Donnerstag, 17. Mai 2012

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Viernheim erwartete keine Gewerbesteuerzahlungen

Guten Tag!

Heddesheim, 14. September 2009. Die Stadt Viernheim rechnete nicht mit Gewerbesteuereinnahmen bei einem Verbleib der Unternehmensgruppe “Pfenning”, wie Informationen des heddesheimblogs nachweisen.

Auch die Stadt Viernheim prüfte im vergangenen Jahr eine erweiterte Ansiedlung der “Pfenning-Gruppe”. In einem Papier: “Informationen zur Standortanfrage Pfenning logistics Posteingang: 25. Juli 2008” schreibt die Stadt Viernheim:

Gewerbesteuer
Grundsätzlich ist die Gewerbesteuer eine wichtige kommunale Einnahmequelle. Praktisch verbleibt der Großteil der Einnahmen aber nicht in Viernheim, so dass diese potenzielle Einnahme im Moment kein wichtiges Entscheidungskriterium ist. Auch wird bei Neuinvestitionen in den ersten Jahren in der Regel keine Steuer gezahlt. Eine solche Standortentscheidung ist aber eine langfristige. Die Verteilung der Gewerbesteuer kann sich ändern, genau so wie die Höhe.” (Fettdruck durch die Redaktion)


Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Kommentare

  1. wahlbeobachter meint:

    bitte auch die positiven folgewirkungen, die im gleichen artikel genannt werden berücksichtigen!

    “Wirtschaftliche Folgewirkungen
    Es entstehen Folgeaufträge für andere Viernheimer Unternehmen:
    a) Investiv
    b) Dienstleistungen dauerhaft (Bewachung, Technik, Handwerkerschaft usw.)”

    VIERNHEIMER UNTERNEHEMEN ist zum vertstädnis durch HEDDESHEIMER UNTERNEHMEN zu ersetzten, da sich der artikel oben ja an einer gepanten ansiedlung in viernhein orientiert.
    so gibt es z.b. im heddesheimer industriegebiet KFZ werkstätten, die auträge von pfenning mitarbeitern bekommen könnten! so könnte ich mir z.b. vorstellen, dass ein pfennig mitarbeiter sein KFZ morgen bei der werkstatt abgeben und (je nach dauer der reperatur und kapazitäten der kfz werkstatt) nach feierabend direkt wieder abholen.

    so müsste man nicht (wie z.b. in meinem persönlichen fall) bei KFZ reperaturen schauen, wie man sein kfz in die werkstatt bringt und dann danach/oder einen tag später überlegen, wie man zum arbeitsplatz kommt.

    natürlich haben auch divere andere kleinbetriebe und handwerksbetriebe im gewerbegebiet möglichkeiten durch die ansiedlung zu profitieren!

    mfg

    • wahlbeobachter meint:

      noch eine kleine ergänzung dazu: natürlich gilt dies nicht nur für betriebe im gewerbegebiet, sonder allegemein in heddesheim… dies sollte man auch im hinblick auf “allgemeine gewerbesteuereinnahmen” in heddesheim berücksichtigen

    • che meint:

      Sehr geehrter Herr Wahlbeobachter,
      aufgrund der geringen Entfernung des Standortes der Firma
      Pfenning zu dem geplanten Ansiedlungsort,ist davon auszugehen, das bestehende Geschäftsverbindungen in
      Viernheim erhalten bleiben.
      Gewachsene Strukturen im IT-Bereich,Handwerk/ Technik oder sonstigen Dienstleistungen werden mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch fortbestehen.
      Denn Diestleistungen sind Vertrauensleistungen.
      Wenn jemand mit dem Dienstleister seines Vertrauens seit
      Jahren zusammenarbeitet, wird ein Umzug um ca 10 KM
      dies nicht für die Zukunft ausschließen.
      Genauso verhält es sich mit anderen Leistungen
      Im Bereich Technik oder Handwerk.

  2. S.Schmidt meint:

    Nicht satirisch !

    Wer jetzt noch glaubt die Pfennings bringen Steuer in die Gemeindekasse,muß als Kind mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein !

    • wahlbeobachter meint:

      das ist auch keine satire! das ist ein mögliches szenario. so wie andere die “negativen szenarien” hier darstellen, kann man auch “positive szenarien” erwähnen… und beides ist – meiner meinung nach – hier zu aktzeptieren und nicht gleich als satire oder sonstiges abzuwerten! am 27.09. wird man sehen, wie die bürger ihrer entscheidung PRO oder CONTRA gefällt haben.

  3. Nora Helmer meint:

    Wer glaubt es gäbe keine Steuereinnahmen, der kennt sich mit Grundsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer vielleicht zu wenig aus.

    Egal, welche Meinung man zu dem Projekt hat, sollte man sich doch darüber im Klaren sein, dass die Pfennings nichts Böses mit Heddesheim planen, sondern nur einen neuen Standort suchen.

    Man kann gegen die Bebauung sein, wegen der Größe oder des Flächenverbrauchs….., aber man muss der Firma auch zugestehen, dass sie ein Interesse gemäß dem Flächennutzungsplan hat.

    Hier plant kein Verbrecher-Syndikat sich anzusiedeln, sondern ein Logistik-Unternehmen.

    Sollte diese Diskussion wegen ihrer Bedeutung nicht sachlich geführt werden?

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.
      Zuerst dürfen wir die anderen Leser darauf aufmerksam machen, dass wir vermuten, dass “Nora Helmer” kein Klarname, sondern ein Pseudonym ist. Nora Helmer ist die Hauptfigur in einem Stück namens “Nora” von Henrik Ibsen aus dem Jahre 1869.

      Die Verwendung eines Pseudonyms ist hier ausdrücklich erlaubt. Auch wenn das Pseudonym so aussieht, als sei es ein echter Name.

      Wir weisen Sie hiermit gerne auf unsere Regeln hin.

      Ihre Frage: “Sollte diese Diskussion wegen ihrer Bedeutung nicht sachlich geführt werden?”, ist eine Scheinfrage.
      Wie auch viele Ihrer Behauptungen auf den ersten Blick überzeugend geschrieben sind, auf den zweiten aber nur ebenfalls „scheinbare“ Argumente vertreten.

      Ein Beispiel:
      Sie schreiben: “Im übrigen, lag dieser Tage das Schreiben der IG in meinem Briefkasten – vielleicht wurde die Anzeige ja zur Veröffentlichung abgelehnt, weil sie beleidigende Unterstellungen wie “eingekauften Moderatoren und Fachleute…” enthält. Kann ja sein, dass das den Nussbaum-Verlag zu heiss war?”

      Sie behaupten, dass die Inhalte der Anzeige der IG “beleidigend” seien. Weiter stellen Sie die Frage, ob das dem “Nussbaum-Verlag” zu heiss war? Damit verstärken Sie das “beleidigend” noch weiter. Negativ: Warum ist das zu “heiß”? Ist die Anzeige juristisch heikel sein, vielleicht sogar…. kriminell?

      Die Feststellung, dass Moderatoren “eingekauft” werden, ist nicht beleidigend, sondern ein normaler Vorgang. Auch Fachleute werden mit ihren Gutachten “eingekauft”. Ein gutes nationales Beispiel für die immer mögliche negative Form liefert gerade die Diskussion um die Gutachten zu Gorleben.

      Die Anzeige der IG neinzupfenning wäre hier als erstes kritisch besprochen worden, wenn es daran etwas zu kritisieren gäbe. Gibt es aber nicht. Schon gar nicht in dem von Ihnen dargestellten Sinn.

      Ein zweites Beispiel:
      (… durch die Redaktion gelöscht)

      Das haben Sie zutreffend wiedergegeben. Durch das “leider” und das “auch nicht” wollen Sie allerdings den Verdacht erwecken, dass hier mehrere “wichtige Aussagen” weggelassen wurden. Wurden sie nicht.

      Und wenn, dann wurden auch andere wesentliche Teile weggelassen: Herr Kuhn hat zuerst festgestellt, dass “Heddesheim von Verkehr umzingelt ist”. Dann hat er das Für und Wider und die besorgten Fragen gegen die angekündigten Versprechungen gestellt. Dann hat er sich positiv zur Bürgerbefragung ausgesprochen und dann hat er im hier im heddesheimblog gezeigten Ausschnitt die Zusatzfragen als “völlig deppert” bezeichnet.

      Das von uns gezeigte Video bezieht sich auf die Bürgerbefragung – Sie “ergänzen”, was “leider” weggelassen wurde. Es wurde sehr bewusst weggelassen – weil das Zitat keinen Zusammenhang mit den angeblichen 1000 Arbeitsplätzen hat.

      Ob Sie nun Pfenninggegner oder -befürworter sind, spielt bei der Abgabe eines Kommentars keine Rolle.

      Wenn die Redaktion allerdings den Eindruck hat, dass hier unter dem Deckmantel von Leserkommentaren gezielt Politik gemacht werden soll, wird sie das im Interesse der Leserinnen und Leser nicht zulassen.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  4. Nora Helmer meint:

    Hallo Herr Prothmann,

    (…. durch die Redaktion gelöscht)

    Das ist ein Zitat vom Wahlkreisbüro von Herrn Kuhn, nicht meine Rede, inklusive dem “leider” und dem “auch nicht”.

    Grüße Nora Helmer

    • dasheddesheimblog meint:

      Guten Tag!

      Teile Ihrer Kommentare wurden nach Rücksprache mit dem Wahlkampfbüro von Herrn Fritz Kuhn gelöscht, weil Sie aus einem Schriftwechsel mit einem Mitarbeiter zitiert haben, ohne dass dieser Ihnen dazu die Erlaubnis gegeben hat. Auf seinen Wunsch hin haben wir dessen Zitate, die Sie nicht als Zitate kenntlich gemacht haben, gelöscht.

      Sie selbst sind hiermit von der Möglichkeit, Kommentare zu schreiben, ausgeschlossen.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

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