade als solcher wie die AWO, versuchen den Heddesheimblog neutral zu sehen in der Hoffnung auf eine ebenso neutrale Berichterstattung.
Aber dass hier manche Kommentatoren gleich von „Filz“ (Argus / Lutz) zu sprechen, von „den Heddesheimern ins Gesicht schlagen“ (Jochen Schust) und „die Mitgliedschaft meiner Mutter kündigen“ wollen (entmündigt, Elba?) ist meines Erachtens doch sehr überzogen. Wegen der Verweigerung des Hr. Schwarz die Unterstützung der AWO zu canceln (Argus) hat die Institution AWO nicht verdient. Dazu ist deren Arbeit zu wertvoll.
Bleibt einfach mal auf dem Teppich. Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht.
Man kann es auch so sehen: Wer nicht will der hat schon!
Schönen Tag noch!
Guten Tag!
Danke für Ihren Beitrag.
Sie konstruieren leider immer wieder Zusammenhänge, die zeigen, dass Sie etwas nicht richtig oder leider vollkommen falsch verstanden haben.
Die Grundhaltung der Redaktion gegenüber allen Personen, Institutionen, Behörden, Firmen ist neutral. Wir berichten über Tatsachen.
Wenn Sie unsere Texte nicht selektiv lesen, stellen Sie fest, dass wir neutral über alles und jeden berichten, beispielsweise auch über Herrn Kessler, Herrn Merx oder andere.
Ihr Schluss, jemand müsse in Bezug auf das heddesheimblog “Befürchtungen im Hinterkopf” haben, ist, mit Verlaub, lächerlich.
Wir berichten allerdings auch pointiert und meinungsstark – und zwar immer dann, wenn wir das den Umständen angemessen betrachten – ohne Ansehen der Person und ohne falsch Rücksichtnahmen. Was Sie als “schlechte Presse” bezeichnen, sind im positiven, neutralen oder “negativen” Fall immer nur Berichte, die nachvollziehbar und begründet Situationen, Handlungen und Folgen schildern.
Für das Verhalten, beispielsweise des AWO-Vorsitzenden sind nicht wir verantwortlich, sondern die Personen selbst. Wenn wir über “negative Zusammenhänge” berichten, dann, weil wir diese beobachten und erleben konnten oder weil wir dies recherchiert haben.
Die Kommentare geben die Meinungen der Leser wieder – die Sie typischerweise für “überzogen” halten und “Gelassenheit” einfordern. Auch wenn Sie in diesem Fall zustimmen, dass die AWO sich damit keinen Gefallen getan hat.
Ein vermuteter Zusammenhang eines “Filzes” liegt auf der Hand – welchen Grund sollte es sonst geben für das Verhalten von Herrn Schwarz? Wenn Kommentatoren sich über ein solches Verhalten aufregen – dann ist das ihr gutes Recht. Sie können gerne “gelassen” bleiben.
Ihre Sichtweise – “wer nicht will, der hat schon” – teilen wir nicht. Vereinsvorsitzende sind nicht allein ihrer Gemütslage oder ihren persönlichen Präferenzen unterworfen – sie haben die verantwortliche Aufgabe, ihren Verein anständig, ehrlich, transparent und neutral nach außen zu vertreten.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
“Ein vermuteter Zusammenhang eines “Filzes†liegt auf der Hand – welchen Grund sollte es sonst geben für das Verhalten von Herrn Schwarz?”
Gibt es Hinweise oder Belege, dass Peter Schwarz dem örtlichen “Filz”, der ja unbestritten existiert, angehört? Vielleicht ist er auch nur “Einzeltäter”. Bislang habe ich ihn noch als Akteur auf der hiesigen Politbühne wahrgenommen.
Guten Tag!
Wenn Sie aufgepasst und den Text gelesen hätten, würden Sie nicht nach einem Hinweis fragen. Das Wort “Täter” ist zudem unpassend.
Was den Begriff “Filz” angeht – es gibt dafür verschiedene Ausdrücke und verschiedenste Erscheinungsformen.
Bekannte Beispiele sind: Kölner Klüngel, Amigo-Affäre, Spätzle Connection, CDU-Spendenaffäre oder die Flick-Affäre.
Für die Systemik “verfilzter” Beziehungen gibt es mehrere Begrifflichkeiten, beispielsweise “Klientelismus“, Klientelpolitik, Nepotismus (Vetternwirtschaft), Ämterpatronage, Kamarilla, Seilschaft, Kartell, Lobbyismus.
Positiv kann man auch von Netzwerken sprechen.
Ob nun Herr Schwarz einem Filz oder Netzwerk angehört, weiß die Redaktion nicht. Sein Verhalten könnte auch ebenso wie Herrn Gabers Verhalten und das mancher anderer Personen als “vorauseilender Gehorsam” interpretiert werden.
Ein nicht mehr gebräuchliches Wort dafür ist “Kadavergehorsam“.
Weitere Begrifflichkeiten sind der “Kleinbürger” oder der “Spießbürger“.
“Akteure” müssen nicht auf der politischen Bühne aktiv sein – die finden Sie in allen Bereichen, ob Sport, Kultur, Wirtschaft oder Politik.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
Hallo!
Es war mir eigentlich schon von vorneherein klar das man mir unterstellt ich hätte etwas nicht oder falsch verstanden. Aber egal!
Ich würde etwas konstruieren? Nein! Ich gebe hier nur meine Meinung zum Besten. Dies hat nur den einen Grund: Einfach eine andere Sichtweise darzulegen als 90% der vertretenen Kommentatoren. Um zu versuchen den kommentierenden und nicht kommentierenden Lesern auch einige Gegenargumente zu aufzuzeigen. Auch wenn diese möglicherweise nicht so hervorragend recherchiert und fundiert sind. Nur meinem Gefühl entspringen.
Aber trotzdem: Der Platzverweis des Hr. Schwarz gegenüber dem Blog und die Bevorzugung der MM Pressevertreter war, wie ich ja schon bemerkte, nicht ok! Aber, um dies nicht über zu bewerten, es war möglicherweise ja ein Schnellschuss des Vorsitzenden. Das nächste Mal wird er sich seine Verhaltensweise 2x überlegen. Man könnte diesen Fauxpas aus der Welt schaffen durch ein klärendes Gespräch, ich denke die Blog Redaktion und Hr. Schwarz sind beide der deutschen Sprache mächtig. Dafür ist sie da. Um miteinander zu reden. Wobei es auch dem Hr. Schwarz nichts ausmachen sollte den ersten Schritt zu machen.
Jedoch bleibe ich dabei: Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht!
Schönen Abend noch!
“Das nächste Mal wird er sich seine Verhaltensweise 2x überlegen. Man könnte diesen Fauxpas aus der Welt schaffen durch ein klärendes Gespräch.”
Das sehe ich auch so, es ist allerdings an der AWO hier nun zu reagieren. Sie hat ja die Tür geschlossen und sollte sie nun wieder öffnen. Wenn Herr Schwarz es nicht fertigbringt, dann vielleicht der Bezirkschef Herr Weißkopf.
“Es war mir eigentlich schon von vorneherein klar das man mir unterstellt ich hätte etwas nicht oder falsch verstanden.”
Ja das fällt mir auch auf: Wer nicht die Mehrheitsmeinung und damit die Linie der Redaktion vertritt, hat es halt “nicht verstanden”. Tut mir leid, aber das ist die “Methode Kessler”. Die Minderheit wird diffamiert bzw. ignoriert.
Guten Tag!
Danke für Ihren Beitrag.
Der Unterschied zwischen der “Methode Kessler” und unserer liegt in der Transparenz.
Auf der Suche nach Kommentaren ist uns aufgefallen, dass diese in der ursprünglichen Konfiguration unserer blog-Software nicht durchsucht werden konnten. Die Suche beschränkte sich auf die Inhalte von Artikeln. Wir haben deshalb eine Erweiterung installiert. Sie können also ab sofort auch alle über 2.400 Kommentare durchsuchen.
Ebenso wie die Kommentare von @numalangsam stellen Sie Behauptungen auf, die Sie nicht belegen. Wer sich die Mühe machen möchte, die Kommentare von @numalangsam nachzulesen, findet die Artikel, zu denen die Kommentare geschrieben wurden, hier: Suche numalangsam.
Behauptungen aufstellen und seine Meinung äußern, sind zwei verschiedene paar Stiefel.
Sie schreiben:
“Die Minderheit wird diffamiert bzw. ignoriert.” Beleg bitte?
@numalangsam schreibt (Fettungen durch die Redaktion):
“Einfach eine andere Sichtweise darzulegen als 90% der vertretenen Kommentatoren. Um zu versuchen den kommentierenden und nicht kommentierenden Lesern auch einige Gegenargumente zu aufzuzeigen. Auch wenn diese möglicherweise nicht so hervorragend recherchiert und fundiert sind. Nur meinem Gefühl entspringen.”
Interessanter Ansatz: “Argumente, die dem Gefühl entspringen.”
Die meisten Beiträge von Ihnen und @numalangsam folgen diesem Muster: Sie äußern keine Meinung. Die einfachste Form ist: Ich bin dafür – ich bin dagegen.
Die interessantere Form ist: Ich bin dafür/dagegen, weil – hier ein Argument folgt.
Ihre Methode ist das Aufstellen von Behauptungen. Ich bin dagegen, weil “hier sowieso alles zensiert wird”, weil hier “diffamiert wird”, weil hier “ignoriert wird”, kurzum, weil man eh “keine Chance hat”.
Sie verzichten ebenso wie @numalangsam und andere bei dieser Aufstellung von Behauptungen auf jeden Nachweis – also auf jedes Argument. Dabei hindert Sie niemand daran, welche niederzuschreiben.
Das ist bedauerlich – am meisten für Ihre Position.
Da unsere aufmerksamen LeserInnen genau mitlesen, stellen diese fest, dass Ihre Kommentare außer Behauptungen und “so tun als ob” keinerlei Inhalt haben.
Manchmal muss man aber zwei Mal lesen und entdeckt doch einen Inhalt.
Ihrer lautet: “Das System Kessler ist eines der Diffamierung der Minderheit und der Ignoranz.”
Eigentlich wollten Sie unser Angebot angreifen – haben aber jemanden anderen getroffen.
Ist Ihnen das aufgefallen?
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
Hallo,
da ich persönlich angesprochen bin, möchte ich mich auch kurz äußern. Zu den zahlreichen negativen Kommentaren über die AWO wäre es nicht gekommen, wenn die AWO eine professionelle und faire Pressearbeit betrieben hätte. Insofern ist einzig Herr Schwarz für die nun entstandene Situation und Berichterstattung verantwortlich. Hätte er professionell gearbeitet, wäre nun ein ausgewogener (vermutlich gar nicht weiter kommentierter) Bericht hier gestanden.
Menschen sind für Ihr Verhalten selbst verantwortlich. Dies gilt für Herrn Schwarz genauso wie für die hier Kommentierenden. Ob eine Kündigung der AWO Mitgliedschaft “überzogen” ist oder nicht, kann nur der Einzelne entscheiden.
Auch ich denke, dass der AWO aus der Sache kein nachhaltiger Schaden entstehen sollte. Hierzu liegt allerdings der Ball nun im Feld von Herrn Schwarz bzw. Herrn Weißhaupt. Es gilt, einen offenkundigen Fehler der Heddesheimer Öffentlichkeit gegenüber richtigzustellen.
Die Ausladung des heddesheimblog muß doch in der Vorstandschaft der AWO beschlossen worden sein,oder ?
Nickt man da auch nur mit den Köpfen und beschließt Unausgegorenes?
Hat die AWO Angst vor BM/GR,wenn sie Herrn Prothmann kontaktiert.
Brechen dadurch evtl. erwartete Leistungen der Gemeinde weg ?
Legt man keinen Wert auf g u t e Presse ?
Die Arbeit der AWO ist ohne Zweifel ehrenvoll,dieses Verhalten gibt aber zu Denkanstößen Anlaß !
“Die Ausladung des heddesheimblog muß doch in der Vorstandschaft der AWO beschlossen worden sein,oder ?”
Ich tippe auf einen unüberlegten Alleingang von Peter Schwarz. Ohne großen Beschluss. Der dachte wohl naiv, wenn er den Journalisten hinausbittet, ist die Sache gegessen und es gibt keinen Bericht.
Mich würde interessieren, wie man die Sache eine Etage höher beim Kreisverband sieht. “Schlechte Presse” über die AWO wirkt sich ja auch auf andere Ortsverbänden aus. Und nichts ist für die AWO so wertvoll wie Sympathie und Engagement der Menschen vor Ort…
Inwieweit Leistungen der Gemeinde an die AWO fließen, weiß ich nicht. Wäre spannend zu wissen.
Auch ich gehe davon aus, dass die Aktion einem örtlichen Filz-Kontakt geschuldet ist. Entweder hat der MM vorher bei der AWO angerufen (soll ja schon öfter vorgekommen sein), oder das lief über die einschlägige Politik.
Aus meiner Sicht hat die Sache das Potenzial, zum Präzedenzfall zu werden. Hier geht es schließlich um die Zukunft einer Heddesheimer Institution, der es momentan alles andere als gut geht. Die AWO ist auf die Menschen hier angewiesen. Sollte sich nun herausstellen, dass die Mitgliederzahlen bzw. Spenden bei der AWO in Folge der Sache weiter runtergehen, dürfte dies Signalwirkung für andere haben: Wer unfair und intransparent spielt, den bestraft das Leben bzw. die Heddesheimer.
Allerdings kann ich nicht einschätzen, ob die Berichterstattung und Kommentierung hier im Blog soweit Kreise im Ort zieht, dass sich die Leute Konsequenzen ziehen. Man muss ja nicht gleich kündigen, sondern die AWO einfach mal wissen lassen, dass das nicht in Ordnung war.
Ich glaub ja nicht, dass es was bewirkt. Dazu ist die Leserschaft des Blogs hier zu klein vermute ich, im Vergleich zum Morgen. Und wer sich ärgert, macht den Mund nicht auf. Man will ja keinen Ärger mit der Gemeinde haben. Manchmal kommt mir Heddesheim ein wenig vor wie die DDR.
Guten Tag!
Danke für Ihren Beitrag.
An die Auflage des Mannheimer Morgen reichen unsere drei blogs (heddesheimblog.de, hirschbergblog.de und ladenburgblog.de) noch nicht heran. Im Gegensatz zum Mannheimer Morgen wächst aber unsere Leserschaft.
Mehrere Berichte haben zu direkten Handlungen geführt – angefangen über die Reparatur der Ampel an der Ringstraße bis hin zur “beschleunigten” Beschilderung nach dem Brückenabriss in Viernheim. Unsere Berichterstattung über den mangelhaften Datenschutz beim Landratsamt hat dort zu internen Rundschreiben geführt.
Unsere Themensetzung, ob “Braucht Heddesheim ein Oktoberfest” oder jetzt aktuell die Berichte zu Pfarrer Gladbach oder zur AWO bestimmen häufig die Diskussionen in Heddesheim.
Unserer Berichterstattung zu Pfenning ist es auch zu verdanken, dass die handelnden Akteure zu Zugeständnissen bereit wurden – beispielsweise Verkehrslenkungsvertrag oder der Verzicht auf ein großes Chemielager.
Sie können also davon ausgehen, dass wir gegenüber dem Mannheimer Morgen noch klein sind, diesen aber in der publizistischen Bedeutung längst überholt haben.
Deutschlandweit werden unsere blogs zudem sehr genau in der Medienbranche verfolgt und teils als “Zukunft des Lokaljournalismus” eingeschätzt.
Seit Mai 2009 sind bei uns 1.246 Artikel erschienen sowie 2.400 Kommentare veröffentlicht worden.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
güga
Für mich als mündiger Bürger und an der Kommunal-und Vereinspolitik interessierter Heddesheimer, ist es nicht nachvollziehbar, dass ein Vorstandsvorsitzender einen Teil der Presse (die Betonung liegt auf einen Teil) an seiner Hauptversammlung nicht teilnehmen lässt und des Saals verweist. Für Kommunikation und Information zwischen Öffentlichkeit, sprich Bürger und Gemeinde, Vereinen usw. ist die Presse ein ganz wichtiger Partner. Als ehemaliger Pressesprecher und Schriftführer der AWO Heddesheim, suchte ich immer die ehrliche, sachliche und informative Zusammenarbeit mit der Presse. Gleich ob es der MM, EXTRA, BAZ oder Wochenblatt war, (das Heddesheimblog gab es damals noch nicht) leider!!
Ich wünsche der AWO Heddesheim, dass die o.g. Vorgehensweise kein Schuss nach hinten war, sprich ein Eigentor, denn Probleme hat sie bereits genug.
Nun, das Eigentor, das ja offenbar durch Ihren “Nachfolger” verursacht wurde, ist ja schon da. Sollte es tatsächlich bereits einen Boykott-Aufruf geben – siehe oben – dann ist jetzt “Krisenkommunikation” bei der AWO gefragt. Ob Hr. Schwarz die beherrscht?
Interssant gerade finde ich in meinem Postfach eine anonyme Mail von heute nachmittag mit einen “Aufruf, die örtliche AWO zu boykottieren” wg Pressefreiheit etc. Hat das noch jemand erhalten? Mit so anonymen Aufrufen tu ich mich ja schwer und werde das ignorien, ich bin ja auch kein Mitglied in dem Verein. Und meine Spenden gehen ohnehin immer an Ärzte ohne Grenzen. Naja es zeigt, das Thema bewegt.
…vielleicht wird dies ja tatsächlich ein Präzedenzfall, der so manchem örtlichen Betonkopf zeigt, dass sich Ignoranz rächt. Bei der schlimmen Lage der AWO genügen nur einige wenige Austritte aus Protest, und ich möchte nicht in der Haut von Peter Schwarz stecken.
Sehr “lustige” Diskussion. Unter welchem Pseudonym mischt eigentlich Ex-AWO-Chef Günter Keller mit ?
Guten Tag!
Schön, dass Sie sich amüsieren – auch, wenn es um ein ernstes Thema geht.
Zur Pseudonym-Frage lesen Sie bitte hier nach: Wie funktioniert das hier?
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
Herr Hofmann, wenn Sie aufmerksam lesen, kommen Sie schon drauf.
Herr Hofmann ich gehe davon aus, dass ihre Eltern, die AWO-Vorstandsmitglieder Harald Hofmann, Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und die Ortsvereinsschatzmeisterin Helga Hofmann sind.
Sie kennen mich recht gut und sollten deshalb wissen, dass ich kein Pseudonym benötige, um meine Meinung kund zutun.
Meine Leserbriefe und Bürgerinitiativen sind immer mit meinem vollen Namen versehen gewesen.
Dies ist heute meine erste Stellungsnahme im Heddesheimblog. Ich habe allerdings an der Unterschriftenaktion ” Nein zu Pfennig ” unterschrieben und auch mit nein gestimmt.
Ich halte die knappe Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates und von Herrn Bürgermeister Kessler eine nicht wieder gutzumachende Fehlentscheidung die unsere Gemeinde und der Bevölkerung nur Nachteile bringt, wie z.B. zusätzlichen Kraftfahrzeuglärm, Verkehrsgefahren und erhöhte Abgase.
Durch die Firmenverschachtelung der Pfennig – Gruppe wird kein Gewerbesteueraufkommen fließen.
Weitere negative Auswirkungen durch Pfennig reiche ich Ihnen gerne nach.
Stellungsnahme zur AWO – Generalversammlung am 10. April 2010.
Die Arbeiterwohlfahrt wurde am 13. Dezember 1919 als unabhängiger Verband mit den Grundwerten ” Solidarität, Toleranz, Gleichheit und Gerechtigkeit von Marie Juchacz gegründet. Hitler verbot die unbequeme AWO, auch wegen ihrer kritischen Presse, so dass eine Neugründung der unabhängigen Hilfsorganisatiob AWO 1946 erforderlich war.
Um die Freiheit zu waren, muß das Presserecht respektiert und die Grundwerten der AWO eingehalten werden. Wer das nicht tut ist Fehl am Platz.
Es kann nicht angehen, dass der Vorsitzende Peter Schwarz und sein Vorstandsteam entscheiden, welche Presse berichten darf.
Pressefreiheit sichert unser Demokratie, kontrolliert Politiker, Wirtschaftsführer und auch Vereinsfürsten und decken damit auch die unterschiedlichsten Mißbräuche auf.
Deshalb nein Herr Peter Schwarz – so kann man keinen Ortsverein der AWO führen.
Günter Keller – AWO-Ex-Vorstand Heddesheim
AWO – Kreisvorstandsmitglied, Landes- u. Bundesdelegierter.
Lieber Herr Keller,
herzlichen Dank für Ihre deutlichen Worte! Ich hoffe, Sie konnten Peter Schwarz und die örtliche AWO ein wenig aufrütteln. Dass mittlerweile ein “AWO-Boykott” Aufruf durch den Ort geht,zeigt, fass Sie mit Ihrer Haltung nicht allein stehen in Heddesheim.
Beste Grüße,
A. Felis
Interessant jedenfalls, dass die Hofmanns offenbar ihren Sohn “vorschicken”, anstatt selber Position zu beziehen!
Mich würde es jedenfalls schon interessieren was Harald Hofmann zur Lage der AWO zu sagen hat.
Hallo Sven,
das sehe ich genau so und bin sehr enttäuscht, dass “man” so wenig Rückgrat hat und sich nicht traut, seine eigene Meinung zu äußern. Ich denke die Vorstandschafft der AWO – Heddesheim will dieses Fehlverhalten einfach aussitzen. Im Namen aller “Noch Mitglieder wünsche ich mir, dass von “OBEN” eine Erklärung, Entschuldigung oder Ähnliches publiziert wird.
Freundliche Grüßen
@güga
Ich glaube, man ist einfach nicht gewohnt, dass es öffentliche Kritik gibt, in Medien oder Mails. Jetzt ist man starr vor Schreck und will die Sache “aussitzen”. Natürlich geht das, und die Welle der Diskussion wird wieder abflachen.
Aber dann? Hat die AWO vielleicht ein paar Mitglieder weniger und einen handfesten Schaden. Und die Diskussion wird man in Heddesheim nicht so schnell vergessen.
Tut mit leid: Sollte es weiterhin keine Erklärung oder Reaktion geben, halte ich Peter Schwarz als Vorsitzenden für nicht mehr tragbar.
Gibts eigentlich mittlerweile irgendeine Reaktion vom Kreisverband, ich wäre an deren Stelle ja stinksauer, wenn ein kleiner Ortsverband in schlechten (Mitglieder-)Zeiten auch noch potenzielle Interessenten verprellt.
Gut geschrieben,Herr Keller!
Mögen Herr Schwarz und sein Team “erleuchtet” werden”
hallo,
“Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen große Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.”
perfekte berichterstattung hier auf dem blog, trotz zensur und reausschmiss auch ohne informationen: jetzt sind es nur noch 313 mitglieder…
“So sitzen auch jetzt rund 20 überwiegend ältere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schließt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung über die AWO aus, während die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment darüber rätselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen für die AWO begeistern könnte.”
der mm schreibt:
Es fehlt an Nachwuchs
“Leider kämen hierzu immer weniger Gäste, wie aber auch zu den meisten anderen Ereignissen, etwa dem Minigolfspielen im Jugendferienprogramm. Solange es gehe, sollen diese Unternehmungen aber beibehalten werden.”
http://www.morgenweb.de/region/heddesheim/20100413_srv0000005676464.html
gruß
“Solange es gehe, sollen diese Unternehmungen aber beibehalten werden”
Na das klingt ja mal nach einer richtig zukunftsweisenden Strategie. Weitermachen wie bisher, solange es irgendwie geht… Kein Wort, wie man Jüngere begeistern will mitzumachen. Die AWO braucht dringend frischen Wind und neue Ideen. Ich lese hier nichts davon.
… solche Fragen kritisch zu stellen (beim Termin und hinterher in der Berichterstattung), wären eigentlich Aufgabe von Herrn Thurecht. Womit wir wieder beim leidigen Thema MM-Kritik wären. Offenbar sind die Akteure in diesem Fall genauso planlos wie die Berichterstatter.
Die AWO liegt falsch wen sie mir als freier Bürger diktieren möchte über welche Medien ich mich Informieren soll, nur sollte sie überlegen wie sie frei Bürger erreicht.
..und wie sie insbes. Bürger erreicht, die sich ja vielleicht bei AWO engagieren MÖCHTEN!. Sie muss zu den Menschen gehen (auch über die Medien), nicht umgekehrt…