Samstag, 04. Februar 2012 (20:39 Uhr)

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Machen Sie mit: Die Redaktion sucht alle Pro und Kontra-Argumente zu “Pfenning”

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Oktober 2009. Welche Argumente gibt es zur geplanten “Pfenning”-Ansiedlung? Machen Sie mit: Die Redaktion des heddesheimblogs sucht alle Pro und Kontra-Argumente der Leserinnen und Leser. Schreiben Sie uns in den Kommentaren, welche Argumente Sie haben.

heddesheimblog

Was sind jetzt genau die Argumente, die für oder gegen eine “Pfenning”-Ansiedlung sprechen? Die Redaktion hat darüber berichtet, der Gemeinderat hat dazu Stellung bezogen. Leserinnen und Leser haben ihre Meinung dazu in Kommentaren geäußert.

Die Informationen liegen vor, allerdings verstreut. Wir wollen sie sammeln.

Die Redaktion möchte eine Liste der Pro und Kontra-Argumente der Leserinnen und Leser als Übersicht veröffentlichen – dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Machen Sie mit: Schreiben Sie auf, was aus Ihrer Sicht dafür oder dagegen spricht.

Die Redaktion bittet um Fakten, Argumente und Thesen. Bitte beachten Sie unsere Beispiele, (die Sie auch gerne verwenden können):

So stellen wir uns Antworten vor:

  • Fakt: Nach den letzten Geschäftszahlen würde Pfenning nur 200.000 Euro Gewerbesteuer zahlen. Das lohnt eine solch massive Ansiedlung nicht.
  • Argument: Der Verkehr in Heddesheim ist schon seit Jahren zu viel. Jeder weitere Verkehr belastet die Menschen im Ort noch mehr.
  • These: Die Kommunikation des Unternehmens ist unzureichend. Daraus ist Misstrauen entstanden. Pfenning zeigt kein Einsehen und macht genauso weiter. Damit wird auch das Misstrauen bleiben.
  • Argument: Die Edeka wird Arbeitsplätze abbauen, die Heddesheim verloren gehen. Die Arbeitsplätze bei Pfenning sind deshalb wichtig für die Gemeinde.
  • Argument: Für den Erhalt unserer Einrichtungen wird Pfenning ein wichtiger Gewerbesteuerzahler sein.
  • These: Die Ansiedlung wird Synergieeffekte nach sich ziehen – davon profitieren die Heddesheimer Betriebe.

Solche Antworten werden wir aussortieren:

  • Ich bin gegen Pfenning.
  • Pfenning ist gut für die Gemeinde.

Machen Sie mit! Die Gemeinde hat über die IFOK ebenfalls eine solche Liste erstellen lassen. Durch einen “Dialogkreis” der überwiegend mit Pfenning-Befürwortern besetzt war – nur ein “echter” Bürger wurde von der IFOk dafür ausgewählt.

Das heddesheimblog will dem eine “Liste der Bürger-Argumente” entgegenstellen. Noch gibt es keinen Bebauungsplan – die Politik wird sich inhaltlich mit dem Projekt weiter auseinandersetzen müssen. Auch mit Ihren Argumenten, Thesen und Fakten.

Wichtig: Schreiben Sie alle Ihre Argumente auf, selbst wenn diese schon genannt wurden. Und auch wenn Sie denken: “Das wurde doch schon so oft gesagt…” Manche Sachen kann man nicht oft genug sagen – vor allem die positiven. Wir zählen Mehrfachnennungen und schreiben diese als Zahl hinter das Argument.

Auch die Gemeinde war an der Meinung der Bürger interessiert und stellte einen Zettelkasten auf. Nach Kenntnis der Redaktion wurde dort ein “Zettel” eingeworfen. Wir zählen auf unsere Leserinnen und Leser, dass wir mehr als einen Kommentar erhalten… :-)

Alle Argumente werden dann in einer Tabelle Pro und Kontra aufgelistet. Die Redaktion wird allerdings nur echte Argumente, Thesen und Fakten zulassen – alle Beiträge, die wir nicht in der Liste aufnehmen, werden wir extra dokumentieren.

Also, los gehts.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

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Kommentare

  1. Heddesheimer meint:

    Ich mach mal einen Anfang…………..

    These: Durch mehr Berufspendler wird die Gefahrensituation im Ort verschärft.

    These: Durch mehr Berufspendler steigen die Emissionen von Lärm und Feinstaub.

    These: Durch den Handel mit Waschpulver würde im Umkreis der Duft von Waschpulver in der Luft liegen (siehe/rieche Viernheim morgens).

    These: Wenig Wettbewerb würde im Ort entstehen, was zum Nachteil der Bürger sein wird.

    These: Die kühle Frischluftzufuhr im Sommer über den Hang des Odenwalds wird durch die massive Bebauung und Abgabe der Wärme nachts gestört.

  2. kompakter meint:

    hallo,

    these: pfenning spielt nicht mit offenen karten.

    fakt: statt 650 umzusiedelnden arbeitsplätzen sind es nach angaben von pfenning jetzt nur noch 300.

    fakt: angeblich will pfenning seine im raum verteilten standorte zusammenlegen. stimmt nicht: mindestens die chemielager in lampertheim und mannheim bleiben, wo sie sind.

    fakt: angeblich sollen keine gefährlichen chemikalien in heddesheim gelagert werden. das ist gelogen. das waschpulver wird allein durch die menge zum hochgefährlichen gut und andere giftige oder gefährliche chemikalien werden ebenfalls gelagert.

  3. Argus meint:

    * Fakt:
    Nach den letzten Geschäftszahlen würde Pfenning nur 200.000 Euro Gewerbesteuer zahlen. Das lohnt eine solch massive Ansiedlung nicht.

    Richtig !

    * Argument: Der Verkehr in Heddesheim ist schon seit Jahren zu viel. Jeder weitere Verkehr belastet die Menschen im Ort noch mehr.

    Aber nicht nur im Ort !!

    * These: Die Kommunikation des Unternehmens ist unzureichend. Daraus ist Misstrauen entstanden. Pfenning zeigt kein Einsehen und macht genauso weiter. Damit wird auch das Misstrauen bleiben.

    Richtig !

    * Argument: Die Edeka wird Arbeitsplätze abbauen, die Heddesheim verloren gehen. Die Arbeitsplätze bei Pfenning sind deshalb wichtig für die Gemeinde.

    Nicht zu beurteilen,da zu unseriöse Angaben!

    * Argument: Für den Erhalt unserer Einrichtungen wird Pfenning ein wichtiger Gewerbesteuerzahler sein.

    Nicht zu beurteilen,da ungenaue Angaben(Mutmaßungen)!

    * These: Die Ansiedlung wird Synergieeffekte nach sich ziehen – davon profitieren die Heddesheimer Betriebe.

    Glaube ich eher nicht !

  4. uskok meint:

    ich fürchte, dass die zeit der argumenze gegen pfenning abgelaufen ist. was soll diese umfrage????
    ich bin gegen pfenning! heddesheim hat sich mit einer knappen mehrheit dafür entschieden und kessler zieht jetzt seinen riemen durch……..
    es sei denn, die gemeinderäte kippen das ganze noch…….
    was soll uns pfenning in heddesheim bringen? klar ist es schön so viele öffentliche einrichtungen zu haben…..
    aber lieber verzichte ich auch 3-4 davon, bevor ich diesen klotz von pfenning hier ertragen muss…

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      “Die Zeit ist keineswegs abgelaufen.” Der Gemeinderat hat mit einer hauchdünnen Mehrheit von 11:9 den Fortgang der Planungen beschlossen.

      Hätte die Abstimmung ein 10:10 ergeben, wäre der Antrag abgelehnt worden und es hätte keine weiteren Planungsschritte gegeben.

      Bislang fehlt eine klare, möglichst vollständige Liste aller Argumente.
      Diese können die Bürgerinnen und Bürger nun hier auf dem heddesheimblog erstellen.

      Die Liste wird die Redaktion dem Bürgermeister und dem Gemeinderat vor der nächsten Sitzung übergeben.

      Der Bürgermeister sagte gegenüber dem Gemeinderat Michael Bowien (SPD): “Ihre Argumente werden auch nicht richtiger, wenn Sie wiederholt werden.” Der Bürgermeister sagte aber nicht, was denn falsch an den Argumenten ist.

      Festgestellt wurde, dass die Gemeinderäte nur ihrem Gewissen unterworfen sind und zum Wohl der Gemeinde entscheiden sollen.

      Diese Liste soll eine Grundlage unter anderen für diese Gewissensentscheidung sein.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  5. Heddesheimer meint:

    Fakt: Das Verkehrsgutachten ist hinfällig da zweifelhafte neue Bedingungen geschaffen wurden.

    Fakt: Für Lehrlinge und Mitarbeiter aus unseren Ort, die aus welchem Grund auch immer aus dem Unternehmen ausscheiden, würde es fast keine Alternativen geben. Es würde kein Wettbewerb für Arbeitgeber entstehen.

  6. suhedd meint:

    These: Der LKW-Verkehr wird oftmals nicht über die A5 fließen können, morgens ist dort immer Stau. Also werden zu Stoßzeiten die Pfenning-Laster auch über die A6 (und damit die Ringstraße) ausweichen müssen.

    These: Ortsunkundige LKW-Fahrer werden von ihrem Navi auch durch die Ortsmitte geleitet.

    These: Keine nennenswerten Aufträge für lokale Handwerksbetriebe (z. B. Elektriker / Sanitär). Großaufträge wie das Pfenning-Projekt werden überregional ausgeschrieben und von Groß-Betrieben abgewickelt. Kleinere Arbeiten übernehmen Betriebs-Elektriker, etc.

  7. kher meint:

    These: Die LKW-Welle wird sich nach wie vor durch den Ort ziehen da die Unternehmen damit definitiv Maut sparen und der Verkehrslenkungsvertrag kommt nicht zum Einsatz da undurchführbar.

  8. suhedd meint:

    Da doppelte Beiträge ja auch gezählt werden, schließe ich mich in allen anderen Beiträgen meinen “Vorschreibern” an. Ich kann da nur zustimmen.

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      So geht das leider nicht… Doppelte Beiträge sind welche, die vom Inhalt her ähnlich sind.
      Das gibt einen Hinweis, welche Aussage häufiger genannt wird – die einzelne Aussage an sich ist aber der wichtigere Wert.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  9. Snake Plissken meint:

    Würde als Contra anbringen:

    These: Keine Expansionsmöglichkeiten mehr für anssässige Unternehmen.
    Fakt: Keine Tariftransparenz bei Pfenning.
    Mich würde ein Vergleich der Einkunftsmöglichkeiten für Arbeitnehmer interessieren nach dem Motto welche Firma bietet für welche Arbeit welchen Lohn.
    Ebenso die Frage wieso ein Unternehmen von Hessen nach Ba-Wü umsiedelt wo es einige Feiertage mehr gibt. Kosten – Nutzen ???

  10. soziales Gewissen meint:

    Herr Pfenning sagt den Menschen nicht die Wahrheit. Sein Vortrag über ein Treffen mit Bundesminister Gabriel. Dem war kein Gespräch bekannt. Gilt die Wahrheit so ggf. für weitere Aussagen des Herrn Pfenning oder seiner Vasallen.

    Die Pfenning-Löhne liegen unter Tarif. Bisher wurde diese Aussagen durch nichts widerlegt. Dumping-Löhne sind keine Zukunft für unser Dorf.

    Was bewegt ausgerechnet eine Partei wie die SPD sich mit einem Tarifflüchtling solidarisch zu erklären?
    Interessante Unterlagen über das Verhalten dieser Firma fand ich im Briefkasten. Werden diese Daten von den Gemeinderäten ignoriert.

    Weshalb werden allen Fakten die zwischenzeitlich bekannt sind, von den Gemeinderäten nicht vernünftig aufgearbeitet. Wo liegen die Gründe. Was steht in der Formel zum Eid.

    Wann nennt der Bürgermeister endlich seine Gründe zur Pfenning-Ansiedlung. Die bisher genannten sind überholt, widerlegt und zwischenzeitlich nicht mehr tragfähig. Wann kommen die richtigen Fakten des Herrn Kessler?

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      Sie haben leider nur Meinungen geäußert. Wenn Sie möchten, dass wir ihre Aussagen in die Tabelle übernehmen, formulieren Sie diese bitte so, dass die Kriterien These, Argument, Fakt zutreffen.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  11. kher meint:

    Vermutlich nie. Wie sagt er doch gerne: Nur weil man es zigmal wiederholt wird es nicht besser oder wahrer ;)

  12. kompakter meint:

    hallo,

    fakt: pfenning führt den begriff treue nur als lippenbekenntnis. die firma verlässt den alten standort und wechselt das bundesland.

    fakt: pfenning ist nicht verwurzelt, sondern reißt diese raus und versucht sich woanders neu einzupflanzen.

    fakt: erst auf massiven öffentlichen, politischen und medialen druck ist pfenning bereit gewesen, “mit den bürgern” ins gespräch zu kommen. das geschah aus reiner not – nicht aus überzeugung

  13. Tommes meint:

    Fakt: Durch die Pfenningansiedlung mit dem zu erwartenden Verkehr, allein der Arbeitnehmer, die aus Viernheim kommen, werden die Grundstücke, bzw. der Wert der Immobilien entlang der Ringstraße, erheblich im Wert fallen. Lärmzuwachs, Staubbelastung. Und hier sind die LKW`s noch gar nicht berücksichtigt, da diese ja ALLE über die A5 fahren !!!

  14. Peter K. meint:

    Fakt: (Quelle:www.manager-magazin.de vom 11.10.2009)

    “Die Zahl der Insolvenzen im Transportgewerbe wird sich in diesem Jahr voraussichtlich verdoppeln. Die Pleitewelle reißt nicht nur ein Milliardenloch in den Bundeshaushalt, sondern gefährdet auch Arbeitsplätze: 80.000 Jobs stehen nach Verbandsangaben auf dem Spiel.”

    These:
    Eine mögliche “drohende” Insolvenz von Pfenning (aufgrund von nicht vertetbaren Investitionen in dieser Höhe / zu diesem Zeitpunkt) würde auch keine Gewerbesteuer für Heddesheim bringen, sondern nur Bauruninen die niemand haben will.

  15. numalangsam meint:

    Tag erstmal!

    Hier meine Fakten, Thesen und Argumente pro Pfenning, obwohl manche Nachteile auch nicht von der Hand zu weisen sind.

    Fakt: Einnahmen aus der Grundsteuer für die Gemeinde und das Jahr für Jahr

    Fakt: Einnahmen aus der Gewerbesteuer für die Gemeinde, auch wenn angenommene 200.000€ manchen wie Peanuts vorkommen mögen.

    Fakt: Der viel gescholtene Verkehrslenkungsvertrag mit der Zusage keinen Schwerlastverkehr durch die Gemeinde und über die Ringstraße zu führen.

    Fakt: Widerlegung der Annahme von zu hohem Verkehrsaufkommen durch das von der Gemeindeverwaltung in Auftrag gegebene unabhängige Gutachten.

    Fakt: Die Zusage keine gefährlichen Chemiegüter zu lagern (die Durchführung sporadischer, unangemeldeter Kontrollen müssten aber schon im Vorfeld durch eine verbindliche Abmachung mit Pfenning festgemacht werden, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser).

    Fakt: Ohne Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bzgl. der Lagerung verschiedenster Stoffe keine Genehmigung durch die Behörden.

    Fakt: Zugesagte Fotovoltaikanlage

    Fakt: Dachwassernutzung bzw. -entsorgung mittels Sickeranlage, diese wäre bei kleinteiligem Ausbau des Gewerbegebietes nicht gesichert.

    Fakt: Biotopvernetzung durch den geplanten Grünstreifen und anderer Maßnahmen,
    ökologisch besser als die jetzige intensive landwirtschaftliche Nutzung.

    Fakt: Fest zugesagte Ausbildungsplätze für Heddesheimer Jugendliche.

    These: 12m oder sogar 18m Hallenhöhe nicht problematisch durch die Entfernung zum Ortsrand, in dem bisherigen Gebiet gibt es ähnliche Höhen.

    These: Mangelnde Frischluftzufuhr des Ortes nicht bewiesen (ob oder ob nicht könnte aber durch ein Gutachten untermauert werden)

    These: Arbeitsplatzangebot auch für Menschen mit geringer Qualifikation denn nicht jeder hat eine Berufs- oder Hochschulausbildung.

    These: Die dort über kurz oder lang durch die natürliche Fluktuation
    frei werdenden Arbeitsplätze auch für Heddesheimer Bürger.

    These: Große oder kleinere Aufträge für in Heddesheim ansässige Gewerbetreibende.

    These: Mögliche Unterstützung der Heddesheimer Vereine durch Sponsoring bei z. B. der Jugendarbeit.

    These: Das die inner örtlichen Straßen, speziell am Nadelöhr Rathauskreuzung, den zusätzlichen Pendlerverkehr ohne Probleme bewältigen können wenn die Ampelschaltung intelligenter gestalte wird.

    These: Bei kleinteiliger Ansiedlung in diesem Gebiet mit verschiedenstem Gewerbe kann man von einer weit höheren Verkehrsbelastung des Ortskerns und der Ringstraße ausgehen, resultierend aus den unterschiedlichen Zeiten von Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausen ect.

    Argument: Lohndumping oder Tarifflucht bei Pfenning, natürlich ist beides grundsätzlich nicht zu befürworten. Dies darf aber kein Thema für unsere Gemeinderäte sein bei der Frage ob ja oder nein. Dies ist eine alleinige Sache des Gesetzgebers oder der Tarifvertragsparteien.

    Argument: Bei Problemen die aus der Ansiedlung entstehen können hat man nur einen einzigen Ansprechpartner mit dem man sich auseinandersetzen muss.

    Argument: Eine schon vorgebrachte Problematik der ungeeigneten Ausrüstung der Heddesheimer freiwilligen Feuerwehr im Falle eines Brandes bei Pfenning ist durch die unmittelbare Nähe der CBL Feuerwehr (Chemische Betriebe Ladenburg) nicht gegeben.

    • Heddesheimer meint:

      Zu:

      Fakt: Dachwassernutzung bzw. -entsorgung mittels Sickeranlage, diese wäre bei kleinteiligem Ausbau des Gewerbegebietes nicht gesichert. Laut Wassergesetz gibt es keinen unterschied, zwischen Pfenning und kleinteiligem Ausbau. Wassergesetz für Baden-Württemberg

      These: Bei kleinteiliger Ansiedlung in diesem Gebiet mit verschiedenstem Gewerbe kann man von einer weit höheren Verkehrsbelastung des Ortskerns und der Ringstraße ausgehen, resultierend aus den unterschiedlichen Zeiten von Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausen ect.

      Argument: Bei Problemen die aus der Ansiedlung entstehen können hat man nur einen einzigen Ansprechpartner mit dem man sich auseinandersetzen muss. Ist bequem, bringt aber wenig Kultur (Leben) mit sich.

      Argument: Zukünftige veranstaltungen im Ort bekommen enseitige Impulse.

      • Heddesheimer meint:

        Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen.

        Ich hatte zu diesem Beitrag unten einem Kontra-Beitrag geschrieben.

        “These: Bei kleinteiliger Ansiedlung in diesem Gebiet mit verschiedenstem Gewerbe kann man von einer weit höheren Verkehrsbelastung des Ortskerns und der Ringstraße ausgehen, resultierend aus den unterschiedlichen Zeiten von Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausen ect.”

        Meiner war.

        “These: Bei einer kleinteiligen Entwicklung würde weniger Schwerlastverkehr entstehen. Die Verteilung der Rushhour (unterschiedliche pausen usw) des Berufsverkehr würde Heddesheim besser verkraften.

    • Guten Tag,

      ich bin weder für noch gegen eine Ansiedelung, möchte mich allerdings hier trotzdem einmal zu verschiedenen Punkten zu Wort melden.

      These und Fakten: zu Gewerbesteuer, drohender Insolvenz, Schaffung von Arbeitsplätzen, steigendem Innerortsverkehr

      Sorry, ich habe stets das Gefühl dass die Fakten auf Vermutungen beruhen.

      Eine Gewerbesteuer berechnet sich aus dem Gewinn eines Wirtschftsjahres. Erwiesenermaßen hängen Gewinne von einer Geschäftsentwicklung ab, die außenstehende sicherlich nicht beurteilen können. Gewinne sind wiederum von Marktgegebenheiten abhängig. Ohne Investition, keine Geschäftsentwicklung ohne Geschäftsentwicklung kein Gewinn.

      die Investitionssumme ist sicherlich recht hoch, gerade in Zeiten einer Finanz- und Wirtschaftskrise. Bei kaufmännischer Betrachtungsweise werden sich Insider sicherlich über die Notwendigkeit einer solchen Investion Gedanken gemacht haben. Risiken und Gefahren sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Es gilt gerade heute Chancen zu erkennen, zu investieren und sich neu im Markt zu positionieren. Ich begegne Menschen, die derartige Investitionen tätigen mit voller Hochachtung.

      Eine zukünftige Verkehrsentwicklung durch Pendler bzw. LKWs ist kaum einzuschätzen, die Darstellungen basieren auf hypothetische Betrachtungsweisen, ein steigender Innerortsverkehr wird sicherlich von den zu treffenden Infrastrukturmaßnahmen abhängig sein. Was macht es für einen unterschied, ob viele Kleinunternehmen dort angesiedelt werden oder ein größeres Unternehmen. Die Verkehrsdichte ist abhängig von den Beschäftigten die dort arbeiten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass LKWs einen mühsamen Innerortsverkehr wählen, wenn Sie die Zufahrt über die Autobahn bequemer nutzen können

      Die Schaffung von Gewerbeflächen und deren Belegung hängt weitgehend von dem Politikum ab, deren Vertreter durch das Volk bestimmt wurden.

      Die Vergabe von Aufträgen regional wird meist von der Wettbewerbsfähigkeit des Einzelnen bestimmt. Vielfach bestehen ja keine Möglichkeiten Aufträge regional zu vergeben. Hier werden kaufmännische Gesichtspunkte eine Rolle spielen.

      Zu den folgenden Kommentaren oder die “angeblichen Fakten” fehlen mir die Worte!
      fakt: pfenning führt den begriff treue nur als lippenbekenntnis. die firma verlässt den alten standort und wechselt das bundesland.

      fakt: pfenning ist nicht verwurzelt, sondern reißt diese raus und versucht sich woanders neu einzupflanzen.

      fakt: erst auf massiven öffentlichen, politischen und medialen druck ist pfenning bereit gewesen, “mit den bürgern” ins gespräch zu kommen. das geschah aus reiner not – nicht aus überzeugung

      Polemik ist der Sache nicht dienlich. Wo sind unsere Werte geblieben? Wertschätzung und Achtung sollten wir im Umgang miteinander beherzigen. Es gibt sicherlich in einigen Punkten eine unterschiedliche Betrachtungsweise.

  16. uskok meint:

    fakt: heddesheim verliert an attraktivität als wohngemeinde. den erhofften gewerbesteuereinahmen durch pfenning (die nicht vorhersehbar sind und auch =0 betragen können), stehen die ausfallenden einnahmen durch höher positionierte eikommenssteuern entgegen.

    fakt: selbst wenn der verkehrslemkungsvertrag eingehalten werden würde, gibt es eine zusätzliche verkehrsbelastung durch pfenning-pendler, zulieferer, subunternehmer etc.

    fakt: pfenning kann in heddesheim als dominierende wirtschaftliche monokultur gesehen werden, es handelt sich um kein gewachsenes unternehmen aus dem ort, das sich einer tradition oder gesellschaftlichen werten verpflichtet fühlt.

    argument: die art und weise, wie pfenning mit der eigenen ansiedelung in heddesheim umgegangen ist, ist alles andere als vertrauenerweckend gelaufen…… niemand möchte so einen nachbarn!

    these: was passiert, wenn sich edeka weiter zurückzieht und pfenning immer weiter nachrückt? übernimmt das unternehmen den ort?

  17. numalangsam meint:

    @ Heddesheimer:

    Zu: Laut Wassergesetz gibt es keinen Unterschied, zwischen Pfenning und kleinteiligem Ausbau.
    These dazu: Ich denke nicht das ein kleinteiliger Ausbau des Gewerbegebietes den selben Effekt hätte da nicht jeder dann dort neu ansässige dies nutzen würde.

    Zu: Argument: Bei Problemen die aus der Ansiedlung…
    Was ist mit Kultur (Leben) gemeint? Es geht hier doch um Gewerbeansiedlung.

    Zu: Argument: Zukünftige Veranstaltungen im Ort bekommen einseitige Impulse.
    Inwiefern einseitig und welche Veranstaltungen sind gemeint?

    @ uskok:

    Zu: Fakt: pfenning kann in heddesheim als dominierende wirtschaftliche Monokultur….
    Inwiefern ist Edeka, Schüchen ect. am Ort gewachsen?

    Zu: … niemand möchte so einen Nachbarn!
    Pfenning wird weit genug vom Ort entfernt sein um als Nachbar gelten zu können. Die direkte Nachbarschaft sind andere Gewerbetreibende die wissen mussten dass sich noch anderes Gewerbe ansiedelt.

    Zu: Übernimmt das Unternehmen den Ort?
    Inwiefern übernehmen? Was damit gemeint ist verstehe ich nicht.

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Anmerkung der Redaktion:
      Die Leserinnen und Leser können hier Pro- und Kontra-Argumente zur geplanten “Pfenning”-Ansiedlung einbringen.
      Sie können natürlich auch zu den Beiträgen Stellung nehmen – allerdings werden wir Kommentare nicht in die Liste aufnehmen.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  18. Heddesheimer meint:

    These: Bei einer Kleinteiligen entwicklung würden zusätzliche Arbeitsplätze bei der Gemeinde entstehen zu denen der Gewerbetreibenden (Synergieeffekt und Nachhaltig).

  19. die Spinne meint:

    Fakt: 250 Subunternehmer ( Angabe Pfenning) fahren mit LKW unter 18 Tonnen ( 7,5 / 12,5 T). Alle diese Fahrzeuge werden durch und um Heddesheim fahren, auch mit Chemikalien!
    These: Verkehrslenkungsvertrag sinnlos!
    Fakt: Es wird ein Parkhausgebaut für über 300 PKW. Auch diese werden den Verkehr massiv belasten
    Fakt: Pfenning arbeitet 7 Tage in der Woche Tag und Nacht. Dagegen kleinteiliges Gewerbe,wie schon vorhanden, nur Montag bis Freitag von ca 7-18 Uhr! Verkehrsbelastung am Wochenende ohne Pfenning ” NULL”
    Fakt: Viele Chemikalien können und dürfen nicht mit Wasser gelöscht werden ( Explosionsgefahr). Bei Störfällen und Schwelbränden sind Speziallöschzüge und Spezialschaum notwendig. Weder Pfenning noch die Heddesheimer Feuerwehr ist in der Lage einzugreifen. Zur Erinnerung: Brand bei Pfenning in Viernheim 2006 – Die Viernheimer Feuerwehr ließ die Halle abbrennen, weil niemand wusste, was dort gelagert wurde!
    Fakt: Auf ca. 40.000 bis 50.000 Quadratmeter wird Frischware gelagert ( Edeka), das heißt Tag und Nacht laufen Kühlaggregate – Lärm!
    Fakt: Herr Pfenning hat nie konkret mit Bundesumweltminister Gabriel über das Projekt gesprochen (laut Pressesprecher: absurd ). Es existiert nur ein Brief mit dem Hinweis auf Fördergelder.
    These: Wer in einer öffentlichen Veranstaltung über 500 Heddesheimer Bürger anlügt, dessen andere Versprechungen sind auch wenig glaubwürdig.

  20. soziales Gewissen meint:

    Nun als Faktensammlung

    Fakt: Herr Pfenning sagt den Menschen nicht die Wahrheit.
    Beispiel: Seine große Rede über ein Treffen mit Bundesminister Gabriel und dessen positive Haltung zu Projekt Heddesheim.
    Büro Gabriel war kein derartiges Gespräch bekannt, wie aus Schriftverkehr zwischen Pfenning und dem Büro zu entnehmen ist.
    Gilt die Wahrheit so ggf. für weitere Aussagen des Herrn Pfenning oder seiner Vasallen.

    Fakt: Die Pfenning-Löhne liegen unter Tarif. Bisher wurde diese Behauptung durch nichts widerlegt.
    Wir brauchen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Dumping-Löhne sind keine Zukunft für unser Dorf.
    Fakt:
    Ausgerechnet die SPD erklärt sich mit einem Tarifflüchtling und Lohndumping solidarisch. Wie ist dies zu erklären?

    Fakt: Dem Verkehrsgutachten fehlen wesentliche Teile.
    Strassenbaumassnahmen gehen zu Lasten der Gemeinde, obwohl dies an anderen Standorten vertraglich dem Investor auferlegt wurde.
    Das Umweltgutachten ist widersprüchlich.

    Fakt: Bis heute wurde den Bürgern noch nicht klar dargestellt, welche Kosten auf die Gemeinde im Zusammenhang mit Pfennig
    wirklich zukommen.
    Bis heute wurden den Bürgern nicht klar dagestellt, welchen realen Nutzen die Ansiedlung der Fa. Pfennig für die Gemeinde hat.

    Fakt: Alle genannten Fakten und neuen Erkenntnisse wurden von den Gemeinderäten der SPD, CDU und FDP nicht aufgearbeitet.
    Wer kann das von den Räten begründen. Was steht in der Formel zum Eid der Gemeinderäte.

    Fakt: Der Bürgermeister hat seine wahren Gründe zur Pfenning-Ansiedlung noch nicht genannt..
    Die bisher genannten sind überholt, widerlegt und zwischenzeitlich nicht mehr tragfähig.
    Wann kommen die richtigen Fakten des Herrn Kessler?

  21. Heddesheimerin meint:

    Dies ist ein Beitrag kontra Pfenning:

    Fakt: Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, plant die Firma Pfenning 110 Tore für Ihren Standort Heddesheim.

    Fakt: Wenn ich mich weiterhin recht erinnere, sind maximal 400 LKW’s eingehend und 400 LKW’s ausgehend pro Tag zu erwarten.

    Fakt: Mit 110 Toren werden mit den maximalen LKW Zahlen pro Tor und Tag nur 3,4 LKW zu entladen und 3,4 zu laden sein.

    These: Die Tore sind mit diesen Zahlen nicht ausgelastet. Das ist nicht wirtschaftlich und macht keinen Sinn.

    Frage: Wieviel Tore sind für den Bahnverkehr geplant und sind diese in der Zahl von 110 Toren mitinbegriffen oder werden diese extra aufgezählt?

    Mich wundert, dass die Auslastung der Tore noch nicht erwähnt wurde. Ich kann den Zahlen über die Anzahl der LKW einfach nicht glauben. Ich habe noch keine Argumente gehört, die mein Mißtrauen widerlegen.

  22. jawiejetzt? meint:

    Guten Tag,

    ein interessanter Ansatz.

    In der Tat ergeben 400 LKW die kommen und gehen 800 LKW Bewegungen oder 7,2 pro Tor bei 110 Ladetoren.

    An diesen Toren wird bei einigen nur angeliefert und abgeladen an anderen gehen nur Waren raus und sollen auf die A5.

    Interessant und wichtig um die Kapazität der Tore wirklich beurteilen zu können sind natürlich die Be- und Entladezeiten, also wie lange ein LKW ein solches Tor blockiert, bevor ein anderer dort laden kann. Und hier kommen auch die Betriebszeiten ins Spiel. Die 110 Tore sind über 24 Stunden natürlich etwas anderes als wenn sie nur über 8 Stunden in Betrieb sind.

    Wenn das Nachtfahrverot nicht gilt, da ein um 21.00 frisch geladener LKW aus der Ruhezeit des Fahrers heraus auf die Autobahn fährt, kann der Betrieb 24 Stunden laufen.

    Da stellt sich dann die Frage, wieviele LKW werden tatsächlich bei Vollbetrieb hier durch den zu kleinen Kreisverkehr fahren, zumal Pfenning in seinen Charme-Broschüren immer betont, man sei ein wachsendes Unternehmen um die Sicherheit der Arbeitsplätze zu betonen.

    Betont wird damit aber auch, daß weit mehr als maximal 400 LKW pro Tag auf Heddesheim zukommen können sofern das Wachstum weiter geht.

    Man sollte in dieser Hinsicht einmal nach der Prognose fragen, die Pfenning intern sicher aufgestellt hat – in der Hoffnung eine wahrhafte Antwort zu bekommen, was unter guten Nachbarn üblich sein sollte.

    Einen schönen Tag.

  23. M.Feuerstein meint:

    Fakt: Es wird behauptet dass bis zu 54 Waggons täglich 105 LKWs ersetzen könnten.
    These : Betrachten wir diese Aussage einmal etwas genauer kommt man zu der Erkenntnis das Täglich 105 LKWs anfahren müssen um diese Waren die über das Gleis angeliefert werden weiterzubefördern, das bedeutet das hier keine LKW – Fahrt eigespart werden kann denn die zum Abtransport anfahrenden LKW.s können nicht beladen sein es könnten also täglich 105 Lehrfahrten zum Pfenning-Gelände stattfinden.
    Da Lehrfahrten wirtschaftlich nicht sinnvoll sind wird man diese Fahrten vermutlich nicht selbst durchführen sonder von Subunternehmern ausführen lassen.
    Lehrfahrten werden nicht vergütet das bedeutet wiederum der Subunternehmer muss Sprit- Personal- Abnutzung -Maut aus eigener Tasche zahlen und wird daher alle Möglichkeiten nutzen um Kosten zu sparen und somit auch Kostenpflichtige Autobahnen zumindest für Lehrfahrten meiden.
    Lkw-Fahrten könnten nur eigespart werden wenn die in Waggons angelieferten Waren in gleichem Umfang wieder mit der Bahn abtransportiert werden ansonsten entstehen Lehrfahrten.

    Beispiel 1. Ohne Gleis
    105 LKWs liefern Waren an, zum Weitertransport werden wiederum 105 LKWs benötigt ergibt zusammen 210 LKW Fahrten.

    Beispiel 2. Mit Gleis
    Eine Warenlieferung die der 105 LKW Ladungen entspricht wird mit 52 Waggons angeliefert zum Weitertransport werden hier ebenfalls 105 Lkw benötigt und da diese 105 unbeladenen LKWs irgendwie zum Gelände gelangen müssen entstehen die genannten 105 Lehrfahrten also fallen insgesamt ebenfalls 210 LKW Fahrten an.

    M.Feuerstein

    • wahlbeobachter meint:

      these: es kommen 54 waggons täglich an (z.b. 30 aus münchen und 24 aus stutgart)…. die ware wird umgeladen oder umverpackt (das gehört z.b. auch zu den dienstleistungen von pfenning) die 54 waggons befördern dann alles (die ware auch münchen & stuttgart) z.b. nach hamburg! daraus entsteht dann NULL zusätzlicher LKW verkehr – der “verkehr” bleibt auf der schiene.

  24. Heddesheimer meint:

    Einfach mal die Nachrichten von Quelle die nächsten Tage verfolgen und Aufmerksam hören was dahinter hängt.

    Kindergarten, Vereine bald platt, weil sie von Quelle abhängig sind.

  25. Charly meint:

    Pro:
    Im jetzigen Gewerbegebiet stehen noch ausreichend freie Flächen zur Verfügung für weitere kleine Unternehmensansiedlungen. Diese sollten erstmal gefüllt werden – was schwierig genug wird – bevor schon wieder nach neuen Flächen gerufen wird!

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