Sonntag, 19. Mai 2013

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Dialogbereitschaft

Guten Tag,

wenn es stimmt, was man so hört, steht es nicht gut, mit der Dialogbereitschaft.

Angeblich soll die CDU jedem, ob er es hören will oder nicht, unschöne Dinge über die neu gewählten Gemeinderäte erzählen.

Doch das sind nur Gerüchte. Könnte aber schon was dran sein, wenn man im Mitteilungsblatt liest, wie die CDU offiziell vom Leder zieht über die neuen Gemeinderäte. Anständig geht anders.

Die Kommentatoren auf dem heddesheimblog finden das auch.

GerĂĽchtekĂĽche

Gerüchten zufolge, sollen alle wesentlichen Akteure im Pfenning-Streit gehört werden, damit ein Dialog beginnt.
FĂĽr mich sind das: der BĂĽrgermeister, alle Gemeinderäte, die IG neinzupfenning, die politischen Parteien, eventuell auch die Kirchen (als Zuständige fĂĽrs Seelenheil), der BUND, Anwohner der RingstraĂźe und fast hätte ich sie vergessen… natĂĽrlich die BĂĽrger.

Zurück zum Gerücht: Soweit bekannt, werden aber viel weniger als oben aufgezählt von der IFOK befragt.

Kein Gerücht ist, dass die IG neinzupfenning sich nicht am Dialog über die IFOK beteiligen will. Ich verstehe die Argumente der IG und kann von meiner Seite bestätigen, dass die IG bereit ist zum Dialog.

Mit verschiedenen Gemeinderäten ist sie nämlich in Kontakt und im Dialog – auch mit mir. Und soweit ich weiĂź, wird sie auch gerne mit dem BĂĽrgermeister reden, nur eben nicht ĂĽber die IFOK.

Dialogbereitschaft

Stellen wir uns das mal umgekehrt vor: Die IG hätte die IFOK engagiert, ein Unternehmen, dass darauf spezialisiert ist, interessengesteuerte Ă–ffentlichkeit herzustellen. WĂĽrde der BĂĽrgermeister sich auf diesen “Dialog” einlassen? Wohl eher nicht.

Die IFOK hat übrigens mit mir schon geredet. Abends nach der Pressekonferenz. Eine Dreiviertelstunde lang am Telefon. Herr Ingerfeld war sehr dankbar, wie er sagte, für die vielen Informationen. Seitdem habe ich nichts mehr gehört, also seit 17 Tagen.

Ratschläge

Im Kern habe ich Herrn Ingerfeld zu zwei Sachen geraten:

  • Erstens, macht den Dialog so öffentlich wie irgendwie möglich, sonst geht der Schuss nach hinten los.
  • Zweitens: KĂĽmmert euch vor allem um die CDU – denn die will keinen Dialog und ist zudem eingeschnappt, weil ihr die Wähler weggelaufen sind.

Ich finde immer noch, dass meine Ratschläge an die IFOK gut waren – auch wenn ich dafĂĽr kein fĂĽrstliches Honorar bekomme.

Was steht an?

Ach: Seit der Frage, ob ich die Wahl annehme, habe ich in Sachen Gemeinderat bis gestern nichts gehört. Heute habe die Tagesordnung für die kommende Sitzung bekommen. Ziemlich viel Papier, denn es stehen ja auch zwölf Punkte auf der Tagesordnung.

Als hätte ich noch nicht genug zu lesen, habe ich mir bei Amazon das Buch “Praxiswissen fĂĽr Kommunalpolitiker” bestellt. Man will ja schlieĂźlich wissen, was man da macht.

Wie andere neue Gemeinderäte auch, habe ich mich erst gefragt, ob man sowas nicht von der Gemeinde bekommt, damit man sein Ehrenamt auch ordentlich erfüllen kann. Kann sein, dass noch was kommt, aber das dauert mir zu lange. Amazon liefert morgen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Hardy Prothmann

Nachtrag: Die IFOK hat sich nun doch noch bei mir gemeldet. Dienstag ist Gesprächstermin.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • Nachfra Gender

    Das nenne ich einen mutigen Sprung ins eiskalte Wasser: “Als hätte ich noch nicht genug zu lesen, habe ich mir bei Amazon das Buch “Praxiswissen fĂĽr Kommunalpolitiker” bestellt. Man will ja schlieĂźlich wissen, was man da macht.”

    Aber das habe ich bestimmt falsch verstanden, denn Sie wussten ja sicher schon vor der Wahl, auf was Sie sich da einlassen.

    Bis Sie ein richtiger Gemeinderat sind ist ja auch noch etwas Zeit zum Nachschlagen.

  • wahlbeobachter

    ja… da soll die CDU nicht zum dialog bereit sein, aber die IG lehnt die IFOK ab – klingt komisch, is aber so!

    zu ihrem thema: ich habe mir ein buch gekauft, dass man doch eigentlich von der gemeinde bekommen sollte (sorry, habe sie nicht wörtlich zitiert) => meiner meinung nach sollte man sich als kandidat bereits VOR der wahl darüber im klaren sein, was da auf einen zukommt um sein amt ordentlich ausführen zu können!

    ich war vor der wahl auf einigen vorstellungen der parteien – und ĂĽberall hat man die kandidaten sagen hören: ” aus diesem .. und diesem … grund bin ich fĂĽr diese aufgabe qualifiziert” – vielleicht sollte man sich eben vorher ĂĽberlegen auf was man sich da einlässt und nicht einfach auf den “nein zu pfennig” zu aufspringen und am ende – oh siehe da – sogar gewählt werden.

    da liest mann im MM von einem grĂĽnen GR, dass die grĂĽnen doch schon immer gegen den pfenning waren… hm – sehr komisch, da gab es wohl ein kommunikationsproblem mit den damals im GR vetretenen grĂĽnen.

    da ja hier auch unser BM immer wieder kritisiert wird: soweit ich mich erinnere wurde er nach seiner ersten amtszeit fĂĽr eine zweite amtszeit wiedergewählt – und jetzt soll er auf einmal ein sooo schlechter BM sein?! vielleicht spielen da nun doch ehepersönliche dinge eine rolle, als das gemeindewohl, wenn man da einige so auf unserem BM rumhacken hört.

    mfg

  • uskok

    @wahlbeobachter
    Hallo!
    Viele Schlagworte. CDU, IFOK, BM, “neinzupfenning”……
    Kommen wir doch ohne Umschweife zum Punkt?!
    Warum sind so viele BĂĽrger gegen Pfenning?
    Die Leute sind verunsichert, weil keine Informationen da sind!
    Wollen Sie uns aufklären?
    Bitte nur Fakten und keine Planzahlen!
    Danke!
    mfg

    • uskok

      @wahlbeobachter
      ok, 2,5 stunden sind vergangen und kein einziges stichhaltiges argument ist von Ihnen eingegangen…….
      suchen Sie noch nach welchen?
      mfg

      • wahlbeobachter

        @uskok: sorry, dass ich nicht innerhalb von 1 minute oder auch 2,5h auf ihren beitrag antworte, aber manche leute haben eben auch noch andere dinge zu tun und können nicht 24h am stück den blog verfolgen!

        stichhaltige argumente fordern sie: naja..
        1. die IG will dialog, er wird angeboten (da die situation so “verfahren” ist geht dies -meiner meinung nach- auch nicht mehr ohne moderator! mann könnte ja statt der IFKO auch z.b. einen heddesheimer pfarrer als moderator nehmen, jedoch stellt sich da die frage, ob die katholischen dagegen sind, wenn es der ev. pfarrer wäre oder umgekehrt – oder noch schlimr: ein nicht getaufter bĂĽrger wäre vielleicht mit keinem ber beiden einverstanden! somit ist ein profesionelles unternehmen in diesem falle -meiner meinung nach- das richtige!
        2. zum artikel heute im MM: wenn als v.i.s.d.i.p eben ein herr karnasch genannt wird und seine adresse auf den flyern/bzw homepage steht, dann bekommt eben auch dieser die post… und nich allte IG mitglieder (soweit ich weiĂź geht der posteingang – z.b. briefe vom jeweiligen sportverband – fĂĽr einen verein auch nur an die angegebene vereinsanschrift und nicht an jedes einzelne mitglied)

        in meinem beitrag oben geht es auch nicht grundsätzlich um das thema nein zu pfennig. wenn sie ihn richtig gelesen haben beinhaltet er mehrere themen… und darum, dass im moment alles schlecht geredet wird, was hier passiert…

        konstruktive zammenarbeit wäre hier gefragt. statt einen neuanfang zu starten, wird z.b. zuerst die geimeinde kritisiert, dass es kein “handbuch” fĂĽr neue GR’s gibt… (nur um mal einen punkt hier zu nennen)

        mfg

        PS: vielleicht antworten sie ja innerhalb der nächsten 10 minuten ;) und ich muss nicht solange auf ihrer antwort warten, wie sie auf meine

        • uskok

          hallo!
          sorry, wenn ich erst jetzt antworte! alles schön und gut! ihnen geht es nicht nur um das thema pfenning?
          also ich beziehe mich hier ausschlieĂźlich auf das!
          wenn ich ihren beitrag lese, naja, dann lese ich keine argumente die mich fĂĽr pfenning umstimmen sollten……
          mfg

  • heddantimaf

    Sehr gut der Beitrag. Gelungen.

    Schlagworte:
    Wir mĂĽssen in Bildung investieren, nicht in Beton!
    Mit den BĂĽrgern reden, nicht ĂĽberzeugen (durch IFOG)
    Investieren in Eltern-Kind-Kompetenzen. nicht in IFOG.
    BM in Notsituation.
    Verdrehte Tatsachen mit IG.

    Unser Bundespräsident sagte: VERTRAUEN WIR DEN BÜRGERN

    ist doch doll (schwäbische Ausdrucksweise für TOLL)

    Dieser Kommentar wurde bearbeitet.
    Das heddesheimblog

  • http://twitter.com/nein_zu_ifok Sabrina Kofi

    Es gibt Gerüchte über IFOK. Die könen aber nicht wahr sein:
    1. IFOK soll ebenfalls eine PR-Firma beauftrag haben, die sich mit Krisen-PR in der Ă–ffentlichkeit auskennt
    2. IFOK hat selbst ein Imageproblem, da von vielen behauptet wird: Wir von IFOK wollen manipulieren!

    Ist da etwas Wahrheit dabei?