Samstag, 25. Mai 2013

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ATU stimmt gegen die Pläne in Heddesheim

Hirschberg lehnt Edeka-Erweiterung ab

Hirschberg/Heddesheim, 17. Januar. (red) Bis auf die FDP stellten sich alle Fraktionen gegen das Vorhaben, in Heddesheim ein Getränkelager zu errichten. Die Gemeinderäte fürchten den Verkehrskollaps.

Bürgermeister Manuel Just erläuterte das  in Heddesheim geplante Bauvorhaben:

Ich persönlich freue mich absolut über eine weitere wirtschaftliche Entwicklung der Nachbargemeinde. Wir haben aber eine außerordentliche schwierige Verkehrssituation. Der Verkehr wird abermals zunehmen.

Gerde der Lkw-Verkehr wĂĽrde bei Problemen auf der A5 ĂĽber Schriesheim und Hirschberg, sowohl in Leutershausen als auch GroĂźsachsen, ausweichen.

Auch der Kreisverkehr sei nach Meinung der Gemeinde nicht in der Lage weiteren Verkehr aufzunehmen.

Wir akzeptieren zwar eine weitere Entwicklung in Heddesheim. Wir wollen unsere damit einhergehenden Probleme gelöst haben. Sonst kann ich nicht zustimmen.

Fritz Bletzer (Freie Wähler) sagte:

Die Gemeinde Heddesheim bringt uns mal wieder in die ZwickmĂĽhle. Schon bei Pfenning war man nicht in der Lage, klipp und klar zu sagen, wie der Verkehr sich entwickelt.

Weiter sagte er, er wisse, dass ein weiterer Kreisel an der Autobahnausfahrt von Heidelberg geplant sei. Bevor die Situation nicht gelöst sei, könne man nicht zustimmen.

GLH-Gemeinderat Karl-Heinz Treiber sagte:

Wir lehnen wegen der vielfältigen Probleme dieses Bauvorhaben ab.

Auch CDU und SPD waren fĂĽr eine Ablehnung. Eva-Marie Pfefferle sagte:

Ich möchte wie die anderen die Verwaltung loben, dass hier Kralle gezeigt wird. Wir leiden am meisten unter dem Verkehr und wollen das nicht.

Sieben Ausschussmitglieder stimmten für die Ablehnung. Die CDU-Gemeinderäte Dr. Jörg Boulanger (Rechtsanwalt) sowie Karl Schnell (Bauunternehmer) erklärten sich wegen Auftragsverbindlichkeiten mit der Gemeinde Heddesheim für befangen.

Anmerkung der Redaktion:
TextĂĽbernahme vom Hirschbergblog

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  • Snake Plissken

    Anscheinend gibt es doch noch gewählte Gemeindevertreter die wirklich das Wohl Ihrer Gemeinde im Sinn haben. Da sollten sich die Vertreter in Heddesheim mal ein paar dicke Scheiben abschneiden. Daumen hoch für diese Entscheidung.

    • Babsy

      Ja, super, Snake Pliske! Ganz meine Meinung; Heddesheimer Gemeinderaete und
      der Buergermeister sollten sich mal ueberlegen, warum sie von den Buergern der
      Gemeinde Heddesheim gewaehlt wurden. Wer von denen vertritt denn noch das Wohl
      der Gemeinde, wer schielt nicht eher nach *vollen Kassen(durch Gewerbesteuer)*,
      koste es, was es wolle ? Pfenning? Groesseres Verkehrsaufkommen durch einen
      EDEKA-Getraenkemarkt? Verschandelung der Gemeinde Richtung Bergstrasse
      durch diese bloeden hohen,weissen Gebaeude(keine Kaschierung durch hohe Baeume); schon heute kann man das Grausen kriegen, wenn man abends am
      Dorfrand spazieren geht und statt der Bergstrasse nur noch angestrahlte *weisse
      Bloecke* sieht.

      • gordongecko

        “schon heute kann man das Grausen kriegen, wenn man abends am
        Dorfrand spazieren geht und statt der Bergstrasse nur noch angestrahlte *weisse
        Bloecke* sieht”

        Richtig, Heddesheim war noch nie eine ganz große Schönheit aber mit diesem Koloss ist es endgültig zum Depressionen kriegen bzw. Wegziehen.

    • gabi loewer

      Tja, liebe Leut,

      wären die schlauen Hirschberger mal zu einer Bürgerinfos der EDEKA in Heddesheim rüber über die A5 gekommen, dann wüssten sie, dass sich wegen dem zugemachten Fleischwerk und dem neuen Lager gar nichts am Verkehr ändern wird. So wenig Betrieb wie im Moment hatten wir noch nie, weil das Fleischwerk schon zu gemacht hat und das neue Lager noch gar nicht gebaut ist. Und zu den Läden in Leutershausen, Grosssachsen, Oberflockenbach, Lützelsachsen und Weinheim fährt die Edeka auch schon immer hin. Was sollte sich denn da in Zukunft ändern ?
      Soll der neue Zeili seine Waren mit seinem Bus selber abholen, damit keine Edeka Laster nach Hirschberg fahren ?

      Sich nicht informieren, aber erstmal feste draufhauen………..
      Auch eine Art von Politik, aber sicher nicht die cleverste !

      • Klaus.E

        Hallo,

        oder waren die Hirschberger in der Annahme so wie die Heddesheimer das das Fleischwerk und der Verkehr hierdurch wegfallen und nicht durch einen Neubau ersetzt wird?
        In folge dessen brauchten sie auf keine Infoveranstaltung besuchen.

      • http://www.gruene-heddesheim.de Peter Kröffges

        Liebe Gabi Loewer,

        „…dass sich wegen dem zugemachten Fleischwerk und dem neuen Lager gar nichts am Verkehr ändern wird…“, auch ich hörte auf den beiden Infoveranstaltungen der EDEKA diese Worte, nur mir fehlt der Glaube! Und das aus gutem Grund!

        Aktuell erleben wir doch (Pfenning), was Aussagen aus der Vergangenheit wert sein können. Egal wie es kommt, wir sollten die berechtigten Ängste und Anliegen ALLER Nachbargemeinden sehr ernst nehmen.

        Heddesheim ist nicht alleine in der Metropolregion, auch wenn sich der ein oder andere Kommunalpolitiker in seinen Entscheidungen so verhält.

        Wir sollten grundsätzlich die Aussagen von Firmenvertretern, die der Gewinnmaximierung von Anlegern verpflichtet sind, wesentlich vorsichtiger begegnen, viel kritischer hinterfragen und nicht allen vollmundigen Versprechungen trauen.

        GruĂź
        Peter Kröffges

  • heddy

    Wieder mal ein Beleg, dass sich die “Mächtigen” in Heddesheim nicht nur gegenĂĽber der eigenen Bevölkerung ignorant verhalten sondern auch die legitimen Interessen umliegender Gemeinden mit FĂĽĂźen treten.

    Gute Nachbarschaft ist was anderes, Herr Kessler!

  • Ringstrassengallier

    Hut ab vor dieser Entscheidung!!

    Der Gemeinderat und Bürgermeister ist nicht nur für die wirtschaftliche Entwicklung einer Gemeinde, sondern vor allem für das Wohl der gesamten Gemeinde und dem Erhalt der Lebensqualität für seine Bürger zuständig.Dies wird bei der Mehrheit der Heddesheimer Gemeinderäte gerne vergessen. Die Heisemer und Saasemer zeigen hier wie es richtig gemacht wird.

    Ich stelle hier den (nicht ganz ernst gemeinten) Antrag die Gemeinderäte von CDU/FDP/SPD in Heddesheim durch die Hirschberger Kollegen zu ersetzten. Ach…fast habe ich es vergessen ..BĂĽrgermeister Manuel Just ist natĂĽrlich auch recht herzlich in Heddesheim wilkommen.

    • http://www.gruene-heddesheim.de Peter Kröffges

      Lieber Ringstrassengallier,

      Antrag zumindest in einzelnen Bestandteilen gerne angenommen (auch nicht ganz ernst gemeint)!

      Nein einmal im Ernst, ich teile Ihre Einschätzung einer sorgfältigen Abwägung von „wirtschaftlichen Interessen einer Gemeinde“ auf der einen Seite und den „Erhalt der Lebensqualität“ auf der anderen Seite.

      Eine Gemeinde ist in der heutigen Zeit mehr als in der Vergangenheit darauf angewiesen, sorgfältig und umsichtig zu wirtschaften. Aber nach einer sorgfältigen Abwägung der Sachargumente zur Ansiedlung Pfenning und der Erweiterung EDEKA, sollte und MUSS eine Gemeinde zu der in Hirschberg getroffenen Entscheidung – auch in Berücksichtigung des Allgemeinwohls der Hirschberger- gelangen.

      Es darf in der modernen Politik nach einem Fehler für eine Kurskorrektur, wenn der Kompass geklemmt oder falsche Signale erhalten hat, niemals zu spät sein!

      Die nächste Wahl wird es zeigen, ob sich die jetzige Kommunalpolitik mit den wirklichen Wünschen der Bürger deckt.

      GruĂź
      Peter Kröffges

  • Roland

    warum regt sich hirschberg auf wegen dem verkehrsauf kommen sie bekommen doch eh nichts ab . siehe EVO bus hirschberg machen alle test fahrten durch heddesheim zu jeder tages zeit auch keien interesse von bürgermeister just da es hirschberg nicht betrifft. oder spetition Döderlein fährt auch zu 50% durch heddesheim auch keine interesse von bürgermeister just deswegen kein verständnis für die aufregung durch verkehr da der verkehr der A5 nicht vom bürgermeister kessler über die B3 geleitet wird sondern von der polizei und autobahn meisterei.

    • Elfriede

      genau das ist es doch Hirschberg baut an den Rand von Heddesheim ein Industriegebit hin wo mehr belastet als Pfenning (ADR) und regen sich dan ĂĽber Hedesheim auf schon komisch.

    • Ringstrassengallier

      Hallo Roland,

      das miit Evo Bus und Döderlein mag wohl richtig sein; bei Pfenning und Edeka sprechen wir aber von einem Verkehrsaufkommen mit Faktor X. (5 mal so viel 10 mal so viel??! wer weiss das schon genau)

      Da sind obig genannte Unternehmen im Verhältnis, als relativ “kleine Player” zu bezeichnen.

  • Klaus.E

    Guten Tag,

    tja am Ende hat durch die Pfenning Ansiedlung keiner gewonnen und warum? Weil man nicht mit offenen Karten gespielt hat. Dass EDEKA die absichten zur Erweiterung hat dĂĽrfte den verantwortlichen bekannt gewesen sein.