Samstag, 25. Mai 2013

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Sonderheft bietet nĂŒtzliche Tipps fĂŒr Erstsemester und Fortgeschrittene

“Finanztest” zum Studienbeginn

Rhein-Neckar, 09. August 2012. (red/la) Ein gut geplantes Studium ist die halbe Miete. Neben FĂ€cher- und Hochschulwahl wird die Finanzplanung immer wichtiger. Auch wenn Baden-WĂŒrttemberg die StudiengebĂŒhren wieder abgeschafft hat: Niemand will sich mitten in der PrĂŒfungszeit mit dem gesperrten Girokonto herumschlagen oder im Auslandssemester feststellen, dass die Krankenversicherung nur in Deutschland zahlt. Das aktuelle Finanztest-Sonderheft hilft dabei, die grĂ¶ĂŸten Fallstricke zu vermeiden und das Studium finanziell vorauszuplanen.

Von Reinhard Lask

Fast 90 Seiten geballte Information fĂŒr Erstsemester und fortgeschrittene Akademiker: Das “Themenpaket Studienbeginn”.

Der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zufolge brauchen Student pro Monat zwischen 562 und 1085 Euro zum Leben – je nach Anspruch, Studiengang und Wohnort. Doch wer zahlt das alles, wenn Papa es nicht richten kann oder will? FĂŒr diese und andere Fallstricke des Studentenlebens bietet das aktuelle Finanztest-Sonderheft “Themenpaket Studienbeginn” praktische Hilfestellungen und ist ein nĂŒtzlicher Ratgeber fĂŒr Dinge, die Erstsemester und Fortgeschrittene finanziell und auch rechtlich im Auge haben sollten.

Studienkreditvergleich spart bis zu 2.861 Euro

Das zum Leben nötige Kleingeld mĂŒssen sich rund zwei Drittel der Studenten per Nebenjob dazuverdienen. Wieviel man steuerfrei verdienen darf und wie viele Stunden pro Woche erlaubt sind, sollte jedem bekannt sein. Unwissen kostet nicht nur bares Geld, sondern kann im schlimmsten Fall zur Exmatrikulation fĂŒhren.

Wenn die guten Noten nicht unter nĂ€chtlichem Kellnern leiden sollen, kann ein Stipendium weiterhelfen. Exzellente Leistungen sind dabei nur ein Kriterium. Kirchen, Stiftungen und andere Institutionen belohnen auch soziales oder politisches Engagement. Viele Stipendien decken jedoch gerade mal den BĂŒcheretat.

Wer kein Bafög beziehen kann, sollte sich ĂŒber einen Studienkredit informieren. Hier lohnt sich genaues hinschauen: Zwischen dem teuersten und gĂŒnstigsten Angebot besteht laut Finanztest-Modellrechnung ein Unterschied von 2.861 Euro Schulden.

Das zusĂ€tzliche Geld auf das heimische Girokonto einzuzahlen gehört zum Studienbeginn auf den PrĂŒfstand. Viele behalten das heimische Konto selbst dann, wenn sie hunderte Kilometer entfernt studieren. Die geografische NĂ€he zur Bank hat Vorteile: Das Geldabheben vom Konto der “Heimatbank” an einem Geldautomaten im Studienort kann teuer werden. Es spart unnötige GebĂŒhren sich einen gĂŒnstigeren Anbieter vor Ort oder eine Direktbank mit besseren Konditionen zu suchen.

Mehr fĂŒrs gleiche Geld

Viele ĂŒbersichtliche Tabellen bieten dem Leser einen schnellen Überblick darĂŒber, welche Krankenkasse, Bank oder Versicherung fĂŒr ihn die passende ist oder ob sich der Verbleib in der Familienversicherung lohnt. Bei der Wahl der Krankenkasse lassen sich kaum GebĂŒhren sparen, allerdings zeigt ein Leistungsvergleich interessante Angebotsunterschiede auf.

Studienzeit ist auch Partyzeit. Und dass nach guten WG-Partys Scherben zurĂŒckbleiben ist beinahe normal. Nur: Wer zahlt den Scherbenhaufen? Übernimmt das die Haftpflichtversicherung der Eltern oder braucht man gar eine eigene Hausratversicherung? Noch weniger Gedanken macht man sich Anfang Zwanzig ĂŒber Gebrechen, die in der Zukunft auf einen lauern könnten. Gerade zu Beginn des Studiums kann es sich lohnen eine BerufsunfĂ€higkeitsversicherung abzuschließen. Je jĂŒnger und gesĂŒnder man ist, desto gĂŒnstiger fallen die Tarife aus.

Nicht jede zahlt im Ausland

Besonders heikel sind Krankheiten oder Verletzungen, die man sich im Ausland zuzieht. Da es in beinahe allen StudiengĂ€ngen normal ist, ein Semester im Ausland studiert zu haben, betrifft die Frage “Krankenversicherung im Ausland” immer mehr Studenten. Allerdings ĂŒbernimmt nicht jede Krankenkasse die Behandlungskosten im Auslandssemester, sodass eine spezielle Versicherung notwenig sein kann.

Fazit: Das “Themenpaket Studienbeginn” bietet viele nĂŒtzliche Tipps rund um die finanziellen Aspekte des Studentenlebens. Die stimmige Mischung aus Fakten und lebendiger Schliderungen aus Studentensicht, erleichtern den Zugang zu den Fragen rund um den Start ins akademische Leben. Bei einem Bezugspreis von 3 Euro fĂŒr das Themenpaket ist eine positive Kosten-Nutzen-Relation garantiert.

Das Heft steht als PDF zum Download auf www.test.de zur VerfĂŒgung. Lesen sie auch den Bericht unserer Mitarbeiterin Alina Eisenhardt, die in wenigen Wochen ihr Studium beginnt.

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