Donnerstag, 17. Mai 2012

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In eigener Sache: Kritik ist positiv

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Juli 2009. Das heddesheimblog ist dem kritischen Journalismus verpflichtet. Das gefällt nicht jedem :-( .
Aber es gefällt unseren Lesern, die immer mehr werden und mittlerweile auch außerhalb von Heddesheim Tag für Tag “reinschauen”, um zu sehen, was es Neues gibt :-) .

Wir sind in gutem Kontakt mit unseren Lesern (damit sind auch die Leserinnen gemeint).

Und die sind mindestens genauso kritisch wie wir, was uns wirklich freut. Denn Kritik ist nichts Negatives.

Kritik ist im Gegenteil nur positiv.

Kritik heißt, Fragen zu stellen, Antworten zu suchen und Lösungen zu finden. Aber auch, sich nicht gleich zufrieden zu geben, wenn die Antwort “passt”. Viele unserer Texte werden kritisch kommentiert und das ist gut so.


Die Redaktion des heddesheimblogs musste in der Vergangenheit (also in den drei Monaten seit dem Start) aber auch viel pauschale Kritik “einstecken”: “Schlechte Recherche” wurde uns vorgeworfen, “Berichterstattung wie man das von der “B***” gewohnt sei, “unter der Gürtellinie” seien unsere Berichte. Wir würden “anständige” Personen in den “Dreck” ziehen.

Was im heddesheimblog erscheint, wäre “unwürdig”, “schlecht recherchiert”, “falsch”, “unerhört”, “interessengesteuert”. Das sind massive Vorwürfe. Wir haben uns diesen Vorwürfen Tag für Tag durch neue Berichte gestellt und um Gegendarstellung oder Konkretisierung der Vorwürfe gebeten. Das blieb aber aus.

Das heddesheimblog berichtet – über Tatsachen.

Tatsächlich hat das heddesheimblog wohl ziemlich viele “Nerven” getroffen und mit seiner Berichterstattung “gewisse Leute” nervös gemacht.

Als der neue Gemeinderat bei Pfenning eingeladen war, drohte der Geschäftsführer Uwe Nitzinger unverhohlen damit, gegen das heddesheimblog juristisch vorzugehen, “weil die Berichterstattung Gesetze verletze”.

Das heddesheimblog hat Herrn Nitzinger ermuntert, die Anwälte “von der Leine zu lassen” und diese Aussage juristisch klären zu lassen. Bis heute ist das ausgeblieben.

Pfenning droht dem heddesheimblog mit dem “Anwalt” – und weiter?

Warum? Weil das heddesheimblog sich an die Gesetze hält. Es respektiert das Gesetz, nutzt aber auch dessen Möglichkeiten. Beispielsweise, um Missstände anzuprangern.

Durch Meldungen, Nachrichten, Berichte, aber auch durch Satiren und Kommentare.

Unser Kolumnist Helle Sema setzt sich kritisch mit der Berichterstattung des Mannheimer Morgen auseinander.

Und er findet eigentlich jeden Tag ein neues Thema und darf bis heute “ungestraft” behaupten, dass die von ihm in der Zeitung “zitierten” Informationen “schlecht recherchiert” oder sogar “falsch” sind.

Denn er sagt nicht, dass alles falsch oder schlecht recherchiert ist. Er sagt das nur, wenn er das auch “beweisen” kann. Der Beweis ist meist schwarz-auf-weiß in der Zeitung selbst abgedruckt.

Unsere Informationen sind belegt – sonst werden sie nicht veröffentlicht.

Das heddesheimblog achtet darauf, dass Behauptungen in Texten, die hier erscheinen, nicht nur eine Behauptung, sondern belegt sind. Wäre das nicht so, können Sie, unsere Leser, mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Mannheimer Morgen, Pfenning oder andere sich juristisch gegen diese Vorwürfe wehren würden – ganz selbstverständlich und zu Recht – denn gegen falsche Vorwürfe kann und sollte sich jeder wehren.

Das ist aber bis heute in Bezug auf unsere Berichterstattung nicht der Fall. Denn die Schlagzeile, dass der MM gegen ein Internet-Nachrichtenportal ein gegen ihn gerichtetes, negatives Urteil hinnehmen muss, wäre kontraproduktiv – und vor allem peinlich, vielleicht sogar peinsam. Gleiches gilt für Pfenning und Co, einen Bürgermeister oder Mitglieder eines Gemeinderats.

Frau Görlitz ist nicht “arm dran”, sondern hat eine Aufgabe.

Unsere Redaktion wurde verschiedentlich darauf hingewiesen, dass man den “MM” nicht so angehen sollte, die Frau AG habe es ja nicht einfach und sei vielleicht “arm dran”, wegen der “Verhältnisse” und könne vielleicht nicht so, wie sie wolle.

Darüber haben wir nachgedacht und können diesem Rat leider nicht folgen. Frau AG ist nicht “arm dran”, sondern eine fest angestellte Redakteurin mit einem anständigen Gehalt. Ihre Redaktion hat ein Statut und einen Betriebsrat. Wenn Frau AG eine Vollblut-Journalistin wäre, könnte sie zumindest mehr versuchen. Das tut sie aber nicht und dafür kritisieren wir sie.

Der MM ist eine Zeitung, die sich im Wettbewerb behaupten muss und früher einmal als “gute Adresse” galt. Ob der MM eine “gute Adresse” ist, muss er jeden Tag aufs Neue beweisen. Leider sind die Abo- und Verkaufszahlen rückläufig – was nichts mit der “Qualität” der Zeitung zu tun haben muss.

Das heddesheimblog ist interessiert an Berichterstattung für die Öffentlichkeit. Sofern die Fakten stimmen und Informationen relevant und objektiv sind, benennen wir diese, wir verlinken sie und wir setzen uns kritisch in Frage und Antwort mit ihnen auseinander.

Das heddesheimblog ist nicht im Besitz der “Wahrheit”,
aber bemüht, diese so gut wie möglich zu recherchieren.

Unsere Leser schreiben Kommentare, die unsere Artikel in Frage stellen. Das ist gut so, weil wir nicht allein im Besitz der “Wahrheit” sind. Wenn die Kommentare “begründet” sind, veröffentlichen wir diese, nehmen diese ernst und binden diese in unsere Recherchen ein – so gut wie möglich.

Sofern Informationen tendenziell, irreführend oder falsch sind, informieren wir unsere Leser auch darüber. Auch wenn Frau AG das im “MM” betrifft. Oder Herrn MK als Bürgermeister.

Dabei stellen wir uns der Kritik unserer Leser über die Möglichkeit, Kommentare zu unseren Texten zu schreiben oder eigene Gastbeiträge zu veröffentlichen.

Transparenz ist unser oberstes Gebot. Dafür stehen wir ein.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

P.S. Die Frage, die uns in dieser Woche zum Beispiel beschäftigen wird, ist, was die politischen Kräfte in Heddesheim eigentlich seit der Wahl “erarbeitet” haben. Was aus ihren Wahlversprechen geworden ist. Die Antworten oder auch Nicht-Antworten lesen Sie hier, auf dem heddesheimblog.

Ihre Meinung ist uns wichtig

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