Samstag, 25. Mai 2013

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Die Alte Apotheke, der Kommentar und die Diskussion

Guten Tag!

Heddesheim, 10. Februar 2010. Der Kommentar “Kein Kinderlachen für das heddesheimblog” ist selbst über 50 Mal kommentiert worden. Von “Zensur” ist die Rede, von “Diffamierung”, von “Hetzern” und “Verschwörungsseiten”. Die Redaktion hat jeden Leserkommentar zu diesem Text veröffentlicht – um exemplarisch zu zeigen, welche unterschiedlichen Niveaus diese Beiträge haben.

Von Hardy Prothmann

Verschiedene Kommentarschreiber sehen in meinem Kommentar über das Verhalten des Apothekers Gaber eine “Diffamierung“. Nach der Wikipediadefinition hieße das, der Kommentar würde gezielt “Gerüchte” streuen, um “den Betroffenen gesellschaftspolitisch auszuschalten, mundtot zu machen oder zu ruinieren”.

Der Kommentar schildert aber keine “Gerüchte”, sondern zutreffende Tatsachen. Es gab eine Spendenaktion, eine Ehrung und eine Berichterstattung darüber im Mannheimer Morgen. Und es gab eine Anfrage des heddesheimblogs an Herrn Gaber.

Herr Gaber hat sich für Öffentlichkeit entschieden: Über vivesco organisiert gab es einen Pressetermin und eine Pressemitteilung. Und Herr Gaber hat sich gegen ein Gespräch mit dem heddesheimblog entschieden.

Das heddesheimblog hat auch ohne Mitwirkung von Herrn Gaber über die Aktion berichtet – Grundlage dafür war die Presseinformation. Darüber hinaus haben wir im Kommentar dargestellt, wie Herr Gaber auf unsere Presseanfrage reagiert hat. Herr Gaber muss nicht mit uns reden. Er kann es aber. Wir müssen nicht über die Aktion und sein Verhalten berichten, wir können es aber.

Herr Gaber hat Öffentlichkeit gesucht und will durch diese Öffentlichkeit ein positives Image erreichen. Gleichzeitig verweigert er einer journalistischen Redaktion aus “ungenannten Gründen” auf ein höfliche Anfrage hin Auskünfte.

Die Schilderung dieses Vorgangs soll und wird Herrn Gaber weder mundtot machen, noch ruinieren. Das ist auch nicht Ziel des Kommentars gewesen.

Das Ziel war einzig und allein, darzustellen, wie Herr Gaber bei Medien selektiert – also eine Form von Zensur betreibt und damit die Berichterstattung über eine “gute Sache” verhindern möchte. Er baut eine Front auf, die uns unbekannt war und ist.

Darüber hinaus ist die Haltung Herrn Gabers gegenüber dem heddesheimblog nicht nachvollziehbar: Weder er noch eine seine Angestellten noch sein Geschäft, die Apotheke, waren zuvor einmal Gegenstand unserer Berichterstattung.

Wie der Bericht ohne diese unverständliche Verweigerungshaltung ausgefallen wäre, kann man hier auf dem heddesheimblog nachlesen: positiv.

Herr Gaber hatte im Gespräch noch erwähnt, er wolle nicht, dass private Informationen über ihn ins Internet kommen. Das ist mit Verlaub ebenfalls nicht nachvollziehbar: Es sollten erstens keine privaten Informationen veröffentlicht, sondern über die Aktion berichtet werden. Zweitens unterhält Herr Gaber mit seiner Apotheke eine Internetseite und drittens wird auch jeder Bericht des Mannheimer Morgens ins Internet gestellt.

Die Diskussion um den Kommentar haben wir beispielhaft ohne Einschränkung zugelassen, damit unsere Leserinnen und Leser einen Eindruck gewinnen über die Art und Qualität von Kommentaren, die wir nur selten freischalten. Nicht, weil sie Kritik an unserer Arbeit äußern, sondern wie diese geäußert wird: Meist beleidigend, diffamierend und frei von Argumenten. Teils wird auch gedroht, wie von “Alexander Reinhold”. Und alle diese Kommentatoren benutzen Pseudonyme und falsche email-Adressen. Klar – denn Angst und Feigheit sind groß, dass sie für ihren Müll vielleicht einstehen müssen.

Kommentator “Martin S.” beispielsweise gibt folgende email-Adresse an: deine.muttistinkt@web.de. “Thomas Schweitzer” schickt seinen Kommentar gleich mehrfach, immer leicht abgewandelt, in der Hoffnung auf Freischaltung.

Die “Pressefreiheit” wird kontra “Zensur” bemüht, “Verwörungstheorien” angedichtet, “stänkern” wird behauptet, die “Verdrehung der Wahrheit” vorgeworfen.

Wir zensieren sonst sehr bewusst solche Kommentare, um unseren Leserinnen und Lesern diesen Müll zu ersparen, der keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung in der Sache erkennen lässt.

Gerne lesen wir aber solche Kommentare, die weiter führen wie von DMünchnerin über die fehlende Spendenbereitschaft für kranke, alte Menschen. Ohne Probleme lassen wir uns wie von “klein-u” kritisieren und fragen, ob der Bericht in dieser Form nötig gewesen wäre. Man kann eben dieser oder jener Meinung sein.

Man darf sogar eine dumme, sinnentleerte Meinung haben – man hat allerdings kein Recht darauf, dass wir diese hier abbilden.

Und ein Wort zum Schluss an “A. Felis” und “Jochen Schust”: Nein, Herr Gaber war nicht überrumpelt. Wir haben mehrere Minuten telefoniert, angeblich kannte er das heddesheimblog nicht, sagte dann aber, dass er mich in meiner Funktion als Gemeinderat kennt (ich kenne ihn nicht).

Als feststand, dass er keine Informationen geben würde, wurde er von mir darüber unterrichtet, dass ich über diese Weigerung berichten werde. Auch hier wurde er also nicht überrumpelt. Ganz im Gegenteil hatte Herr Gaber die Möglichkeit, sich zu überlegen, ob seine Entscheidung richtig war oder nicht.

Und “Lutz”: Im Kommentar taucht kein einziges Mal das Wort Skandal auf. Es wäre dort aufgetaucht, wenn wir einen Skandal erkannt hätten. Haben wir aber nicht.

Wir haben einzig und allein über das Verhalten eines Apothekers berichtet, dessen Kunden die eigentlichen “Helden” sind, weil diese gespendet haben. Ein Geschäftsmann, der mit der Aktion sich ins Rampenlicht der Öffentlichkeit stellt, dabei aber vermeintlich nur an sich und nicht an die Aktion für die Kinder denkt, wenn er durch sein Verhalten weitere Berichte zu verhindern sucht.

Mehr ist tatsächlich nicht passiert.

Dass das Thema relevant ist, zeigen die vielen Kommentare und wie Teile davon verfasst sind: Hier im Ort hängt seit geraumer Zeit der Ortssegen mächtig schief und selbst vermeintlich intelligente Menschen wie ein Apotheker Gaber verhalten sich nicht nachvollziehbar.

Übrigens berichten wir seit Dezember auch in Hirschberg und in wenigen Tagen in Ladenburg. Probleme und Reaktionen wie wir sie aus Heddesheim kennen, sind uns dort vollkommen fremd.

Obwohl dieselben Leute mit derselben Haltung eine ähnliche Berichterstattung machen. Wäre die Berichterstattung im heddesheimblog “schuld”, dann müsste das doch auch in Hirschberg und demnächst in Ladenburg festzustellen sein. Oder?

Gerne wird von den “Kritikern” auch ignoriert, dass überall im Land in renommierten Medien über unsere herausragende Arbeit berichtet wird, die uns sogar bereits eine Auszeichnung eingebracht hat.

Aber wie gesagt: Es gilt Artikel 5 Grundgesetz.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • lutz

    Danke für diese umfassende Darstellung des Themas, die sich einige Beteiligte ausdrucken und für künftige Kommentare etc. an die Wand neben den Rechner hängen sollten!

    Und Sie haben natürlich recht. In Ihrem Artikel war nicht von “Skandal” die Rede. Dies hatte ich reininterpretiert.

    Was jetzt noch fehlt: Eine schriftliche Darstellung des “Falles” seitens Herrn Gaber (vielleicht als Leserbrief?), um das ganze Bild zu erhalten, und wir alle könnten uns wieder anderen Themen zuwenden.

  • Thomas Schweitzer

    Ist der Redaktion vielleicht aufgefallen dass in der ersten Version ein Schreibfehler ist? Schließlich sind wir hier alle noch in Deutschland. Obwohl die Kommentare bereits zu meiner Belustigung beitragen…
    Nebenbei stimmen mein Name und Mail im Gegensatz zu “heddesheimerin” oder “heddesheimer” die sich unter den 11 000 Einwohnern verstecken müssen.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir bieten grundsätzlich die Möglichkeit, Kommentare unter Pseudonym zu veröffentlichen, wenn die Kommentatoren sonst Nachteile für sich befürchten.
      Wir überprüfen aber auch die email-Adressen. Kommentare mit unechten email-Adresse werden grundsätzlich nicht veröffentlich – siehe Ausnahme gestern und heute.
      Sie haben keinen Namenseintrag in den Heddesheimer Telefonbüchern der vergangenen drei Jahre und auf unsere email nicht geantwortet – also gehen wir davon aus, dass weder Name noch email stimmen.
      Das ist aber unwichtig, da Sie ab dieser Antwort auf der Spam-Liste sind.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

    • Heddesheimer

      “Nebenbei stimmen mein Name und Mail im Gegensatz zu “heddesheimerin” oder “heddesheimer” die sich unter den 11 000 Einwohnern verstecken müssen.”

      Eine Erlaubnis durch sie ist glaube nicht nötig.

      Trotzdem halte ich mich an Umgangsformen.

      • Martin S.

        Richtig, ich mische wieder mit!

        Welche Umgangsformen kritisieren Sie denn am Kommentar von Thomas Schweitzer?
        Ich kann nichts moralisch falsches in seinem Beitrag finden.
        Und weshalb er einen Post gleich 3x abschickte ist bereits geklärt worden.
        Gerne stehe ich auch für eine Rücksprache per Mail bereit. Meine Adresse sollte dank diesem Artikel bereits hinreichend bekannt sein. Und: Sie existiert.
        Wird der Spam-Anteil an den täglichen Mails jedoch signifikant steigen, werde ich mich gezwungen sehen, dafür zu sorgen, dass die Adresse nicht mehr zu finden ist.

        Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

  • Alexander Reinhold

    Sehr geehrter Herr Prothmann.
    Sie haben schon wieder gegen das Gesetz verstoßen. Im Kontaktformular steht ausdrücklich, dass E-Mail Adressen nicht veröffentlicht werden, doch das haben Sie hier getan. Ein Ausdruck des Beitrags und des Kommentarformulars liegt mir vor, Änderungen helfen nicht viel.

    Nebenbei bemerkt, Sie kennen mich nicht, ich aber Sie, also was ist daran so ungewöhnlich, wenn er Ihren Namen kennt, aber nicht Ihren Blog?
    Vor allem wenn man im Gemeinderat ist, kennen die Bürger einer Gemeinde wie Heddesheim einen.

    Ich glaube, es ist für Sie neu, dass man einen Eintrag auf morgenweb.de extra beantragen muss, aber jetzt wissen Sie es. Auch verstehe ich, dass Herr Gaber genau so gehandelt hat, ich hätte es nicht anders gemacht. Wenn ich jetzt bei Ihnen anrufen würde, sagen ich bin Herr Reinhold, und schreibe für einen Blog über Heddesheim, ich würde gerne paar Fragen stellen, würde ich auch erstmal nein sagen, zumal am Tag vorher schon etlicher Presse-Trubel vor Ort war.

    Nebenbei bemerkt besitze ich auch Ausdrucke von gestern, direkt vor meinem Kommentar, als die ganzen negativen Kommentare (aus Ihrer Sicht) noch deaktiviert waren und positive bereits aktiviert.

    Wieso versucht her M.S. mehrmals mit leicht abgewandelter Version die Freischaltung zu erlangen? Hiermit haben Sie sich schon wieder verplappert. Sie haben eben anfangs doch nicht alle Akzeptiert. Herr S. hätte nicht einen neuen Beitrag geschrieben, wenn dort noch gestanden hätte “wartet auf Aktivierung”

    Und falls Sie nicht alle Kommentare gelesen haben sollten: Sie haben sich in der Sache jetzt schon 2 mal “verplappert”. Das macht die Sache für den neutralen Leser sehr merkwürdig, und er glaubt Ihnen schnell nicht mehr.

    Mit freundlichen Grüßen

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir verstoßen aus Prinzip täglich gegen so viele Gesetze wie nur irgendwie möglich.
      Diesen Satz können Sie Ihrer Beweissicherung hinzufügen und dann direkt den Staatsschutz informieren.
      Und wir sind mächtig beeindruckt, was Sie so alles über uns herausbekommen haben. Bewerben Sie sich doch bei MM, die brauchen dringend fähige Reporter.
      Sie haben sicherlich Verständnis, dass wir rein aus krimineller Energie heraus Ihren Namen auf unsere Spam-Liste setzen.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

      • Thomas Schweitzer

        Hoho wir werden aggressiv!

    • Jochen Schust

      Naja, Herr Reinhold wollte ja bereits gestern die “sofortige Schließung des Blogs vor Gericht beantragen”… so ernst muss man ihn also nehmen. Aber das ist Käse von gestern.

      Tatsache ist allerdings, dass die Atmosphäre in Heddesheim tatsächlich angespannt bis vergiftet ist. Sonst würde so ein Apercu am Rande nicht solchen Trubel verursachen. Da kommt man nur raus, wenn nicht jeder sofort in Schuldige und Opfer, Gute und Böse einteilt. Ich kenne das aus einer anderen Gemeinde ähnlicher Größe. Irgendwann waren die Gräben so tief, dass die Leute nur bei Nennung eines “Gegners” schon losgeschrien haben. Ich wünsche allen Heddesheimern, dass es so weit nicht kommt.

      Zeit für einen Neuanfang!?

      • heddesheimerin

        Ich beobachte dies schon seit Jahren in Heddesheim. Es war schon vor diesem Blog so, Misstrauen bestimmt das Klima. Und die immerselbe “Lokalprominenz”, die überall gegenwärtig ist.

    • Heddesheimer

      Für mich schaut es so aus als ob man nun unter einen Vorwand versucht gegen das Heddesheimblog zu wettern.

      Ob es um das Ursprungs Thema geht bezweifele ich.

      • Jochen Schust

        …natürlich geht es längst nicht mehr um das Ausgangsthema. Interessierte lokale Kreise werden versuchen, die Sache für sich zu nutzen.

        Ich befürchte zum Beispiel, dass man auf Gewerbetreibende in der Region – potenzielle Werbekunden hier – zutreten könnte und sagt: Seht euch an, was mit der Alten Apotheke passierte, und da wollt ihr werben?

        Das könnte die wirtschaftliche Zukunft des Projekts gefährden.

        • lutz

          Genau das war mein erster Gedanke, als ich hier erstmals über die “Gaber-Affäre” gelesen habe! Der Fraktion “Kessler & Co” wäre ein solches Vorgehen durchaus zuzutrauen. Ich hoffe sie kommen damit nicht durch.

  • Martin S.

    “Wir zensieren sonst sehr bewusst solche Kommentare, um unseren Leserinnen und Lesern diesen Müll zu ersparen, der keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung in der Sache erkennen lässt.”

    Dazu ist zu sagen, dass die Kommentarfunktion meiner Meinung nach ganz klar NICHT nur für inhaltliche Kritik (ob positiv oder negativ), sondern ebenfalls für Anregungen und Gedanken bezüglich des Ausdrucks und der gewählten Sprache da ist.
    Falls dies nicht erwünscht ist, sollte man darauf hinweisen; ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass ein Journalist wie Sie, solche Kritik nicht vertragen kann.

    Wenn diese auf die Sprache bezogene Kritik nicht auf einer sachlichen Ebene diskutiert wird (bzw. werden kann, da die Kommentare gerne einfach unter den Tisch fallen gelassen werden), dann mögen hier gewisse Menschen nicht ganz zu Unrecht von “Zensur” sprechen.

    mfg

  • soziales Gewissen

    Herr Alexander Reinhold scheint irgendwie einen eigenen Richter zu beschäftigen, bei der Masse überheblicher Drohungen. Bedauerlich wenn sich jemand so erregt und damit das Risiko eingeht, sich lächerlich zu machen.

    Vielleicht kann jemand Herrn Gaber bewegen sich kurz zu erklären, damit diese unsinnige Schreiberei ein Ende findet. Haben wir denn nicht viele andere Probleme, die Kraft fordern und Lösungen suchen.

    • heddesheimerin

      Ein “Schlusswort” von Joachim Gaber hätte ich auch gefunden. Aber dazu ist er wohl nicht bereit. Ich hatte ihm das per Mail vorgeschlagen und gestern auch Antwort bekommen: Er verstehe die ganze Aufregung nicht, plane aber bereits die nächste Benefiz-Aktion.

      => Schön, dass die Kinderaktion nicht unter der “Affäre Gaber” leidet

      => Mal sehen, wie beim nächsten Mal die Öffentlichkeitsarbeit aussieht.

      • Jochen Schust

        “=> Mal sehen, wie beim nächsten Mal die Öffentlichkeitsarbeit aussieht.”

        Wie wärs mit einer Medienkooperation der Alten Apotheke mit dem heddesheimblog während der Aktion? Prothmann und Gaber gemeinsam für mehr “Kinderlachen”.

        Dann hätte der ganze Wirbel etwas gutes gehabt und die Kinder profitieren.

      • Paddy

        “Er verstehe die ganze Aufregung nicht”
        zu Recht!

        Hier wird eine Sache zum Skandal hochgeschaukelt.
        Völlig Übertrieben.

      • A. Felis

        Ja es ist genug, aber solange hier auf der “Titelseite” natürlich drei oder vier “Gaber-Meldungen” nach einander stehen, kriegt die Sache ein Gewicht, die sie nie hatte. Wer ganz neu auf die Seite kommt, wird denken, Heddesheim wird von einer “Affäre” erschüttert, wie Pfenning.

        Es wird Zeit für “neue Geschichten”.

        • Jochen Schust

          Man muss das verstehen. Prothmann ist ein Vollprofi, der es versteht, auch kleinen Dingen den richtigen Spin zu geben, damit sie spannend werden. So arbeitet Tag für Tag der Boulevard. Ein verrutschter Promi-BH im TV und BILD macht eine Schlagzeile draus, über die einen Tag lang halb Deutschland redet. Genau das ist hier passiert. Ein kleiner Vorfall, gekonnt platziert, und der Ort diskutiert. Das ist kein „Skandal“. Das ist punktgenauer Journalismus, der die Menschen erreicht (hatte je ein MM-Bericht so viele Diskussionen und Reaktionen, Frau Görlitz?). Der angebliche „Fall Gaber“ ist was fürs Lehrbuch deutscher Lokalredaktionen. Chapeau!

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Danke für Ihren Beitrag.

          Die “Sache” hat vielleicht kein besonders großes “Gewicht”.

          Allerdings ergibt sich eine gute Gelegenheit, über mögliche Hintergründe zu berichten und über die Art und Weise, wie das heddesheimblog arbeitet.

          Darüber hinaus haben Sie recht: Natürlich bringen wir wieder andere Geschichten.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das heddesheimblog

  • Clemens Wlokas

    Wer steht morgen in Heddesheim am Pranger? Wer wird übermorgen als Sau durchs Dorf getrieben?

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wer es morgen, also am Samstag sein wird, wissen wir noch nicht.
      Heute sind Sie dran.

      Einen schönen Tag
      Das heddesheimblog

      P.S. Vielleicht auch noch übermorgen.