Dienstag, 21. Mai 2013

« »

Kirchen äußern sich zum Konflikt in der Gemeinde

Guten Tag,

die Kirchengemeinden sowie deren Pfarrer haben heute in einem Artikel im Mannheimer Morgen an die Bevölkerung appelliert, sich friedlich miteinander in der Diskussion um die geplante Pfenning-Ansiedlung zu verhalten.

Inhaltlich wollen sich die Kirchenvertreter nicht zur Sache äußern. Trotzdem stellen sie fest, dass die Gemeinde Schaden genommen hat und warnen vor weiteren Schäden.

anzbmw

Die Kirchenvertreter wünschen sich die Anerkennung der unterschiedlichen Standpunkte der “Konfliktparteien”. Weiter erinnert die Kirche daran, dass weder Befürworter noch Gegner “die Interessen aller Heddesheimer” vertreten.

Darüber hinaus fordern sie mehr Transparenz in Bezug auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Gesichtspunkte der geplanten Ansiedlung. Auch solle über “Alternativen, Kompromisse und übergeordnete Lösungen” diskutiert werden, vor allem, was die “hohe Verkehrsbelastung” angeht.

Der Appell richtet sich auch an die Art des Umgangs miteinander: “Wer durch seinen Ton oder die Form der Auseinandersetzung die Brücken zum politischen Gegner abbricht, sagt “Nein zu Heddesheim”.

Die Kirchen fordern von allen Seiten “Respekt und Achtung”.

Vom Gemeinderat wünschen sich die Kirchenvertreter eine “gewissenhafte Entscheidung frei von äußerem Druck”.

Für die Zukunft wünschen sich die Kirchenvertreter in ihrem Text, dass Anhänger und Gegner nach einer “engültigen Entscheidung bereit sind, diese zu akzeptieren und konstruktiv für das Wohl unserer Gemeinde zusammen zu arbeiten.”

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.