Guten Tag!
Gegen diesen Kommentar hat Anja Görlitz über ihren Anwalt Kurt Braun mit Schreiben vom 23. März 2010 eine Unterlassungserklärung von uns gefordert. Diese haben wir nicht unterschrieben.
Tatsächlich haben wir öffentlich und transparent hier auf dem heddesheimblog und auf der privaten posterous-Seite von Hardy Prothmann dazu Stellung genommen.
Den Vorwurf, wir wollten Frau Görlitz “diffamieren”, weisen wir von uns. Es geht um eine, wenn auch zugespitzte Äußerung zur Sache: Einer in unseren Augen unkritischen und gefälligen Berichterstattung durch die Lokalredaktion des Mannheimer Morgens. Frau Görlitz ist mit der Berichterstattung über Heddesheim betraut.
Der Text ist von vielen Seiten kritisiert worden. Diese Kritik nehmen wir ernst. Aus unserer Sicht haben wir nur eine Meinung geäußert – und damit unserer Recht nach Artikel 5 Grundgesetz Absatz 1 wahrgenommen. Eine Meinungsäußerung ist und bleibt eine Meinungsäußerung – unabhängig, ob sie gefällt, stilistisch gelungen ist oder nicht.
Die Behauptung, wir hätten damit gezielt die Person Anja Görlitz diffamieren wollen, ist selbst eine bewusste Diffamierung.
Ob Frau Görlitz den nächsten Schritt geht und vor Gericht zieht – entscheidet die Dame selbst.
Wir haben uns entschieden, auf ihr anwaltliches Schreiben in dieser Form zu reagieren.
Hardy Prothmann, Redaktion heddesheimblog
Heddesheim, 03. April 2010
Heddesheim, 20. Februar 2010. Der Mannheimer Morgen veröffentlicht heute ein exklusives Interview mit dem Bürgermeister Michael Kessler. Warum das Interview exklusiv ist? Ganz einfach: Der Mannheimer Morgen schreibt alles so auf, wie der Heddesheimer Bürgermeister das will.
Kommentar: Hardy Prothmann
Aufgrund eines Rechtsstreits haben wir den Text zunächst gelöscht. 28. Mai 2010
Redaktion heddesheimblog















Die Frau als billige Nutte darzustellen ist aber mehr wie daneben.
Guten Tag,
das finde ich auch nicht sonderlich gelungen. Die Analogie zu weit getrieben(sic!)würde ich sagen.
Daß den Beschreiber des Bratwurstjournalismus ob der Berichterstattung des MM die wirklich oft der völlige Kontrapunkt ist zu dem was hier zu lesen ist, die schiere Wut und Verzweiflung ankommt, kann ich verstehen.
Aber bei dem Artikel scheint dann aber doch ein selbst oft gefordertes sehr wichtiges journalistisches Werkzeug im Schrank geblieben zu sein. Professionelle Distanz.
Ich kann die Konzeption hinter diesem Artikel bewundern, gut gemacht wie sich der Bogen des “Millieus” von Anfang bis Ende spannt.
Aber das in die Nähe rücken der Person, die hier kritisiert wird zu der allegorisch stringent beschriebenen aber nicht belegten sondern nur formulierten und postulierten käuflichen Praxis, eine reine Unterstellung, ist nicht in Ordnung.
Und richtig böse und ehrverletzend ist deswegen die Einleitung über die Bemerkung es handele sich um eine attraktive Frau.
Der gesamte Artikel tut danach das was mein Vorredner zu recht kritisiert.
Das ist unterste Kiste. Gelbe Karte.
Und ich würde sie mit Anstand akzeptieren, an der Stelle eines uns bekannten freien Journalisten.
Einen schönen Tag noch.
Also da muss ich mich meinen Vorschreibern anschließen. Das ist erstens ein schiefes Bild, weil ja Prostitution eine Dienstleistung gegen Geld ist. Und von seiten der Beteiligten dürfte da ja wohl kaum Geld fließen. Ich meine, es geht um Heddesheim – nicht um ein Enthüllungsinterview mit dem großen Star. Heddesheim ist auch für den MM ja wohl Priorität C.
Und die Wortwahl finde ich auch ehrabschneidend. Da sind manche schon für wesentlich weniger verklagt worden, und Rufschädigung kann richtig teuer werden.
Warum so heftig, Herr Prothmann? Dezentere Stiche würden Ihrer Sache dienlicher sein.
Ich gestehe meinen Vorredner Recht geben zu müssen. Bin ebenso der Meinung – auch wenn ich selbst in meinen Beiträgen gerne mal hart an die Grenze gehe – das hier einen Schritt zu weit gegangen ist. Im Eishockey würde man sagen 2 Min Strafe wegen übertriebener Härte. Denke das ist angebracht und dürfte auch beim Verfasser aus Verständnis und Einsicht stoßen. Ansonsten ist der Bericht auf jeden Fall sehr gut geschrieben und stellt sicherlich die gewünschte Aussage treffend dar…nur eben ein wenig zu derb.
Trotzdem ein wunderschönes Wochenende an die Redaktion und die Leser
Gruß Snake Plissken
Oh oh!
Man sehe sich nun diese Stilblüten des neutralen Journalisten an:
…Prostitution
…der Bürgermeister sie auf den Schoß bittet
…die schnelle Bedienung von Bedürfnissen
“Blowjobâ€
“Blasenâ€
“Befriedigungâ€
…ging dem Bürgermeister und seiner Hofberichterstatterin “noch einer abâ€
Ich verkaufe mich…
Straßenstrich
“Freierâ€
…nur seine Bedürfnisse zu befriedigen
…hält sich lieber an die Straße
…bedient ihn gut, billig und willig und allzeit bereit
…die willenlos miteinander “kopulierenâ€â€¦
…dass es “befriedigend†ist
Ok, zugegeben, die Zitate sind an diese Stelle aus jeglichem Zusammenhang gerissen aber das ist doch schon starker Tobak!
Braucht man hier einen solchen “Aufmacher”?
Wurde hier einfach Frust abgelassen weil der BM sich dem Heddesheimblog verweigert?
Oder will man so vielleicht die Seitenaufrufe (=bares Geld!) in die Höhe treiben indem man per Kommentar auf jemanden einprügelt?
Fragen über Fragen!
Ich denke etwas mehr Gelassenheit dem MM gegenüber wäre angebracht, schlussendlich bedienen sie unterschiedliches Klientel. Ansonsten könnte der Eindruck entstehen dass das Niveau der Kommentare nachlässt, oder vielleicht doch nicht, möglicherweise war es ja schon immer so und man hat es nur noch nicht so deutlich bemerkt (Aua, Aua, böser Dobby, Aua, Aua)!
@ Snake Plissken: Finden Sie einen Artikel mit derartigen Entgleisungen wirklich gut geschrieben? Wegen Geringerem bekamen hier Andere schon eine Rote Karte!
Tschüss denn!
P.S.: Man kann für den geehrten Verfasser nur hoffen das Frau Görlitz und BM Kessler von einer Anzeige absehen.
Ich denke Beleidigung oder üble Nachrede könnte es werden.
Noch mal Tschüss!
Ich stehe zu meiner Aussage…..
Die Machart eines Artikels kann gut sein, was ja nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Inhalt stehen muß. Daher meine Aussage der Artikel ist gut geschrieben.
@ “nunmallangsam”
sie haben vollkommen recht, mit dem was sie bis jetzt hier geschrieben haben. Wollte das nur mal sagen, weil viele der anderen Kommentatoren ja doch eher “pro Prothmann” ( mir kommt es irgendwie wie blinde Gefolgschaft” vor) eingestellt sind, und den Artikel also kaum kritisieren.
“P.S.: Man kann für den geehrten Verfasser nur hoffen das Frau Görlitz und BM Kessler von einer Anzeige absehen.
Ich denke Beleidigung oder üble Nachrede könnte es werden.”
Sorry, von Presserecht verstehen Sie leider nichts. Daher wäre Zurückhaltung im Kommentieren angebracht.
Hallo,
ich finde den Text auch ziemlich heftig. Andererseits beschreibt Herr Prothmann die “Liebedienerei” des Journalismus, wie es Sie so oft gibt.
Dass Herr Prothmann das immer wieder thematisiert, finde ich wichtig. Denn es fällt den meisten doch schon gar nicht mehr auf, wie sich die “Mächtigen” und die Zeitungsmonopolisten gegenseitig selbst bestätigen und “befruchten”.
@numalangsam Wo hier eine Beleidigung im Text sein soll, kann ich nicht sehen.
Herr Prothmann kommentiert geschickt, er äußert Meinungen, stellt aber keine Tatsachenbehauptung auf.
Er bleibt stringent im Bild und ist ein raffinierter Rhetoriker. Mit gefällt die Art sehr, wie er schreibt.
Und natürlich provoziert er mit solchen Texten. Nur komisch, dass der verlodderte “Journalismus” niemanden provoziert. Übrigens hat der sehr bekannte amerikanische Top-Journalist George Seldes ebenfalls von den “prostitutes of the press” gesprochen.
Schönes Wochenende
Auch BILD Zeitungs Journalisten sind ein ums andere Mal raffinierte Rethoriker und trotzdem ist das Niveau der Zeitung suboptimal. Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen!
Und was schert uns ein bekannter amerikanischer Top-Journalist George Seldes und was er gesagt oder wegelassen hat?
Ich kann mich nur Jerome anschließen, es geht hier nicht um einen Korruptionsskandal in Milliardenhöhe der Regierungen zum Schwanken bringt sondern doch nur um die Berichterstattung der überschaubaren finanziellen Situation einer Provinzgemeinde (positiv gemeint)!
Zu: …er äußert Meinungen, stellt aber keine Tatsachenbehauptung auf. Na klar, er spielt wie so oft geschickt mit der Vorstellungskraft der Leser und lässt diese zwischen den Zeilen lesen. Nicht ungeschickt!
Man kann nur hoffen das die Artikel des Heddesheimblogs (und vor allem deren Beweggründe) von den geneigten Lesern genauso kritisch bewertet werden wie die Artikel des MM vom Heddesheimblog kommentiert werden. Es musste erst ein solcher Heddesheimblog-Kommentar erscheinen um bei den Lesern endlich auch kritische Reaktionen hervorzurufen (abgesehen von den “Alte Apotheke” Artikeln).
Die Nichtkritisierer des Heddesheimblogs sind hier so ziemlich unter sich.
Ebenso schönes Wochenende Thorsten Langfeld!
Hallo,
klar, Sie schert nur, was Ihnen in den Kram passt.
Und was soll das immer mit der Bild-Zeitung hier? Ganz ehrlich – ich kann keine Blut und Sperma-Berichterstattung hier ausmachen. Und alle blogs haben noch nichtmal den “besten Sporteil” für den die Bild angeblich immer gekauft wird.
Ich verstehe auch nicht, was diese Vergleiche mit Korruptionsskandalen zu tun haben sollen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier ein paar “Kritiker” zu Gange sind, die die Hasskappe aufhaben und blind um sich schlagen.
Die Apotheken-Artikel habe ich mir angeschaut und alle Kommentare gelesen: Da hat es doch nur Kritik gehagelt und Herr Prothmann hat das durchgelassen, um zu zeigen auf welch teils billigem Niveau diese Debatte abläuft. Dummdörfiger gehts ja wohl kaum.
Auf dem hirschbergblog habe ich meinen ersten Kommentar geschrieben, weil ich finde, dass Herr Prothmann jemand ist, der ganz genau hinschaut, die Schwingungen mitbekommt und diese wirklich herausragend gut aufschreibt.
http://hirschbergblog.de/2010/02/15/termine-druck-senioren-und-wie-das-alles-zusammen-passt/comment-page-1/#comment-109
Vor Ort wissen anscheindend manche Heddesheimer Pappnasen nicht, wie sie mit dem intellektuellen Niveau hier umgehen sollen.
Gerade auch jemand wie Sie, der am liebsten alles “langsam” hat. Schreiben Sie doch einfach, wie es ist: Es geht Ihnen zu schnell. Sie begreifens nicht.
Ich sage nur: Herr Prothmann, expandieren Sie. Leverkusen braucht Sie!
Schönen Sonntag
Erst hohes Niveau, auf ein dummdörfig. Das verstehe ich nicht. Naja, wohne ja auch nur in ‘nem 11 000-Menschen-Kaff. Leider nicht in solch einer Megametropole wie es Leverkusen nicht ist.
So nun jetzt mal ernsthaft:
Wenn sie sich beschweren, dass manche Heddesheimer “vor Ort” scheinbar nicht mit dem Niveau klarkommen das hier herrscht, frage ich sie: Wie können sie es sich erlauben die Worte “vor Ort” als Leverkusener, der keine Ahnung hat was hier los ist, in den Mund zu nehmen!? Ich finde es doch ziemlich paradox Menschen die “vor Ort” sind zu kritisieren, selbst nicht “vor Ort” zu sein, aber trotzdem kräftig mitreden zu wollen. Wie gesagt…paradox. Und nebenbei: Beleidigend in Form von “Pappnasen” müssen sie nicht werden. Ich zähle hier auch nicht meine Schimpfwörter für arrogante Städter auf. Könnte ich, ich sehe hier aber keinen…
Gruß
Esteban
P.S.: Schon allein die Tatsache, dass sie den Namen “nunmallangsam” fehldeuten, zeigt mir, dass sie nur äußerst oberflächlich “auf” der Materie sind. Es geht hier nicht um schnell oder langsam. Nicht in dem Sinne den sie glauben erkannt zu haben.
Sorry Herr Langfeld,
aber so wie Sie hier im Moment kommentieren, tönt es für mich nicht sehr nach “intellektuellen Niveau”, bei Ihnen bekommt man beim lesen den Eindruck, das Sie selbst gerade mit der “Hasskappe” wild um sich schlagen. Außerdem braucht sich kein Heddesheimer als “Dummdörfig” und “Pappnase” beschimpfen zu lassen. Über das Ziel hinausgeschossen, meiner Meinung nach JA! Sachlich und Niveauvoll geht anderst.
Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Charlotte
Alles was Recht und Gut ist, aber diesmal haben Sie mehr als nur ne Grenze überschritten. Das geht doch schon eher in eine Beleidigung über und hat nichts mehr mit sachlichem Kommentar zu tun. Sieht wirklich nur nach einem versuchten Rundumschlag aus gegen jegliche Befürworter des Blogs. Sollte ich gegen den Schreiber ne 2 min Strafe ausgesprochen haben käme bei Ihnen die 10 min Disziplinarstrafe zur Anwendung. Auch wenn Sie sich hier anonym äußern können, ich glaube kaum das Sie es sich erlauben würden so mit einem der anwesenden real zu reden ohne die Konsequenzen daraus erfahren zu müssen
“Die Apotheken-Artikel habe ich mir angeschaut und alle Kommentare gelesen: Da hat es doch nur Kritik gehagelt und Herr Prothmann hat das durchgelassen, um zu zeigen auf welch teils billigem Niveau diese Debatte abläuft.”
Zum “Fall Gaber”/Alte Apotheke gab es jedoch auch viel Zustimmung und abwägende Artikel über Herrn Prothmann. Und die fand ich nicht alle niveaulos.
Die Sache mit dem Rhetoriker nehmen sie dann zurück, wenn sie mal eine Gemeinderatssitzung hier besuchen würden
Es mag durchaus sein, dass Herr Prothmann nicht beleidigend ist, jedoch die Grenzen ausdehnt, sie also doch tangiert. Aus dem Fußball wissen wir ja: Der Ball ist erst aus wenn er die Linie, Prothmanns Grenze, mit vollem Umfang überschritten hat. Jedoch sind wir hier nicht im Sport. Hier werden Menschen attackiert. Frau Görlitz wird von diesem Artikel erfahren, ich denke das ist jedem klar. Sie wird ihn von irgendjemand schon erzählt bekommen. Das weiß auch Herr Prothmann. Also finde ich, dass es doch auch der Anstand verbietet Frau Görlitz als “Nutte” darzustellen. Nutte in Anführungszeichen, weil sie nie so genannt wurde, aber mit bestimmten Verben und Adjektiven doch dazu auserkoren wurde.
Nunja die feine Art ist das nicht. Ich erwarte von gutem Jorunalismus, dass er zwar kritisiert, das aber auf einem höheren Niveau.
Gruß
Esteban
Sehe ich auch so!
Was soll denn so schlimm daran sein wenn Herr Prothmann seine Worte etwas deftiger wählt und damit die Wahrheit trifft?
Ist es denn nicht so,dass Gefälligkeitsjournalismus nur denen dient die das Sagen haben – wollen -?
Ich finde die “Gangart” von Herrn Prothmann ist nicht zu beanstanden!
Das machen nur Gegner des heddesheimblog.
Guten Tag!
Danke für Ihre Beiträge.
An dieser Stelle möchten wir die Kommentatoren darauf aufmerksam machen, dass bei uns Regeln gelten – die Sie bitte einhalten.
Über unseren Kommentar kann und darf man gerne geteilter Meinung sein. Falls dieser Sie zu sehr mitnimmt, empfehlen wir eine Selbstzensur. Lesen Sie hier einfach nicht mehr mit, schnappen Sie sich die Zeitung: Wohlfühl-,Bestätigungs,- und Bratwurst-Journalismus, bei dem alles gut oder zumindest “befriedigend” ist, finden Sie im Mannheimer Morgen.
Außerdem erhalten Sie einen liebedienerischen Journalismus, der genau eins nicht tut: Kritisch nachzufragen und ordentlich zu recherchieren. Dafür aber “exklusive” Interviews anbiedert, die sich lesen, als seien diese in einer PR-Abteilung verfasst worden.
An die Kritiker, die uns gerne mit der Bild-Zeitung vergleichen: Danke für das Kompliment. Die Bild-Zeitung ist die erfolgreichste Zeitung Europas und ist als eine von wenigen in der Lage, immer wieder Debatten anzustoßen.
Weiter empfehlen wir den Kritikern, die so gut wissen, was von gutem Journalismus zu erwarten ist, eine Analyse des “Interviews” von Frau Görlitz mit Herrn Kessler. Die Fragen diesen als “Vorlage” für Herrn Kessler, seine vorgefertigten Antworten los zu werden. Wenn Sie dann noch etwas tiefer in die Analyse einsteigen, werden Sie über eine seltsame Unlogik stolpern: Angefangen bei der Überschrift “Die Spielräume sind ausgereizt, über die Zwischenstation, dass dieses 2003-05 schon einmal so war bis hin zum letzten Satz “…uns gelingt, diese Durststrecke zu meistern.”
Dazwischen liest sich der Text wie die Sendung mit der Maus – ein SED-Zentralorgan hätte das Volk nicht besser informieren können.
Für das Volksblatt-MM-Abonnement zahlen Sie 26,10 Euro im Monat oder 313,20 Euro im Jahr und erhalten viel Papier für die Altpapiertonne oder um Fische drin einzuwickeln. Falls Sie eine Renovierung planen: Sicher kann man auch ein Zimmer mit den Zeitungen auslegen – entsprechende Folien gibt es aber auch für wenige Euros.
A propos Euros: Vor dem Hintergrund der Angstkampagne der Herrn Kessler, Doll, Merx und Hasselbring, die im vergangenen Jahr nicht müde wurden zu betonen, wie schlecht es uns doch gehen wird und wir deshalb den “Pfenning” unbedingt brauchen, muss man erstaunt feststellen, dass diese “Jahrhundertentscheidung” in diesem Interview zu den Finanzen der Gemeinde keine Rolle spielt.
Immerhin würde der Gemeinde nach der Darstellung Herrn Kesslers ein Betrag von über zwei Millionen in die Kasse gespielt, dann noch die Gewerbesteuer usw. Stattdessen: “Es wird nicht ohne Schulden gehen.”
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Frau Görlitz versteht die Zusammenhänge nicht. Oder Frau Görlitz verschweigt bewusst Informationen. Beide Varianten sind nicht sehr schmeichelhaft für Frau Görlitz, die Redaktionsleitung und den MM insgesamt.
Sollte die kritische Auseinandersetzung mit unserem Kommentar dazu führen, dass die besonders kritischen Kommentatoren hier “langsam” mal anfangen, über die journalistischen Leistungen des MM nachzudenken – hat der Kommentar erreicht, was er wollte: Aufmerksamkeit dahingehend zu schaffen, dass die Berichterstattung des MM in Sachen Heddesheimer Politik eindeutig interessengelenkt und weder frei noch unabhängig ist.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
P.S. Prostitution kommt von lat. prostituere (von pro statuere) und heißt “zur Schau stellen”. Die “Kopulation” beschreibt eine Technik zur “Veredelung” von Hölzern, die an “Schnittstellen” zusammengesetzt werden – beispielsweise im Obst- und Weinbau.
Der Kommentar beschreibt eine schaustellerische Dienstleistung der Frau G. für Herrn K.. Für die Fantasien, die gewisse Kommentatoren entwickeln, sind diese selbst verantwortlich. Denn die Gedanken sind bekanntlich frei.
Leider sind einige der Kommentatoren nur in der Lage, das vermeintlich Vordergründige zu lesen – das Hintergründige bleibt Ihnen verborgen.
P.P.S. Bezüglich des Einstiegs über die “Attraktivität” der Frau Görlitz lässt sich noch ein Auszug aus Wikipedia ergänzen: “Je angenehmer oder vorteilhafter etwas eingeschätzt wird, desto attraktiver wirkt es.” Angenehm und vorteilhaft also…
Also also Herr P.!
Der Versuch aus den Worten Prostitution und Kopulation jetzt irgendwelche harmlosen Fachbegriffe zu machen, ist doch sehr arm. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet, dass sie jetzt, Dank mehrfacher Kritik, versuchen die Sache zu relativieren.
Zu den Finanzen:
Es mag ja durchaus sein ,dass für Herrn Kessler die Mehreinnahmen keine Rolle spielen, aber vielleicht für andere Gemeinderäte.
A propos Gemeinderäte:
Was soll die Sache eigentlich, den Fraktionsvorsitzenden vorzuwerfen sie hätten eine Angstkapamgne geführt? Ich hatte weder vor der Wahl, noch während, noch danach Angst mein Grundstück müsse zwangsversteigert werden, um die Schuldenlast der Gemeinde abzugelten. Es wurde nie gesagt, man müsse Angst haben, wenn Pfenning nicht käme. Es wurde lediglich erwähnt, dass es durch die Gewerbesteuer zu Mehreinnahmen käme. Nicht mehr und nicht weniger.
Gruß Esteban
P.S.: Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie die Firma Pfenning nicht dauernd personaliserien würden (der “Pfenning”). Das verändert einzig und allein die Einstellung des Leser zur Firma. Deshalb nutzen sie diese Möglichkeit ja auch. Man “jemanden” den man nicht will, und nicht mehr eine personenlose Gesellschaft.
Guten Tag!
Die Armut liegt dann doch wohl eher in Ihrer “Argumentation”.
Sie können gerne hier nachlesen “Welche Chancen bieten sich für die Gemeinde?” (S. 2-3), dass die Ansiedlung in den direkten Zusammenhang mit der Erhaltung der kommunalen Angebote gebracht wird.
Oder hier: “Die Gemeinde muss im Hinblick auf die absehbaren Folgen des demografischen Wandels alles daran setzen, ihre Attraktivität beizubehalten, um auch künftig bei zurückgehenden Arbeitsplätzen über genügend Anziehungskraft zu verfügen und ein moderates Wachstum zu erzielen. Dies kann nur gelingen, wenn in einem überschaubaren Rahmen Baugebiete ausgewiesen werden und ein weiterer Ausbau von Arbeitsplätzen am Ort erfolgt.
Wir können die Fülle an Dienstleistungen und unsere öffentlichen Einrichtungen dauerhaft nur auf dem bekannt guten Niveau halten, wenn es uns gelingt, dieses moderate Wachstum zu erzielen. Ausbildungs- und Arbeitsplätze in unterschiedlichen Berufs- und Tätigkeitsfeldern – wie sie von der Firma Pfenning Logistics zur Verfügung gestellt werden – kommen direkt den hier lebenden Menschen und vor allem der jungen Generation zugute. Sie sind ein Wert an sich.”
Oder bei der SPD:
“Ohne Gewerbeansiedlung besteht langfristig die Gefahr, die Vorzüge, die Heddesheim gegenüber anderen Gemeinden hat, in der vorhandenen Form nicht erhalten zu können.”
Weitere Belege können Sie sich selbst im Netz oder hier im heddesheimblog zusammensuchen.
Über die Sinnfreiheit dieses Satzes braucht man nichts zu sagen: “Es mag ja durchaus sein ,dass für Herrn Kessler die Mehreinnahmen keine Rolle spielen, aber vielleicht für andere Gemeinderäte.”
Hier wird es komplett absurd: “Ich hatte weder vor der Wahl, noch während, noch danach Angst mein Grundstück müsse zwangsversteigert werden, um die Schuldenlast der Gemeinde abzugelten.”
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie denken, bevor Sie schreiben. Weitere sinnlose Kommentare dieser Art werden nicht veröffentlicht, da Sätze wie “Man “jemanden†den man nicht will, und nicht mehr eine personenlose Gesellschaft.” sich inhaltlich nicht erschließen lassen.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog
Dem Satz der “Gesellschaft” enthält, fehlt ein Wort. Da gebe ich ihnen recht. Die anderen von ihnen aufgeführten Sätze sind jedoch verständlich. Nur weil sie sie nicht verstehen…Bei der SPD zum Beispiel steht ganz klar auf “lange Sicht”. Und Hallenbad, Badesee und Co. sind auch nicht auf längere Sicht nicht tragbar. Lesen sie einfach den Haushaltsabschluss des letzten Jahres. Sollte ja als Gemeinderat kein Problem sein Einsicht zu erhalten, zumal er ja öffentlich im Internet zu finden ist.
Warum sind sie eigentlich beinahe “aggressiv”, und springen seit ein paar Monaten auf extrem viele Kommentare wie ein hunriger Rottweiler auf ein Stück Fleisch an? Das war ich von ihnen bis jetzt nicht gewohnt. Sie stürzen sich regelrecht auf Kritik. Für sie erscheint sie zumeist “sinnfrei” oder einfach unbegründet. Sie erwarten von anderen ihren Journalismus zu akzeptieren, fordern Meinungsfreiheit, sind aber selbst selten in der Lage andere Meinungen hinzunehmen. So wunderte es mich auch, dass mein Satz der aussagte, dass ich sie rhetorisch für unterdurchschnittlich halte, veröffentlicht wurde.
Mit den freundlichsten Grüßen
Esteban
Guten Tag!
Ich unternehmen einen Versuch, Ihnen die Unsinnigkeit einiger Ihrer Sätze zu erklären.
Sie schreiben:
“Es mag ja durchaus sein ,dass für Herrn Kessler die Mehreinnahmen keine Rolle spielen, aber vielleicht für andere Gemeinderäte.â€
Dieser Satz ist dreifach falsch. 1. und 2., weil Mehreinnahmen weder für Herrn Kessler noch für andere Gemeinderäte eine “Rolle spielen”. Das wären Mehreinnahmen für die Gemeindekasse und nicht für deren Geldbeutel. Wahrscheinlich haben Sie aber Herrn Kessler als Bürgermeister und den Gemeinderat als Gremium gemeint, in dem die Entscheidungen getroffen werden. Hier spielen drittens Mehreinnahmen oder Ausgaben immer eine entscheidende Rolle. Wäre dem nicht so, sollte man die Verantwortlichen aus dem Dorf jagen.
Sie schreiben:
“Ich hatte weder vor der Wahl, noch während, noch danach Angst mein Grundstück müsse zwangsversteigert werden, um die Schuldenlast der Gemeinde abzugelten.â€
Was bitte hat die Wahl mit Ihrem Grundstück und der Schuldenlast der Gemeinde zu tun? Und was soll der Blödsinn (da beißt er wieder, der Rottweiler) mit der Zwangsversteigerung in diesem zusammenhanglosen Geschwurbel?
Vielleicht lesen Sie noch nicht so lange mit: Fundierte Kritik oder Meinungsäußerungen werden von uns grundsätzlich zugelassen. Blödheiten, Beleidigungen und Geblubber aber nicht. Lesen Sie die Kommentare, in denen von uns “zugebissen” wird genau durch und vor allem die, auf die sich der Biss bezieht. Dann verstehen Sie eventuell die Zusammenhänge.
Und Achgottchen – wenn Sie nun meine Rhetorik für unterdurchschnittlich halten, ist das klar Ihre Meinung. Was sollte ich dazu sagen, nachdem Sie hier mehrmals schon als scharfsinniger Denker und Rhetoriker vor dem Herrn den beeindruckenden Beweis erbracht haben, dieses beurteilen zu können?
Herr oder Frau Esteban – ich bin an kritischen Kommentaren interessiert. Nur sollten die erstens kritisch und zweitens als Kommentar verfasst sein. Man hat ja bei Ihnen schon fast den Eindruck, Sie seien der Ghostwriter für Herrn Doll.
Einen schönen Tag wünscht
Hardy Prothmann
Nicht weit weg vom Thema.
Zapp:
http://www.youtube.com/watch?v=CPJu03Xo8Zc&feature=PlayList&p=81D3BF9018D8646D&playnext=1&playnext_from=PL&
Das Drama journalistischer Klugscheißerei bei gleichzeitiger Wortwahl auf BILD-Zeitungsniveau
Das ständige MM- und insbesondere Anja Görlitz-Bashing im Heddesheimblog ist nicht mehr schön. Anfangs fand ich das amüsant, dann hat es mich gelangweilt, mittlerweile nervt es mich. Die Wortwahl und die Vergleiche mit Prostitution und allem was dazu gehört sind unterstes Niveau und damit alles andere als Qualitätsjournalismus. Da hilft es auch nicht, dass dieser Artikel handwerklich gut gemacht ist.
Ich weiß nicht ob die Ursache dieser – meiner Ansicht nach – Entgleisung von Herrn Prothmann vielleicht Neid auf Frau Görlitz oder eher Wut auf den Bürgermeister ist. Fest steht für mich jedenfalls, dass das Heddesheimblog sich mit solchen Beiträgen keinen Gefallen tut und eher Leser verliert als neue hinzu zu gewinnen.
Wenn man als Kommentator die Dinge beim Namen nennt – wie z.B. Prostitution mit sexuellen Diensten in Verbindung zu bringen – oder gar den Autor kritisiert, erhält man mit großer Wahrscheinlichkeit einen Antwortkommentar vom Heddesheimblog. Diese Antwort zerlegt den Kommentar in Deutschlehrer-Manier bis zur Unkenntlichkeit in seine sprachlichen Bestandteile, erklärt – mittels Wikipedia und anderer recherchierter Quellen – Fremdworte die doch gar nicht so gemeint waren wie sie vom Leser verstanden wurden und enthält im besten Fall für den Kommentator Rechtfertigungen für diese Wortwahl oder jenen Vergleich.
Um nicht missverstanden zu werden: ich halte das Heddesheimblog für ein gutes und wichtiges Medium des Lokaljournalismus gerade als Gegenpol zum MM und dem Mitteilungsblatt der Gemeinde. Nur sollte die Redaktion mehr in den eigenen Qualitätsjournalismus investieren als in Kommentare über die “Hofberichterstattung” und den “Bratwurstjournalismus” der Gegenseite.
Gruß
Christoph S.
“Fest steht für mich jedenfalls, dass das Heddesheimblog sich mit solchen Beiträgen keinen Gefallen tut und eher Leser verliert als neue hinzu zu gewinnen”
Naja die Clickzahlen für den Kommentar sprechen eine andere Sprache. Gerade die kontroversen Beiträge zum Kessler/Doll/Görlitz-Komplex interessieren die Heddesheimer am meisten. Ich habe auch erstmal geschluckt als ich den Artikel oben gelesen habe, finde ihn aber konsequent und mutig. Man sollte dem heddesheimblog nicht gleich wieder Denk- und Schreibverbote auferlegen und bestimmen, was legtitim und erlaubt ist und was sich “nicht gehört”. Dann wäre das hier schon wieder “MM light”
Ich frage mich nur, warum Frau Görlitz die Blog-Berichte nicht aufgreift und offensiv gegenhält, wenn sie schon angegriffen wird. Will man die Existenz dieser “anderen Stimme Heddesheims” vertuschen?
Ja, genau das will “MMan”. Die Aboflucht beim MM würde sich sonst im Raum Heddesheim weiter verschärfen. Und Frau G. müsste um ihren Job fürchten…
hallo,
also ich habe auch erstmal gebraucht, um den kommentar zu verdauen.
ich habs jetzt ein paar mal gelesen. bis auf wenige sätze, die auch nur was andeuten, über das sich heir alle aufregen, gibt es gar keine anschuldigungen, nur fragen. herr prothmann spielt geschickt mit der phantasie- bei mir hats geklappt. ohne phantasie gelesen bleibt der vorwurf, dass sich der journalismus prostitutiert. “Blasen” gegen “Informationen”, das ist doch dann quasie das geld für die dienstleistung. so gesehen finde ich das zwar echt hart und die frage, ob man das so beschreiben muss, ist berechtigt. aber es stimmt auch.
was ich krass finde, ist, das anscheinend keiner den artikel gelesen hat, um den es geht. der ist so obflächlich und wie herr prothmann das schreibt, wierden da nur stichworte geliefert, statt echte fragen gestellt. wieso gibt es dazu eigentlich keinerlei anmerkungen?
der mm ist immer noch das “wichtigste” medium hier, der erreicht die meisten leute, glaub ich zumindest. und die lesen dann den dreck und glauben ihn, weils in der zeitung steht. na super
ich finde die kritik absolut wichtig, würde ihenn aber raten, es ein bisschen anders zu machen, weil die meisten leute verklemmt sind und es sonst nicht kapieren. das wäre doch schade!
gruß
@Christof S.: “Fremdworte die doch gar nicht so gemeint waren wie sie vom Leser verstanden wurden”….lach kaputt…:-)
darf sich jetzt jeder aussuchen, wie er Fremdwörter übersetzt? Oder gar neu ‘determinieren’?
@all: wenn jemand metaphorisch persifliert, und nebenbei auch noch rhetorisch brilliert, dann erzeugt das meistens…………………………….. gute Laune.
Zumindest bei mir…
Ich grüße Euch alle, auch von Walter,
Markus K.