Samstag, 04. Februar 2012 (21:27 Uhr)

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Kommentare, Behauptungen und Korrekturen

Guten Tag!

Leider musste die Redaktion in den vergangenen Tagen wieder verschiedene Kommentarbeiträge bearbeiten, sperren und konnte andere erst gar nicht frei geben.

Dieser Text richtet sich an die Personen, deren Kommentare entsprechend bearbeitet wurden – aber natürlich auch an jeden interessierten Leser.

Wenn wir Kommentare bearbeiten oder sperren müssen, ist das bedauerlich – vor allem für die Kommentatoren.

Halten Sie sich an die Regeln

Wir möchten Ihnen erklären, warum: Wenn Sie die Regeln des Anstands nicht wahren, beleidigend werden oder schlecht über jemanden reden, beschädigen Sie neben anderen Personen vor allem sich selbst.

Auch wenn Sie unter Pseudonym schreiben – im Spiegel schauen Sie sich selbst an und wenn Sie an Gott glauben: Vor dem Herrn sind nur Sie allein für Ihre Taten verantwortlich.

Die Möglichkeit, ein Pseudonym nutzen zu können, bieten wir als Schutz an, weil mancher sich sonst eventuell nicht traut, sich zu äußern – besonders, wenn die, über die etwas gesagt wird, am “längeren Hebel” sitzen und der Kommentator persönliche Nachteile befürchten muss.

Wir wissen, wie angespannt die Situation in Heddesheim ist. Das erfahren wir fast täglich selbst. Versteckte oder offene Drohungen sind keine Seltenheit. Traurig genug.

Pseudonyme sind keine “Heckenschützen”-Funktion

Die Pseudonymfunktion dient aber nicht dazu, als “Heckenschütze” tätig zu werden. Egal auf welcher “Seite” Sie zu stehen glauben und für welche “Sache” Sie sich einsetzen wollen.

Sobald jemand die Regeln unverantwortlich verletzt, schreiten wir ein und wenn die Übertretung zu groß würde, wären die entsprechenden Behörden gefragt.

Teilweise wurden und werden eventuell wertvolle Informationen in Kommentaren als persönliche Attacken untergebracht. Die Redaktion weist darauf hin, dass die Absender durch ihr Verhalten unter Umständen diese wichtigen Informationen entwerten oder sogar unbrauchbar machen- also das Gegenteil dessen erreichen, was sie erreichen wollen – für wen auch immer.

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Kontakt zur Redaktion des heddesheimblogs zu suchen.

Wir behandeln Kontakte vertraulich

Wir behandeln jeden Kontakt, jede Information, jedes Gespräch vertraulich, wenn Sie das wünschen und garantieren Ihnen einen in unseren Möglichkeiten liegenden Quellenschutz.

Diese Möglichkeiten sind sehr umfangreich. Und wir nehmen das sehr ernst, weil Recherchejournalismus, für den wir stehen, immer gute Quellen braucht und diese immer schützen wird. Journalisten haben beispielsweise das Recht, die Auskunft über ihre Quellen zu verweigern – außer bei schweren Straftaten. Diese privilegierte Stellung haben ebenso Pfarrer, Ärzte und Rechtsanwälte.

Wenn Sie der Redaktion wertvolle Informationen zur Verfügung stellen wollen – das können auch “Gerüchte” sein – dann informieren Sie uns.

Wir nutzen Informationen und prüfen diese. Sofern wir sie belegen können, werden wir sie auch in geeignetem Rahmen und zur geeigneten Zeit veröffentlichen.

Wir nützen nicht und schaden auch nicht – wir informieren

Allerdings immer nach journalistischen Regeln: Unser Aufgabe ist nicht, jemandem zu nützen oder zu schaden.

Wir informieren nur die Öffentlichkeit durch von uns überprüfte Informationen, die wir in Berichten, Analysen, Kommentaren oder anderen Stilformen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Was wir ablehnen, ist die Verbreitung von Gerüchten ohne Belege. Ebenso Unterstellungen oder Tatsachenbehauptungen ohne Belege.

Beispiele: Sie selbst haben gehört, dass die Person X etwas Ehrabschneidendes über die Person Y gesagt hat. Wir schreiben darüber, aber nur, wenn wir das belegen können, nicht, weil uns das jemand, in diesem Fall Sie selbst, sagt. Wir glauben Ihnen, aber ohne Beleg gibt es keinen Bericht.

Person A soll durch Kontakte mit Person B ein “Mauschelgeschäft” gemacht haben. Wir schreiben darüber, wenn wir handfeste Belege dafür haben. Sonst nicht.

Es mag sein, dass beide Beispiele die “Wahrheit” sind. Solange wir keine Belege haben, werden Sie dazu hier nichts lesen können.

Wenn wir Ihre Informationen belegen können, werden Sie hier einen Bericht finden. Wer unser Informant gewesen ist – das wissen nur wir. Unsere Informationen belegen die Aussage – nicht der Informant.

Gerüchte sind keine Informationen – können es aber werden

Wir prangern Missstände an – wenn wir das nach professionellen Standards und den Regeln des Rechts können. Das gelingt nicht immer, aber je besser die Hinweise sind, umso eher. Manchmal gelingt das nicht, dann ärgern wir uns auch, trotz guter Informationen – aber ohne Beleg gibt es keinen Bericht.

In Heddesheim kursieren im Moment sehr viele Gerüchte und es werden sehr viele Behauptungen ohne Substanz aufgestellt. Gerüchte, Verdächtigungen, Verschwörungstheorien kursieren. Und es wird Druck ausgeübt.

Je mehr Informationen Sie uns über diese Missstände zukommen lassen und je detaillierter diese sind, um so eher werden diese unhaltbare Situationen ein Ende haben können – wenn sie belegbar sind.

Das heddesheimblog hat und folgt Regeln.

Dazu gehört auch, dass Sie hier frei Ihre Meinung äußern, die sich allerdings an unsere Regeln halten muss. Lesen Sie dazu bitte: Wie mache ich hier mit?

Da wir für einen offenen Meinungsaustausch stehen, haben Sie die Möglichkeit, frei und unzensiert hier Ihre Meinung zu äußern.

Schreiben Sie einen ersten Kommentar, schalten wir diesen frei, nachdem wir den Eindruck haben, dass Sie sich vernünftig äußern wollen. Danach erscheinen Ihre Kommentare ohne Prüfung sofort.

Bemerken wir Regelverstöße, sperren wir den Kommentator für freie Kommentare. Ab diesem Zeitpunkt wird jeder Kommentar vor Veröffentlichung von uns gegen gelesen.

Zur Zeit haben wir 16 Personen auf der Liste, für die diese besondere Regelung zutrifft. Insgesamt haben wir bislang Kommentare von 167 Personen erhalten.

Sie können sich über das heddesheimblog hier informieren: Wie funktioniert das hier?

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

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Kommentare

  1. MBK meint:

    “Bemerken wir Regelverstöße, sperren wir den Kommentator für freie Kommentare. Ab diesem Zeitpunkt wird jeder Kommentar vor Veröffentlichung von uns gegen gelesen.”

    Ups,
    anscheinend ist dies auch bei mir der Fall, sollten Sie Regelverstöße in meinen Kommentaren festgestellt haben, bitte ich um einen Hinweis.
    Dies geschieht nicht mit Absicht, besonders ist es auch nicht meine Absicht jemanden persönlich zu beleidigen oder zu verunglimpfen.

    Ich prüfe meine Kommentare, gerade auf die Regeln im heddesheimblog, jedoch werde ich weiterhin etwas ironisch, besonders kritisch und mit Sicherheit provokativ (nur das wirkt, wie Sie als Journalist ja wissen und merkt sich ein Leser) schreiben.

    Bitte informieren Sie mich, wenn etwas falsch ist oder war. Mea culpa!
    Ich gelobe Besserung.

Ihre Meinung ist uns wichtig

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