Donnerstag, 17. Mai 2012

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Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?


Guten Tag!

Heddesheim, 05. Oktober 2009. Am Samstag veranstaltete die TG in der Freizeithalle ein “2. Oktoberfest”. Mit bayerischen Spezialitäten und zünftiger “Musi”, wie der Mannheimer Morgen die Veranstaltung ankündigte. Braucht Heddesheim das wirklich?

Kommentar: Hardy Prothmann

Heddesheim liegt in Nordbaden und wird immer noch Tabakgemeinde genannt. Ein Fest des Tabaks oder ein Tabakfest gibt es nicht. Dafür aber ein “Oktoberfest” mit “Fassanstich”, “zünftiger Musi” aus dem “Schwarzwald” und “Weißwurst mit süßem Senf und Brezeln” – wahrscheinlich aus irgendeinem Supermarkt oder der Metro.

Und einer “Stimmung”, die einfach nur trostlos war.

In München gibt es seit Jahren auch keine echte Stimmung – und wenn, ist die schwer alkoholisiert und muss einfach da sein, sonst wäre das Fest ja vollkommen blöd. Und vollkommen blöd will keiner sein, auch wenn ers ist. Wenigstens kommen die Massen dorthin und damit ist es ein “Event”.

Jeder, der mal da war, weiß, dass es beim Oktoberfest nichts zu feiern gibt, sondern man hingeht, um hinzugehen und froh ist, wenn man in keine Schlägerei verwickelt wird, die “Mass” statt nur Schaum auch Bier enthält und man irgendwann nach Hause geht und eigentlich nicht weiß, warum man da war.

Das Heddesheimer Oktoberfest war weder schwer alkoholisiert, noch stimmungsvoll und deswegen noch nicht einmal blöd – es war nur trist.

Die Grillhähnchen waren fett und die Pommes langweilig und kalt. Die “Hüpfburg” für die Kleinen stand verloren auf dem Rasen, ein paar Biertische standen wenig gemütlich vor der Halle, in der Halle selbst guckten die meisten Besucher durch den Raum und fragten sich, was sie hier sollten.

Das ist mein ganz subjektiver Blick. Und ich frage mich: Braucht Heddesheim so ein Fest? Ich persönlich glaube nicht.

Feste sind eine gute Sache – damit sich Menschen treffen können und gemeinsam etwas feiern, was sie verbindet.

Beispielsweise ein Erntedankfest – warum nicht? Wir haben immerhin noch 17 Bauern in Heddesheim, ein paar davon im Vollerwerb. Wir kaufen gerne frische Produkte von diesen Bauern und freuen uns über den Frucht- und Jahreswechsel auf den Feldern.

Über den Tabak, den Raps, den Mais, die Getreidesorten und die Zuckerrüben. Die unterschiedliche Stimmung im Lauf des Jahres. Das ist Natur.

Aber das Oktoberfest findet in Bayern statt, in München. Wieso sollen wir dieses Fest nun auch bei uns feiern? Damit die TG was in die Kasse kriegt?

Feiern wir demnächst auch einen Wurstmarkt in Heddesheim oder veranstalten wir am Ende sogar wöchentlich das Hellesemer Woifescht? Und wie wäre es mit einem Fischmarkt? Oder der Love-Parade? Toll wäre auch die “Fête de la musique” wie in Frankreich und sicher fänden auch viele ein Metall-Festival wie in Wacken geil. Auch nicht schlecht wäre eine Basler Fasnacht – am besten zum gleichen Zeitpunkt wie in Basel.

Das alles passt aber nicht zur Gemeinde – deswegen war das “Oktoberfest” auch ein veritabler Flop. Na und? Fehler machen wir alle. Blöd ist nur, wenn man einen Fehler wiederholt. Deswegen werde ich persönlich im kommenden Jahr auf das Oktoberfest verzichten.

Was meinen Sie?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Kommentare

  1. M.Feuerstein meint:

    Hallo Herr Prothmann
    Sie sprechen mir aus der Seele ich war ebenfalls auf der Heddesheimer Wies`n
    und hab mir gedacht was soll das hier? ihrem Urteil über Gockel und Pommes kann ich mich ebenfalls nur anschließen.
    Warten wir doch noch einige Jahre ab vielleicht können wir dann den „Bürgerbefragungstrauertag“ ( Pfenningtag ) begehen ich vermute aber die Stimmung wird dann auch nicht besser sein.
    M.Feuerstein

    • Christian meint:

      Die Gschmäcka sin verschiede. De äne mags Oggdowafeschd, dä onnare mag die Schwimmmaischdaschafde und widda än onnare mag die Donzvaoschdaldung im Birgahaus.
      Jedem Tiasche soi Pläsiersche. Niemond wädd gezwungä do odda dord hizugehe.
      Mia hot da halwe Goggel iwrischends gonz gut gschmeggt. Hab en awwa a ohne Pommes gesse ;-)

  2. Dirk Schniebs meint:

    Also ich war auch auf dem Oktoberfest und hab sogar etwas gegessen. der Haxen war wirklich sehr gut. Getrunken habe ich keinen Alkohol, muss ich deswegen blöd sein wenn ich dahin gehe, denn angeblich kann man solche “FESTE” ja nur betrunken gut finden.
    Ich fand das Fest wirklich gelungen und die Stimmung wie ich auch von mehreren anderen hörte sei auch sehr gut gewesen,dies bezieht sich auch auf die Zeit in der ich nicht mehr anwesend war.
    Natürlich versucht ein Verein mit solchen “FESTEN” auch “Gelder” einzunehmen.Das ist voll und ganz legitim. Und falls Sie es nicht wissen, werden mit diesen Geldern zb. auch Hallenmiete, Ausstattungen für Mannschaften usw übernommen.Nun wird es sie vielleicht verwundern, aber die TG besteht aus mehreren Abteilungen welche alle unterhalten werden muessen, denn eine
    Aufgabe die wir in den Vereinen uns auch setzen, ist Jugendlichen die Möglichkeit zu geben nicht nur vor dem PC zun sitzen. Ich persönlich bin auch Trainer der e-Jugend Handballmannschaft und bin stolz darauf in diesem Verein zu sein und darauf das der Verein mir diese Möglichkeiten auch in meiner Kind und Jugendzeit gab. ich finde es auch klasse was der Verein seinen Mitgliedern alles bietet,wobei das meiste mit Kosten verbunden ist, denken sie nur mal an Fahrten usw.
    Solche unnötige Stimmungsmache sollte vorher erst mal überlegt werden. ich glaube auch nicht das sie gezwungen wurden dahinzugehen und irgendeinen “Senf” dazuzugeben.
    Wenn Sie nicht mehr hingehen wollen ,lassen Sie es einfach und lassen Sie es jedem seine eigene entscheidung sein hinzugehen wo er will.
    mit Grüßen

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.
      Vielleicht haben Sie den Text falsch verstanden. Er enthält eine persönliche Stellungnahme des Autors zu dieser Veranstaltung. Vergleichbar einer Konzertkritik – die fällt mal so und mal so aus. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
      Niemand hat den Autoren gezwungen das Fest zu besuchen, genauso wenig zwingt der Autor jemanden, seiner Meinung zu sein.

      Und das heddesheimblog interessiert sich für die Meinungen der Leser zu dem Fest.

      Weiter wird eine These formuliert, die auch vom Kommentatoren Kurt Klemm nicht angenommen wurde: Wenn denn Bayern und Nordbaden so tiefe gemeinsame Wurzeln haben, wieso gibt es dann das Oktoberfest erst zum zweiten Mal? Und wie passt da eine Schwarzwald-Kapelle dazu? Ist der Schwarzwald auch bayerisch gewesen?

      Der größte Teil Ihres Kommentars widmet sich aber gar nicht dem Meinungsbeitrag, sondern der Arbeit der Vereine, die im Text überhaupt nicht angesprochen wurde.

      Natürlich müssen die auch Einnahmen erzielen, um Ihre Arbeit zu finanzieren. Dagegen ist nichts geschrieben worden, außer: Gibt es das Fest nur, um die Kassen aufzufüllen? Warum ist die Frage dann nicht berechtigt, ob die TG nicht auch noch eine Love-Parade abhalten will? Auch da wären Einnahmen zu erzielen! Gemäß Ihrer Argumentation muss das eine legitime Frage sein, die aber so weit weg ist, dass wahrscheinlich auch Sie selbst das für absurd halten.

      Im Gegenteil begrüßt die Redaktion des heddesheimblogs die Arbeit der Vereine sehr. Leider stellt die Redaktion aber immer wieder fest, dass noch auf die kleinste Kritik mit Empörung reagiert wird. Warum eigentlich? Weil man das nicht darf? Weil es sich nicht gehört?

      Und wenn man dann schaut, wer sagt, das man das nicht darf, sind es immer die Betroffenen selbst, die an dieser Stelle immer unbedingt betonen müssen, wie “selbstlos” ihre aufopfernde Arbeit ist.

      Dass solche Arbeit aber auch beispielsweise mit Geltungsdrang zu tun haben kann oder andere Vorteile wie soziale Anerkennung mit sich bringt, wird dabei gerne verschwiegen. Jede Frage danach im Zusammenhang mit einem “Ehren”amt wird von der solcherart Tätigkeiten sogleich immer abgewehrt, als würde man jemandem die Ehre abschneiden wollen.

      Halten Sie das für ehrlich? Wir nicht. Spätestens, wenn jemand in mehr als einem Vereinsvorstand sitzt und betont, wie viel Zeit und Arbeit dieses Amt macht, muss man sich in unseren Augen fragen, wie so jemand seine Funktionen vernünftig ausüben kann, wenn eine einzelne doch schon so aufwändig und zeitintensiv ist.

      Wie oft ist schon über Personen in allen Medien berichtet worden, die an ihren Posten “kleben”. Warum das? Weil sie die viele Arbeit und die große Verantwortung vermissen? Wohl kaum.

      Oft genug werden Vereine auch leider nur von denen geführt, die es halt machen, weil es kein anderer macht. Kennen Sie diese Aussage oder haben Sie das noch nie gehört? Und was folgt daraus?

      Da Sie sich in der Sportwelt auskennen, kennen Sie auch die vielen Skandale innerhalb der Vereinswelten. Wer ist dafür verantwortlich? Die Journalisten, weil sie über Missstände berichten oder Skandale bekannt machen – oder die, die “Mist” gebaut haben?

      Damit Sie das nicht gleich wieder falsch verstehen: Das heddesheimblog hat weder einen Skandal zum Oktoberfest festgestellt, noch irgendjemanden, der “Mist” gebaut hat.

      Die Frage ist aus Sicht der Redaktion eine ganz einfache: Warum veranstaltet die TG nicht ein zusätzliches Fest, das sich auf die TG bezieht und darauf, was sie macht, nämlich Sport und füllt damit die Kassen auf und bindet Musiker aus der Region, besser noch aus dem Ort ein, die das Honorar kassieren.

      Kritik ist nicht Stimmungsmache, wie Sie schreiben, sondern gerade im Fall der Berichterstattung über das Herbstschwimmfest eine Aufforderung, die Leistung der Sportler und der Vereine besser in der Öffentlichkeit darzustellen – eine solche Kritik will nicht “schlecht machen”, wie Sie vielleicht vermuten, sondern nur aufzeigen, wo etwas besser gemacht werden kann, beispielsweise bei der Programmierung und den Informationen auf der Seite Hedint.

      Wenn Sie lieber unkritische Texte lesen, können Sie denselben Tipp berücksichtigen, den Sie der Redaktion gegeben haben: Sie brauchen das heddesheimblog nicht zu lesen, sondern können sich den Mannheimer Morgen kaufen.
      Darin lesen Sie dann Jahr für Jahr die immergleichen Texte, die Ihnen wahrscheinlich besser gefallen: “Der Wettergott meinte es gut mit den Festbesuchern, die Haxe war lecker, das Bier kühl, die Musi zünftig. Rundherum ein Erfolg. So wie schon letztes Jahr auch dieses Jahr und bestimmt auch nächstes Jahr.”

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

      • kompakter meint:

        hallo,
        ich glaube, ich weiß, was gemeingt ist… aus dem MM über das fest:
        “das kühle Nass zum Strömen”
        “nahm schnell an Fahrt auf”
        “gut gefüllt”
        “Viele Helfer versorgten die Besucher mit allem, was das Oktoberfest-Herz begehrte”
        “Schnell war das Maß voll – nein, die Maß”
        “Das Innere der Halle hatte urbayerischen Charme”
        “dank des unermüdlichen Einsatzes ”
        “Jetzt fehlte nur noch die Musi”
        “dank familiärer Verbindungen in den Schwarzwald”
        “Die Öschmusik ist eine beliebte und gefragte Unterhaltungskapelle”
        “Doch diese Befürchtungen Dolls waren unbegründet. Bereits nach wenigen Takten sprang der Funke über”
        “Während Kessler mit erkennbarem Spaß an der Sache die ihn bestürmenden Freunde des Freibiers glücklich stellte, legte sich bei Doll dann auch langsam die innere Unruhe.”
        “Das schöne Spätsommerwetter, die hervorragende Öschmusik und das Essen sorgten dafür, dass das Fest ein voller Erfolg wurde. Nicht nur die Verantwortlichen der TG strahlten denn auch mit der Sonne um die Wette.”

        respekt, die prognose im heddesheimblog war zwar nicht wortgenau, aber ziemlich nah dran, im kern poasts.

  3. Kurt Klemm meint:

    Herr Prothmann,
    wir befinden uns heute als die sogenannten Gelbfüssler in Nordbaden, aber die Geschichte lehrt uns, das wir durchaus auch bayrische Wurzeln hatten. Heddesheim gehörte in dieser Zeit noch zu der Curpfalz,als der Carl Philipp Theodor von 1742 bis 1777 Curfürst war. Im September 1766 unterzeichnete er eine Erbverbrüderungs-Erneuerung in der erstmals Bayern und Pfalz als unteilbarer Gesamtbesitz behandelt wurden. Als der bayrische Cürfürst starb, trat Carl Theodor 1777 seine Nachfolge an. Zuvor wirkte er sehr segensreich in Mannheim, wirtschaftlich aber auch kulturell. Er erbaute in dieser Zeit in Mannheim die größte barocke Schlossanlage von Europa. Gleichzeitig entstand in Schwetzingen seine Sommerresisdenz. 1777 zog er mit dem gesamten Hofstaat nach München. Auf seine Initiative hin entstand in München der Englische Garten. An seinen Namen erinnert heute noch das Karltor und der offizielle Name des Stachus: Karlsplatz. Ich finde das deshalb ein Oktoberfest immer eine Berechtigung in Heddesheim hat. Das gilt auch für München, das wie Heddesheim eine Raute im Wappen hat. Meine Oktoberfeste in München sind bis jetzt immer super verlaufen, vieleicht auch wegen der verwandten Gene. Was die Heddesheimer Vereine betrifft, brauchen die jeden Euro und deshalb kann jeder Verein froh sein, hierzu noch zahlreiche freiwillige Helfer zu haben.Ohne diese “Vereinsmeier” wäre unsere Gemeinde um viel kulturelles ärmer. Nur Schade dass dies nicht immer bei unseren Einwohnern anerkannt wird.

    Kurt Klemm

  4. Snake Plissken meint:

    !! Achtung Ironie !!

    Wir sind eben doch alle ( Cur )Pfälzer

  5. Dirk Schniebs meint:

    Zu Ihrer Information: ich habe den Text sehr gut verstanden !!
    aus welchem Grund auch immer ein Verein ein Fest veranstaltet ist ja wohl absolut egal, und wen dieser Verein auftreten lässt sollte den Besuchern auch egal sein, denn auch diese Kosten müssen gestemmt werden.Wichtig ist nur das die Musikgruppe gute Musik macht.Dies scheint ja anscheinend sehr wohl der Fall gewesen zu sein.
    Sein Sie doch einfach Froh wenn sich Personen bereit erklären irgendeine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und genug Personen finden, die dabei auch noch arbeiten.Denn sonst hätten Sie als Journalist ja viel weniger Arbeit um darüber zu berichten.

    Und wenn sie schon anfangen , was soll das von wegen wenn jemand in einem Vereinsvorstand sitzt und Geltungsbewusstsein usw???
    was hat das nun mit dem von Ihnen besprochenen Oktoberfest zu tun.Diese Frage hätte ich nun gerne beantwortet.
    Diese Anspielung kann ja wohl nicht auf mich bezogen gewesen sein, denn als E-Jugendtrainer bin ich ja wohl absolut falsch wenn es auf sowas bezogen sein soll auf das sie ansprechen.
    Denn sie bringen jetzt Aspekte ins Spiel die absolut nichts mit dem Oktoberfest zu tun haben, meine waren aber hauptsächlich darauf auch bezogen das solche Veranstaltungen lebensnotwendig
    heutzutage auch fuer die Vereine sind.
    Es könnte ja aber die Möglichkeit bestehen, dass Sie die Gelder die vielleicht hier mit diesem Heddesheimblog erzielt werden/würden/oder erzielt werden könnten den Vereinen zur Verfügung gestellt werden.Dies nur als Anregung.
    liebe Grüße

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag. Wir weisen Sie auf unsere Regeln hin. Für email an die Redaktion benutzen Sie bitte folgende Adresse: redaktion(at)heddesheimblog.de

      Die Redaktion teilt Ihre Auffassung nicht. Es ist nicht egal, aus welchem Grund ein Verein ein Fest veranstaltet und wer da auftritt. Es sollte Sinn machen und mit dem Verein und seiner Arbeit in Einklang stehen.

      Die Redaktion begrüßt ehrenamtliche Arbeit – und leistet diese, wenn Sie so wollen – selbst, indem wir uns intensiv mit den Kommentaren unserer Leserinnen und Leser beschäftigen – eine Arbeit, die uns niemand bezahlt.

      Keine Redaktion kann über alles und jeden berichten, sondern wird immer eine Auswahl treffen und wichtige von unwichtigen Themen trennen. Was wichtig ist und was nicht, entscheidet die Redaktion aufgrund vielfältiger Gründe.

      Die Thematisierung des Oktoberfests der TG in der Freizeithalle war eher ein unwichtiges Thema für einen Bericht.

      Wichtiger sind die damit verbundenen Hintergründe.

      Sie schreiben:
      “Sein Sie doch einfach Froh wenn sich Personen bereit erklären irgendeine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und genug Personen finden, die dabei auch noch arbeiten. Denn sonst hätten Sie als Journalist ja viel weniger Arbeit um darüber zu berichten.”

      Eine Redaktion ist weder froh noch traurig über das Engagement von Personen und die Arbeit von institutionellen Vereinigungen wie einem Verein oder einer Partei. Sie berichtet, was dabei “rauskommt”.

      Eine Redaktion kann darüber berichten, was passiert, aber auch genauso, was nicht passiert.

      Eine Redaktion kann darüber berichten, dass ein Verein ein Fest veranstaltet und oberflächlich gesehen ein bisschen Geld einnimmt.

      Eine Redaktion kann aber auch darüber berichten, dass ein Verein versucht, mit allen Mitteln seine Kasse aufzubessern, was erstmal ein wenig Geld bringt, aber letztlich viel Geld kostet, weil die langfristigen Auswirkungen eher schädlich sind.

      Im vorliegenden Fall hat die Redaktion “zurückhaltend” berichtet, indem sie das Fest in Frage gestellt hat. Nicht um eine “schlechte Stimmung” zu machen, sondern mit der hintergründigen Frage, ob die paar Einnahmen langfristig gedacht einen Vorteil bringen.

      Die Redaktion hat dazu selbst eine Meinung und diese auch dargestellt. Darüber hinaus hat die Redaktion aber auch Fragen an Festbesucher gestellt, selbst beobachtet und Menschen im “Hintergrund” befragt.

      Herausgekommen ist: Ein Teil der Befragten fand das Fest gut, weil es Einnahmen bringt. Viele Befragten fanden es nicht gut, weil sie es als trist empfanden. Wieder andere sagten, dass sie da nicht mehr hingehen würden.

      Aus diesen Informationen versucht eine Redaktion eine verantwortliche Bewertung zu finden. Die daraus resultierende These ist: Ein solches Fest sorgt vordergründig für Einnahmen von tendenziell finanziell klammen Vereinen. Mit diesen Einnahmen werden Löcher gestopft oder Kassen aufgebessert – je nach Sichtweise. Mittel- und langfristig gesehen konnte die Redaktion aber keine positive Stimmung erkennen – sondern eher das Gegenteil.

      Die vermutete Folge könnte eine kritische Einstellung von möglichen Festbesuchern sein. Konkret heißt das: Ist so ein Fest als Mittel geeignet, die Akzeptanz der TG und den Willen der Menschen, diese in ihrer Arbeit zu unterstützen oder ist vielleicht das Gegenteil die Folge? Die nächste Frage ist: Werden Alternativen angeboten?

      Sie schreiben:
      “Und wenn sie schon anfangen , was soll das von wegen wenn jemand in einem Vereinsvorstand sitzt und Geltungsbewusstsein usw???
      was hat das nun mit dem von Ihnen besprochenen Oktoberfest zu tun.Diese Frage hätte ich nun gerne beantwortet.”

      Auch diese Frage können wir Ihnen beantworten.
      Eine Redaktion fragt nach, was jemand warum wofür für wen und wann tut.

      Die Ausgangslage ist: Vereine brauchen Geld und erhalten immer weniger, weil bisherige Gewohnheiten nicht mehr die benötigten Einnahmen bringen. Also reagieren Vereine und versuchen, Geld einzunehmen. Einer dieser Wege ist: Sie veranstalten Feste, die nichts mit ihrer Funktion zu tun haben. Daraus resultiert die Frage: Ist das ein guter Weg oder ein aussichtsloser Weg?

      Dann stellt eine Redaktion Fragen und sucht nach Antworten – manche Redaktionen machen “Stimmung”, weil sie nur einen Weg sehen (wollen), andere stellen nur Fragen. Dazu gehört das heddesheimblog.

      Sie schreiben:
      “Diese Anspielung kann ja wohl nicht auf mich bezogen gewesen sein, denn als E-Jugendtrainer bin ich ja wohl absolut falsch wenn es auf sowas bezogen sein soll auf das sie ansprechen.”

      Wir haben mit keinem Satz Ihre engagierte Funktion angesprochen. Im Gegenteil haben wir darauf hingewiesen, dass wir nicht falsch verstanden werden wollten. Interessant ist, dass Sie sich angesprochen fühlen. Warum ist das so?

      Diese Frage soll wiederum keine Anspielung sein.

      Der Hintergrund ist: Obwohl Sie nicht direkt angesprochen wurden, fühlen Sie sich angesprochen. Was heißt das? Dass Sie wissen, was unsere Frage in bezug auf andere Personen bedeutet – oder hat unsere Frage doch eine Bedeutung hinsichtlich Ihrer Stellung?

      Journalismus versucht genau das herauszufinden – damit befinden sich in bester Gesellschaft mit dem Bürgermeister und anderen “wichtigen” Personen. Ob Sie das nur beruhigt oder sogar freut oder vielleicht beunruhigt entscheiden Sie selbst.

      Hinweis der Redaktion: Bis hierhin wurden wieder nur Fragen gestellt und keinerlei Aussagen getroffen. (Schließlich wollen wir nicht wieder eine drohende Abmahnung erhalten)

      Sie schreiben:
      “Denn sie bringen jetzt Aspekte ins Spiel die absolut nichts mit dem Oktoberfest zu tun haben, meine waren aber hauptsächlich darauf auch bezogen das solche Veranstaltungen lebensnotwendig heutzutage auch fuer die Vereine sind.”
      Lesen Sie bitte selbst noch einmal ganz genau, was Sie geschrieben haben und denken Sie dann über unseren Text nach.
      Unsere Kernthese war: Warum muss eine TG ein Fest veranstalten, dass mit ihrem Kernbereich nichts zu tun hat? Die TG ist ein Sport- und kein Bayernverein. Könnte es damit zu tun haben, dass sie Geld braucht und gibt es keine anderen Möglichkeiten, dieses einzunehmen?

      Ihre Argumentation widerspricht Ihren Aussagen: Sie sagen einerseits, wir würden Aspekte wie Geldeinnahmen behaupten und diese würden im Widerspruch zur Arbeit der TG stehen und sagen dann, dass die die TG dringend auf die Einnahmen angewiesen ist?

      Zurück zu unserer Überschrift: Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?

      Unsere Antwort ist ganz klar: Nein.

      Brauchen die Vereine Einnahmen?

      Unsere Antwort ist ganz klar: Ja.

      Unsere Frage ist: Müssen die Vereine dafür jedes nur denkbare Fest veranstalten? Also Heddesheimber Love-Parade, ein Metall-Festival á la Wacken oder ein Oktoberfest?

      Unser Standpunkt ist ganz klar: Nein.

      Die Frage ist: Welche Alternativen gibt es?

      Und dazu hätten wir gerne viele Meinungsbeiträge und gute Ideen gelesen.

      Die Schlussfolgerung aus unserer Frage ist: Das Oktoberfest der TG wird der TG kurzfristig ein paar Einnahmen bescheren, langfristig aber die wichtige und gute Arbeit dieses Vereins beschädigen.

      Durch Ihre Reaktion fühlen wir unsere Analyse bestätigt.

      Sie können sicher davon ausgehen, dass wir damit nicht zufrieden sind.

      Im Gegenteil: Besser wäre es, eine gute und langfristig erfolgreiche Lösung zur Finanzierung der Vereinstätigkeit zu finden.

      Einen schönen Tag wünscht Ihnen
      Das heddesheimblog

      Ach ja, da war noch etwas.

      Sie schreiben:
      Es könnte ja aber die Möglichkeit bestehen, dass Sie die Gelder die vielleicht hier mit diesem Heddesheimblog erzielt werden/würden/oder erzielt werden könnten den Vereinen zur Verfügung gestellt werden.Dies nur als Anregung.

      Sich können sicher sein, dass das der Fall sein wird, sobald das heddesheimblog dazu in der Lage ist. Bislang sind wir in Vorleistung getreten.

      • Liselotte meint:

        Guten Tag!

        „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?“ Warum nicht!!!
        Wem es gefällt, hat es wohl auch genutzt dort hinzugehen.

        Herr Prothmann, ihr Geburtsort Ludwigshafen feierte bereits oder „erst“ das 11. Oktoberfest dieses Jahr ( Quelle: http://www.lukom.com/index.php?id=31 ).
        Auch hier gab es Musikgruppen die nicht im geringsten etwas mit „Oktoberfest“ oder sonstigen Verwurzelungen zu tun hatten. ( Ironiemodus on: Vielleicht waren ja die Vorfahren, der dort auftretenden englischen Band „Sweet“, ausgewanderte Bajuwaren: Ironimodus off ). Das Bier war von der Brauerei Mayer aus Oggersheim, wie man den Bildern und Texten der dortigen Veranstaltung entnehmen kann. Also auch nicht aus Bayern. Das Fest wird nicht von einem Verein, sondern von einer GmbH ausgerichtet und organisiert. Braucht Ludwigshafen so etwas wirklich und warum kamen die Ludwigshafener erst vor 11 Jahren darauf ihre „traditionellen Wurzeln“ wieder zu finden und schadet Ludwigshafen das Oktoberfestimage? Fragen über Fragen.

        Was waren Ihre Erwartungshaltungen an so ein Fest in Heddesheim?
        Das nicht von einer GmbH, sondern von einem Verein gestemmt wird.

        Sie erwähnen die Veranstaltungen „Wacken“ und „Loveparade“. Beide Veranstaltungen werden nicht von Vereinen getragen, sondern jeweils von einer GmbH. Wir wissen auch, dass beide, von Ihnen genannten, Veranstaltungen „sehr klein“ angefangen haben.
        Feste, egal welche, müssen sich etablieren und sind auf Mundpropaganda angewiesen. Denen es gefallen hat, gehen nächstes Jahr wieder hin und nehmen vielleicht interessierte Freunde, Bekannte und Verwandte mit. Solche Feste können auch wachsen. Muss aber nicht, da kleine Feste auch ihren Charme haben können.

        Ach noch was, nicht nur Bayern und Nordbaden waren mit einander Verwurzelt:
        „Ehemals kurpfälzische Gebiete liegen heute in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern („Obere Pfalz“ = Oberpfalz), Saarland sowie der heute zu Frankreich gehörigen Region Elsass. ( Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurpfalz )

        Schön ist doch, das es so viele abwechslungsreiche Veranstaltungen im Ort gibt, egal unter welchem Motto sie stehen und von wem sie ausgerichtet werden. Mit Sicherheit für jeden was dabei. Den Leuten, denen so etwas nicht gefällt, halten sich meistens von solchen Veranstaltungen fern ( Kleiner Tipp an Sie )

        MFG Liselotte

  6. Dirk Schniebs meint:

    Nunmehr möchte ich auch zu den Äusserungen im Heddesheimblog wegen Oktoberfest Stellung nehmen. Tatsache ist eine, dass der Begriff Oktoberfest von verschiedenen Vereinen oder Ortschaften in der Zwischenzeit auch von Geschäften verwendet wird um auf sich aufmerksam zu machen. Heute wieder einmal im Mannheimer Morgen entdeckt. Im übrigen sind in München nicht alle Kapellen von dort sondern kommen auch aus Österreich und auch aus dem Schwarzwald und wenn Sie aufgepasst hätten, hätten Sie erfahren, dass die Öschmusik aus dem Schwarzwald bereits mehrfach in Argentinien und Amerika bei Oktoberfesten teilgenommen haben. Auch die Steubenparade wurde nicht ausgelassen.

    Wenn Sie das Plakat richtig gelesen hätten, hätten Sie feststellen können, dass die Hähnchen nicht von irgendeinem Supermarkt oder Metro stammten. Denn die Fa. war auf dem Plakat genannt. Diese Fa. hat auch mehrfach an Ihrem Verkaufsstand darauf hingewiesen, dass Sie die Hähnchen liefert. Sie werfen anderen Kritikern vor, das sie einfach Sachen in den Raum stellen, beweisen Sie doch, wo die Würste Brezeln etc. herkommen. Sie haben doch diese Annahme in den Raum gestellt.

    Der Unterzeichner hat in Erfahrung gebracht, dass es auf dem diesjährigen Oktoberfest c. 700 Volltrunkene gegeben habe. Jetzt möchte der Unterzeichner gerne wissen, liegt das im Prozent oder Promillbereich bei der Gesamtzahl der Besucher.

    Tatsache ist weiterhin dass auch im Heddesheimblog heißt
    “O-ZAPFT IS BEI OTTO fesche Dirndl fürs Oktoberfest”.
    Mit dieser Werbung wird der Zerriss des TG Oktoberfestes eingeleitet.
    Wegen den Ehrenämtern möchte ich nur sagen, dass Sie doch auch ein Ehrenamt begleiten und auch in der Partei waren oder noch sind, denn genaueres weiss man nicht.Ist das wegen sozialer
    Anerkennung oder Geltungsbewusstsein??
    Diese Frage soll keine Anspielung sein.

    Noch eine andere Bemerkung warum heißt das Oktoberfest Oktoberfest, weil es im September stattfindet????

    Wenn Sie richtig lesen wuerden, habe ich nicht behauptet die TG wäre ein klammer Verein, sondern das alle Vereine auf Geldeinnahmen angewiesen sind, egal ob klein oder gross, egal ob
    hier im Ort oder woanders.

    Was für Veranstaltungen ein Verein macht und ob diese auch
    angenommen werden regelt die Marktwirtschaft auch mit
    Angebot und Nachfrage und dies über die Besucherzahlen. Sobald sich eine Veranstaltung nicht mehr
    rentiert wird diese wohl nicht mehr vorgenommen werden.
    Solange es aber Personen gibt, die solche Feste besuchen und
    am Ende ein Plus übrig bleibt, ist es eine andere Sachlage.

    Sie schreiben auch was wichtig ist und was nicht im Heddesheimblog entscheidet die Redaktion!!
    Wer ist die Redaktion????
    Stellen Sie diese mal vor,damit wir uns ein Bild machen können
    über die Ausgewogenheit der Meinung. Wenn dieses Redaktion nur
    aus Ihnen bestehen sollte ist natürlich die Frage der Objektivität auch nur eine Annahme meinerseits…….
    Denn sie haben nicht zurückhaltend berichtet, sondern
    klipp und klar behauptet das die Brezeln und die Würste
    wahrscheinlich aus dem Supermarkt kommen
    oder etwa nicht?????

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Wir weisen Sie hiermit auf unsere Regeln hin.

      Wer die Redaktion ist, erfahren Sie unter Impressum. Persönliche email können Sie an folgende Adresse schicken: redaktion(at)heddesheimblog.de

      Ein Satz, der mit “wahrscheinlich” beginnt, ist keine Behauptung, sondern eine Vermutung.
      Der Text beginnt auch nicht mit einer Werbung, sondern die Werbung ist vom redaktionellen Text getrennt und eindeutig gekennzeichnet. Das ist die einzige “Tatsache” in dieser Sache.
      Und für den Meinungsbeitrag war es vollkommen unerheblich, ob die Kombo bereits in Südamerika oder in den USA gespielt hat.

      Weitere Ihrer wutschnaubenden Kommentare wird die Redaktion nicht mehr veröffentlichen, da Sie nicht in der Lage sind, differenziert Dinge auseinander zu halten.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  7. helleseblogfan meint:

    Hallo,
    erstaunlich, was die Frage nach dem Oktoberfest bei Ihnen für einen aggressiven Ton auslöst. Sie schäumen ja geradezu.
    Was Sie da schreiben ist wirklich interessant: Oktoberfest in Argentinien – liefert die Hänchenfirma auch dahin?
    Wer ist denn der Unterzeichner?

    Ich finde, dass das heddesheimblog das ziemlich gut macht, durch harmlose Berichte genau den Nerv zu treffen.
    Weiter so!

    • wahlbeobachter meint:

      1.wer der unterzeichner hat seinen namen genannt und tritt nicht als pseudonym auf!
      2. nicht die hänchen firma liefert nach argentinien, sondern die band hat dort gespielt

      –> das hätten sie aber wissen können, wenn sie richtig gelesen hätten.

      des weiteren habe ich nich tunr den artikel über das oktoberfest der TG, sondern auch das schwimmfest der TG gelesen.

      mir kommt es dabei so vor, als ob die “redaktion” – durch persönliche konflikte mit einem TG mitglied – beide TG feste niedermacht.

      danke

    • Dirk Schniebs meint:

      Meinungen oder Aspekte die namentlich nicht kenntlich sind, braucht man nicht ernst nehmen.Dies ist auch ein Anspielung auf die Redaktion, denn wenn diese Meinung nun nicht dem Sinne der Redaktion gewesen wäre, hätte eine Veröffentlichung wahrscheinlich nicht stattgefunden.
      Diese Meinung soll wiederum keine Anspielung sein, wie es ja schon so nett von der Redaktion formuliert wird.

  8. Leserin E. meint:

    Naja, ich fand den redaktionellen Kommentar zum Oktoberfest jetzt auch nicht so gelungen. Ich selbst war nicht dort, kann mir aber vorstellen, dass es Leute gibt, denen sowas gefällt. Das sei denen auch unbenommen.
    Dass man regionale Feste, die – warum auch immer – eine Art Kultstatus haben, auch in weit entfernten Gegenden zu “kopieren” versucht, verstehe ich zwar auch nicht, aber was soll’s.
    Ich gehe, wenn mir etwas nicht zusagt, entweder einfach nicht hin oder ich gucke kurz rein und wenn mir die Atmosphäre oder die Musik oder die Bewirtung oder sonstwas nicht gefällt, gehe ich einfach wieder heim oder woanders hin. Mir egal, wer daran wieviel auch immer verdient oder nicht.
    Eines finde ich aber dennoch wichtig: Es muss auch darüber geschrieben werden dürfen, wenn es nicht gefallen hat. Alles nur zu bejubeln, wie es gewisse andere Medien tun, nur um es sich vielleicht nicht mit Anzeigenkunden oder vermeintlichen Lokal-Größen zu verscherzen ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

  9. Jochen N. meint:

    Achtung IRONIE!!

    Wie wäre es, wenn die Gegner eine IG NEINZUMOKTOBERFEST gründen? Zumal uns ja am kommenden Wochenende noch ein weiteres Oktoberfest ins Hause steht. Damit sind wir München schon weit voraus. Die haben nur ein Oktoberfest, Heddesheim hat schon zwei! Wo soll denn das noch hinführen…?

    Damit die kommenden Samstage vor dem Zipser-Markt nicht so langweilig werden, würde ich alle Gegner dazu aufrufen, Unterschriften gegen das (oder die) Oktoberfest(e) zu sammeln. Bei über 1000 Unterschriften dagegen, wäre eine Bürgerbefragung sinnvoll. Die wäre natürlich rechtlich nicht bindend für die TG, aber bei einem klaren Votum …ihr wisst schon.

    Ich wäre auch bereit, mir für diese Befragung ein paar völlig depperte Fragen zu überlegen.

    Einziges Problem: Nächstes Jahr sind in BW keine Wahlen! Damit ist eine hohe “Wahlbeteiligung” nicht gewährleistet. Erst in 2011 sind wieder Landtagswahlen. Ich sehe deshalb keine Chance, das Oktoberfest im nächsten Jahr zu verhindern!

    Na dann, Prost!

  10. Hermanns meint:

    Wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann erleben wir doch jeden Tag.

    Siehe dazu:

    MM: Nach ein paar Takten springt der Funkte über
    Um mal ein wenig deeskalierend zu wirken!

  11. enttäuschte meint:

    Prinzipiell habe ich nichts dagegen, wenn die TG ein Oktoberfest veranstaltet.

    Die Meinung der Redaktion sollte man akzeptieren und sich nicht unnötig wegen einer so unwichtigen Veranstaltung “aufblasen”.

    Ich könnte mir andere Alternativen für die TG vorstellen:

    Vielleicht könnten die einzelnen Abteilungsleiter mit ihren Gruppen etwas einstudieren und dies auf einem “jährlichen Fest” vorführen. Die TG bietet doch auch viel für die Kleinen. Sie würden sich bestimmt freuen, wenn sie bei einem Fest vor den Eltern, Omas und Verwandten vorführen könnten.

    Das erfordert natürlich Kreativität von Seiten des Vorstands und der einzelnen Abteilungsleiter, aber es wäre für mich gelungener als ein Oktoberfest.

    Ich freue mich, wenn Herr Prothmann über das nahende Fest am Dorfplatz berichtet.

    Einen schönen Abend!

    • Christian meint:

      Die TG veranstaltet jährlich eine Weihnachtsfeier in der Nordbadenhalle. Dort führen viele Gruppen der einzelnen Abteilungen einstudierte Dinge vor.
      Insofern ist die geforderte Kreativität der Abteilungsleiter schon vorhanden.
      Im Normalfall ist die Nordbadenhalle gut gefüllt, wenn diese Veranstaltung stattfindet und theoretisch kann dort jeder hinkommen und zuschauen der Lust hat.

  12. noch ein Leser meint:

    Wohl wahr, wohl wahr, die vielen Vorschläge sind sehr kreativ. Allerdings bitte ich alle Vorschlagenden, dann im nächsten Jahr auch bei der Organisation der vorgeschlagenen Feste und Aktionen zu helfen. Da hört dann nämlich bei den Vorschlagenden oftmals das Engagement auf. Kritisieren ja, selber machen – aber nicht mit mir.

  13. Heddesheimer meint:

    Ich selbst kann einem Oktoberfest außerhalb Bayerns nicht viel abgewinnen mir fehlt dazu die Kultur die ein solches fest ausmacht und es würde auf mich Künstlich wirken, genauso abwegig würde ich es in Las Vegas finden auch wen die Industrie jetzt Hellowen als Geschäft gefunden hat.

  14. Marc meint:

    Hallo,
    Sie schreiben “…und sicher fänden auch viele ein Metall-Festival wie in Wacken geil.” Dazu kann ich nur sagen, so etwas gab es schon einmal, mehrere Jahre in Folge sogar. Das Heddesheim Open-Air (H:O:A), veranstaltet von der Band Dawedda, fand urspr. in Muckensturm statt, später dann am Jugendhaus in Heddesheim. Die Band spielt leider nicht mehr, ihre Webseite ist auch nicht mehr aktiv, aber ich konnte dennoch einige Seiten im Internet dazu finden:

    “…Im März ´99 feierte Dawedda sein grandioses Come-Back in der Kiste, organisierte im August zusammen mit den Jungs von ANGUISH das erste Muckensturmer Open Air Festival “Rock am Arsch der Welt”,…”

    Stadt Manheim: Dawedda

    Ein Ausschnitt aus dem MM (leider ohne Datum):
    Dawedda lassen es richtig krachen

    Und ein Bild der Bühne vorm Jugendhaus:

    Von 1999 – 2004 (das ist das letzte Datum das ich gefunden habe, bin mir aber nicht sicher ob es vielleicht 2005 auch noch einmal war), also 5 Jahre, ist ja nichts was man einfach so unter den Tisch fallen lassen sollte. Im Gegensatz zum Wacken Open-Air (W:O:A) ging das H:O:A aber je nur 1 Tag und kostete keinen Eintritt.

  15. enttäuschte meint:

    Die Weihnachtsfeiern habe ich des öfteren bei der TG besucht, als meine Tochter noch klein war.

    Mit der alljährlichen Präsenz eines Nikolaus ist sie primär gedacht für Eltern und Kinder.

    Die Nordbadenhalle ist überfüllt, die Luft ist schlecht und wir sind in den letzten Jahren nicht mehr hingegangen.

    Man könnte doch diese Veranstaltung verlegen; im Sommer könnte man ein Fest in der Freizeithalle durchführen.

    Der Vorstand könnte sich hier persönlich mit dem Programm des Vereins präsentieren, das wäre sehr interessant, vor allem für “Neu Heddesheimer”.

    Teamwork bringt Erfolg, neue Ideen und Impulse: Hier wäre m.E. nicht nur das Auftreten eines Vereins wichtig, sondern von mehreren Vereinen im Ort. Diese Art von Veranstaltungen stärkt darüber hinaus das Gruppengefühl.

    Ich wäre dabei!

    Einen schönen Tag!

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