Samstag, 04. Februar 2012 (20:43 Uhr)

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Kappenabend 2010: Love, Peace and Fischfilet

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Februar 2010. Wenn die Sportfischer feiern, wird die Party groß. So auch am Samstag im Bürgerhaus. Erst nach vier Uhr morgens hat der letzte die Tür hinter sich abgeschlossen.

Von Hardy Prothmann

Was war der Höhepunkt des Kappenabends 2010 der Sportfischer? Einfache Antwort: Der Kappenabend an sich.

Mit fünfzehn Programmpunkten feierten die Fischer & Freunde “Love, Peace and Fischfilet”. Als die “Mitwirkenden” um 19:11 Uhr zum Hit “Mexico” der Les Humphries Singers den “Tanz” eröffneten, ging bereits die Post ab. Erwin Brutscher moderierte als Hippie und Einheizer die Show.

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Love, Peace and Fischfilet - gute Laune an der Angel. Bild: privat

Vielleicht ist das Geheimnis der Fischer, das alles ein bisschen chaotischer, alles ein bisschen improvisierter ist als “gewohnt” und trotzdem klappt. Das Organisationsteam um Michael Stabe, Evi Weinmann, Hans-Peter Etsch, Dirk Kling und Gerd Schweichler sowie Erwin Brutscher teilen sich die Aufgaben. Keiner ist wichtiger als der andere. Sie agieren im Schwarm.

Auch die “Rentner” machen mit: Rudi Bierweiler, Hans Lenz, Hans Scheidemann, Manfred Stube, Peter Nennstiel und Joachim Schuchard halfen erst beim Bühnenaufbau und machen dann später die Renter-Show auf der Bühne.

Ralf Illmer als “Easy” sorgt mit Dirk Kling als “Raider” für Stimmung mit politischen Anspielungen auf “Pfenning“. Zu Steppenwolfs “Born to be wild” rollern die beiden als Rocker auf die Bühne und “babbeln, wie ihne die Gosch gwachse is”: “Du bischt net da erschte un net da ledschde der iwwer de Penning driwwa stolpert is.” Illmer, Metallbauer mit Hang zum Grafiker hat das Bühnenbild entworfen und mit Kling die Ausführung gestaltet.

Vollkommen schmerzfrei präsentiert sich Illmer später noch als “Bädmän” – Kostüme und Näharbeiten machten Helga Stabe und Evi Weinmann.

Immer wieder ist die “Fischer-Showband” in wechselnden Besetzungen auf der Bühne und heizt das Publikum an. Otto Klemm geht in die Bütt, die “Fußballer” um Ingo Resch machen Blödsinn und der Holländer Jan van Nunen gibt den “Fußball-Holländer”, “Dinner for Fischer” verkalauert “Dinner for one”.

Und die Gäste gehen mit – sicher auch, weil die Mischung stimmt. Viele der Gäste sind aus Viernheim oder Ladenburg gekommen. Auch Mannheimer sind dabei. Der Ortsverband des Roten Kreuzes übernimmt die Bewirtung. Das klappt gut – zu einem feuchtfröhlichen Abend gehört dazu, dass es “flutscht” und sich keine Staus vor der Getränketheke bilden.

Eine Security-Firma übernimmt die “Sicherheit” der Gäste. Es gibt einen kurzen Zwischenfall: Ein junger Mann verwechselt “Spaß haben” mit “Streit anzetteln” und ist sehr schnell da, wo er hingehört. Vor die Tür.

Zurück zur Liebe und dem Frieden. “Dieter Thomas Kuhn” (Michael Stabe) präsentiert sein “Brustfell” und die “Vernemer Wichser” singen live. Die anderen Auftritte sind Playback – die Technik kommt professionell eingerichtet von Nico Freund und Denis Schätz.

Der Sound ist kraftvoll, die meisten “Künstler” haben “Headsets”. Gerade für den Moderator Erwin Brutscher ein Vorteil – er kann sich frei bewegen und alle Gäste “fühlen sich angesprochen”.

Weitere Gäste: Die “Spargelstecher” aus Käfertal marschieren mit Abordnung, Prinzessin und Garde ein. Orden werden übergeben. Das Tanzforum Heddesheim zeigt als “Uraufführung” einen Auftritt aus Monty-Pythons-Musical “Spamalot” (Die Ritter der Kokosnuss).

Die anschließende Party im “Pflug” geht ab: Hits, Hits und nochmal Hits werden gespielt.

Im kommenden Jahr wird es ein “Best of” zum 33. Kappenabend geben. Der Höhepunkt steht auch schon fest: Der Kappenabend an sich.

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Kommentare

  1. Gerd Schweichler meint:

    Hallo Heddesheimblogteam,

    ich möchte mich für den guten Bericht und die gelungenen Bilder recht herzlich bei Euch bedanken.
    Besonderen Dank gilt meiner Tochter Sabrina, die extra die lange Reise von Kiel auf sich genommen hat, um 1 Woche lang für den Auftritt mit uns zu proben (Fischershowband).
    Ich weiß, dass sie es gerne gemacht hat für den Verein, aber trotzdem möchte ich mich noch einmal auf diesem Wege bei Ihr auch im Namen des Organisationsteams bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kassenwart Gerd Schweichler

  2. Clemens Wlokas meint:

    Was unterscheidet diesen Beitrag vom Bratwurstjournalismus? Oder Weißwurstjournalismus?

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      Lesen Sie ihn einfach noch einmal. Tipp: Das Schwarze ist die Schrift.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

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