Freitag, 24. Mai 2013

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Fahrer außer Lebensgefahr

Schwerer Motorradunfall am Golfplatz

Schwerer Motorradunfall in Höhe des Golfplatzes.

 

Heddesheim, 06. September 2012. (red/pro/local4u) Heute Abend hat sich kurz vor 20 Uhr ein schwerer Motorradunfall in der Kurze vor dem Golfplatz auf der L631 ereignet. Die Umstände sind noch unklar. Der verunglückte Mann hat wohl schwere Beinfrakturen erlitten, ist aber außer Lebensgefahr.

Zu den genauen Umständen konnte das Polizeipräsidium Mannheim noch keine näheren Angaben machen. Fest steht, dass es keine Unfallbeteiligten gegeben hat. Vermutet wird, dass sich der Unfall in Folge zu hoher Geschwindigkeit in der Kurve auf der L631 Höhe Golfplatz ereignet hat.

Der verunglückte Motorradfahrer wurde mit einem Hubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei hat noch keinen Bericht vorgelegt. Wir berichten nach.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • Manuela Augustin

    Es ist unglaublich, wir wohnen noch nicht mal ein Jahr in Heddesheim, und haben den Hubschrauber bereits zum sechsten Mal in Heddesheim landen sehen! Wann wird endlich mal Politik und Gemeinde aufmerksam und durch Kontrollen diese Unfallschwerpunkte zu entschärfen und harte Strafen für Raser einzuführen? Ich habe echt Angst um meine Familie und mich im Ort Auto zu fahren. Ich habe so etwas rücksichtsloses noch nirgendwo anders erlebt!

    • Rlmmp

      Wer sagt denn, dass der Hubschrauber jedesmal wegen rücksichtsloser Autofahrer kommen musste?

      Unfallpunkte entschärfen kann man übrigens auch dadurch, dass gerade auf der Straße, wo 100 erlaubt sind, diese auch fährt, damit andere nicht zu gefährlichen Überholmanövern verleitet werden. Übrigens steht in Höhe Golfclub regelmässig ein Blitzer, der die dortige 70er Zone überwacht.
      Also kein Grund zu meckern.

      • Klaus.E

        Guten Tag,
        durch die verwendetet Technik (Frontfoto) werden Motorradfahrer bei überhöhter Geschwindigkeit nicht belangt.

        Ich finde auf unseren doch recht schmalen Landstraßen sollten höchsten 80 km/h erlaubt sein und keine 100km/h. Wen jemand sich Unsicher fühlt und seine Geschwindigkeit anpasst, ist es mir Lieber er fährt langsamer als wen durch seine Fahrweise ein Unfall passiert.

        Ein LKW ist nach ihrer Sichtweise mit seiner Unterschreitung der 100Km/h auch eine Gefahr für gefährliche Überholmanöver?

        • Rlmmp

          Hallo,
          aber der Großteil der Straßenteilnehmer, die Autofahrer werden erfasst. Frau Augustin bezieht sich ja auch allgemein auf den Straßenverkehr. Und siehe Augenzeuge M. Lopez, keine Aussage über eine hohe Geschwindigkeit, was zu trennen ist von unangepasster Geschwindigkeit.
          Ich bleibe bei 100 km/h, auch wenn LKWs nur 60 fahren dürfen dort. Warum sollte man das ändern plötzlich?

    • Eggers

      Schön, dass Sie eine Vermutung zur überhöhten Geschwindigkeit gleich setzen mit einer Verurteilung. Sie werden es nicht glauben, aber es gibt auch technische Defekte.
      Mich selbst hat es schon mit dem Auto aus dieser Kurve gehauen – mit Tempo 70 wohlgemerkt – aufgrund eines defekten Reifens.
      Also gute Besserung an den Fahrer und immer eine entspannte Fahrt!

    • Ködel

      Es geht hier um einen schwer verletzten Menschen und nicht um die Meinung, wie man Unfälle verhindert oder bestraft. Zu schnelles fahren wird immer als Grund genannt wenn die Ursache unklar ist. Angst vorm Autofahren wegen Motorrädern habe ich auch noch nicht gehört (Leute gibts). Dem Verunglückten wünsche ich eine hoffentlich rasche und vollständige Genesung.

    • Finnilini

      Hier hat das Straßenbauamt geschlampt und ein junger Mann zahlt den Preis dafür. Halten Sie sich mit Ihren Kommentaren doch erst mal zurück. Ein bisschen Mitgefühl hätte Ihnen auch gut zu Gesicht gestanden.

      • Klaus.E

        Guten Tag,

        Das Straßenbauamt hat nicht geschlampt, das ist das Bankett.
        Es kommt immer wieder vor und lässt sich nicht vermeiden, dass Fahrzeuge, die auf der schmalen Fahrbahn ins Schlingern geraten (LKW mit Hänger tun das häufig) auf das Bankett geraten und Schotter auf die Fahrbahn aufbringen.
        Hier zu schreiben das Straßenbauamt hätte geschlampt, finde ich auch falsch und man sollte sich ebenso zurückhalten mit solch einem Kommentar, weil man dadurch jemanden verantwortlich zu machen versucht.

        Wenn die Wahrnehmung von Manuela Augustin so ist kann sie diese so äußern, zumal ihr Kommentar allgemein gehalten war und nicht speziell zu diesen Unfall, sondern dieser nur der Auslöser war.

        Bankett
        Das Bankett (auch die Bankette) befindet sich am äußeren Rand der Straßenkrone und schließt an den Randstreifen oder, falls vorhanden, an den Seitenstreifen an. Im Unterschied zum Sommerweg sind Bankette meistens auf beiden Seiten der befestigten Fahrbahn angeordnet. Das Bankett dient als unbefestigter Seitenstreifen und kann Einrichtungen der Straßenausstattung (beispielsweise Verkehrsbeschilderung oder Schutzplanken) aufnehmen. Zudem gibt es der befestigten Fahrbahn zusätzlichen Halt und lässt einen Teil des Oberflächenwassers versickern. Für den Fahrzeugführer grenzt das Bankett durch seinen Farb- und Materialkontrast die Fahrbahn klar ab und erleichtert so die Orientierung im Verkehrsraum. Innerorts sind mit Ausnahme von anbaufreien Stadtstraßen keine Bankette angeordnet, da dort in der Regel ein Gehweg an den Randstreifen anschließt.
        Die Regelbreite des Banketts beträgt 1,5 m, diese Abmessung kann jedoch aufgrund von Besonderheiten (schmale Fahrbahn oder Lage im Einschnitt) geändert werden. Als Befestigung dient beispielsweise eine leichte Kies- oder Schottertragschicht, auf der Oberboden aufgetragen wird. Ein zu starker Oberbodenauftrag hat eine üppige Vegetation zur Folge, wodurch sich der Pflegeaufwand erheblich vergrößert. Mittlerweile wird dazu übergegangen, einen mageren Schotterrasen auszubilden, der noch dazu ausreichend standfest ist.
        Auf dem Bankett kann ein Kraftfahrzeug abgestellt werden (beispielsweise im Fall einer Panne), ohne dass der fließende Verkehr wesentlich beeinflusst wird. Fußgänger, die sich auf dem Bankett aufhalten, um etwa eine Notrufsäule zu erreichen, sind nicht gezwungen, auf dem Randstreifen zu gehen.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenquerschnitt#Seitenstreifen

  • Lopez Martin

    Der Unfall hat sich direkt vor meinen Augen ereignet, der Fahrer ist vor mir in Schleudern gekommen weil ein Haufen Split und Schotter auf der Fahrbahn lag! Bei näherem Beobachten sieht man das nach dem Teeren der Straße seit Monaten immer noch ein Haufen Schotter am Fahrbahnrand liegt. Jeder PKW und LKW der über den Fahrbahnrand kommt verursacht den Dreck auf der Fahrbahn. Bevor man die Strafen verschärft sollte man die Arbeit die man angefangen hat auch zu Ende bringen!

  • Sven Schumacher

    Wir sind auf dem Weg in’s Kino abends da vorbei … mussten über die Feldwege ausweichen weil der Hubschrauber da auf der Straße stand!

    Die Stelle IST gefährlich! Auch im Auto und nur mit 70 ist es bei Gegenverkehr oft ungemütlich da! Da kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt war ist ein seltener technischer Defekt oder eine häufiger vorkommende zu hohe Geschwindigkeit wohl das wahrscheinlichste … ich hab selber einen Motoradführerschein und jede Kurve ist einfach schön ;) Leider vergisst man leicht wie verwundbar man ist wenn man auf einer schönen Maschine hockt und alles gut läuft! Oft geht es noch gut wenn man sich verschätzt hat oder wenn irgendwas unvorhergesehenes passiert ist… manchmal leider nicht und dann kann man nur noch hoffen das es nicht zu weh tut! Dem Fahrer auf alle Fälle gute Genesung!

  • Klaus.E

    Guten Tag,

    wen es der Motorradfahrer ist der seit Anfang der Saison Lärmend durch der Ort fährt und von Woche zu Woche mit seinen Gashahn immer Mutiger wurde, ja dann….

    • Janek M.

      Und wenn er es nicht war? Solch einen Kommentar zu schreiben finde ich respektlos dem Verletzten, seinen Angehörigen und Freunden gegenüber und hat hier nichts zu suchen! Oder denken sie das es jemand verdient hat der Motorrad fährt in einen schweren Unfall verwickelt zu sein nur, weil er sie stört durch seine Motorengeräusche?

      • Klaus.E

        Guten Tag,

        ich schreibe ja “wenn” – und wenn er es war, wundert es mich nicht und nehme es nur zur Kenntnis.

    • Dieter Jäger

      Wen es interessiert
      Da meint doch tatsächlich ein Hirni, dass Ruhestörung mit einem Unfall und den damit leider einhergehenden schweren Verletzungen zu vergelten sind.

      Dem Typen sollte man wünschen, dass er auf dieser Straße von einem Sattelzug abgedrängt wird und er von der Straße auf den Seitenstreifen gehen muss. Ist mir passiert.

      Den Vorwurf muss man den Straßenverkehrsbehörden von Hessen und Baden-Württemberg machen, dass sie einen bekannten Unfallschwerpunkt bei der letzten Erneuerung nicht mit Begradigung und Verbreiterung entschärft haben. Nach dem Motto “Hauptsache etwas getan und dabei Geld gespart”.

      • Klaus.E

        Guten Tag,

        sie vermischen etwas, was nicht wundern mit vergelten zu tun hat?

        Wenn sie das verstanden haben erreicht sie ein Glücksgefühl.

  • Inez

    Hören Sie mal zu, ich bin die Freundin des Motorradfahrers! Ich finde es unverschämt hier solche Behauptungen loszuwerden. Haben Sie, “Blogger”, kein Respekt vor uns, der Familie, den Freunde und Bekannten des Opfers?

    Um die Vorwürfe zu entkräften durch die Polizei wurde festgestellt, dass die Ursache keine überhöhte Geschwindigkeit war, sondern Schottersteine auf der Fahrbahn! Wir sind überglücklich, dass er am Leben ist und haben jetzt lange damit zu kämpfen!

    Unterlassen Sie es Unwahrheiten zu verbreiten, es ist menschenverachtend! Haben Sie bitte mehr Feingefühl, ich denke wir sind hier alle erwachsen!

    Ich habe mich so geärgert!

    • heddesheimerin

      Wir beten, dass das Unfallopfer wieder gesund wird!

      Trotzdem sollten Sie die Freiheit der Presse und Berichterstattung anerkennen.

    • Bikerin

      Liebe Inez,
      zuallererst gute Besserung an Ihren Freund. Ich verstehe Ihren Ärger, aber wie das so ist für die Allgemeinheit war es immer erst mal unangepasste Geschwindigkeit (Rasen) oder dergleichen. Kann ja nicht sein, daß es Motorradfahrer gibt, die sich an Verkehrsregeln halten. Fährt man zu langsam ist es auch nicht Recht. Irgendeiner meckert immer. Am Besten nicht drüber aufregen.

    • Sven Schumacher

      Ich hab selber als Motoradfahrer auf der Nase gelegen. Nicht nur einmal. Ich hatte allerdings deutlich mehr Glück bei der “Landung” und habe außer ein paar Prellungen und Schürfungen nichts abbekommen. Hatte einfach Glück das mir keine Pfosten oder andere Hindernisse im Weg waren.

      Schotter, Sand, Öl, Schlamm, Laub, leider alles Dinge die man als Motoradfahrer oft zu spät sehen kann und trotzdem fällt es unter “zu schnell für die Situation”. Ich weiß ja selber wie schwer man sich im Alltag damit tut, aber man darf nur so schnell fahren, dass es einem möglich ist auf solche Sachen zu reagieren. Und mit 70 in dieser Kurve noch zu reagieren wenn unerwartet Schottersteine auf der Straße liegen ist eben kaum noch möglich. Wenn ein Motoradfahrer nun aber mit 40 da lang fährt um sicher zu gehen wird er vermutlich von den nachfolgenden Kraftfahrern bedrängt, überholt oder ausgelacht.

      Auf alle Fälle wünsche ich euch das der Unfall keine bleibenden Einschränkungen zur Folge hat.

    • Finnilini

      Ich bin eine Kollegin von dem jungen Mann und habe mich auch über die Bemerkung über Manuela Augustin geärgert. (…) Wir, die Kollegen, denken jeden Tag an den jungen Mann und der Familie die Kraft alles gut zu überstehen.

    • Redaktion

      Gutent Tag!

      Was “menschenverachtend” an unseren Formulierungen sein soll, erschließt sich uns in keinster Weise – außer, Sie wollen unbedingt aus vorhandener Antipathie irgendwelche Anschuldigungen loswerden.

      Nach Aktenstand der Polizei (Nachfrage heute) ist die Unfallursache bislang immer noch “unbekannt”. Woher Sie die Falschinformation nehmen, wissen nur Sie allein.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Heddesheimblog.de

  • Eggers

    (…)
    @Inez: Alles Gute für Deinen Freund und Dich.

  • Ulrich Menz

    Beim Lesen des Kommentars von Frau Augustin wusste ich zuerst auch nicht ob ich lachen oder weinen soll, richtig ernst genommen habe ich ihn nicht.
    Die folgenden Kommentare allerdings sind teilweise schon sehr daneben. Da wurde jemand (offensichtlich schwer) verletzt und manche Leute haben nichts anderes im Sinn als gleich mit Vorurteilen und Schuldzuweisungen aufzuwarten.
    Wir sind abgesehen von Lopez Martin weder Augenzeugen, noch sind wir über die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache informiert.
    Die Aussage der Unfall sei aufgrund überhöhter Geschwindigkeit passiert hat noch lange nicht zu bedeuten dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. Je nach Fahrbahnzustand und Verkehrssituation könnten bereits 30 Km/h als überhöhte Geschwindigkeit bezeichnet werden.
    Vielleicht hat der Verunglückte den Schotter auf der Straße einfach nicht, oder zu spät wahrgenommen?
    Jeder von uns macht mal einen Fehler oder ist vielleicht für einen Augenblick etwas unkonzentriert.
    Also bitte den Ball etwas flach halten.

    Dem Verunglückten alles Gute.

  • heddesheimer

    Ich fahre diese Straße auch sehr oft mit dem LKW. Mir wird jedesmal bange, wenn mir ein Anderer entgegenkommt und muss öfters auf das Bankett ausweichen, weil sonst meinem Spiegel der Tod droht. Was die Verschmutzung angeht, so stimme ich dem Augenzeugen zu. Alleine die Ausfahrt wenn man vom VBM kommt ist sehr oft übersät mit Schotter, Sand und Splitt. Ich hatte bei der Sanierung gehofft, dass die Straße etwas breiter wird.

    Ich bin auch schon zweimal mit dem Motorrad gestürzt, einmal lag eine Metallschiene auf der Fahrbahn die kaum vom grauen Asphalt zu unterscheiden war, das zweite Mal stand Wasser in einer kurve, da die zuständige Gemeinde den Ablauf auf eine Versickerungsfläche zuschlämmen lies (Straßen waren schon lange trocken, da es einen Tag vorher geregnet hatte). Zu schnell gefahren bin ich allerdings nicht. Seitdem fahre ich kein Motorrad mehr.

    Was ich damit sagen möchte ist, dass es nicht immer auf Raserei oder Dummheit zurückzuführen ist.

    In diesem Sinne wünsche ich gute Besserung.

  • Mhm’er

    By the way: eine regelrechte “Todeszone” ist mittlerweile die Lissenstrasse. Hier fahren die Pendler von A6 bzw. Viernheim kommend “schlauerweise” durch, wenn sie Richtung Ladenburg wollen. Hier hat’s keine Ampeln!!! Der reguläre Weg (Unterdorfstr/Beindstr/Ladenburgerstr) hat 2 Ampeln. So kommt es also vor, dass Auto morgens mit 60, 70 – teilweise auf dem Bürgersteig – durch diese 30er-Zone düsen.
    Das geht bereits seit Jahren so und die Gemeinde macht nichts dagegen.

    Aber wehe, man hat sein Auto 5 cm zu weit auf den Bürgersteig geparkt….dann ist unser lieber “Gemeindemitarbeiter” sofort mit einem Strafzettel zur Hand.

    Gruß
    Mhm’er

  • Inez

    Ich habe mich nicht über die Berichtserstattung geärgert lieber “Heddesheimblog” sondern vielmehr über die Kommentare mancher Menschen, die sich aufregen, wenn eine Straße gesperrt ist etc. Wir stehen mit der Polizei in engen Kontakt!
    Natürlich gibt es hier auch sehr viele nette Menschen, die einen jungen Mann alles Gute wünschen- Danke hierfür!

  • CB

    Guten Morgen!

    Wann wird denn nun eigentlich “nachberichtet”???

    Was ist aus dem jungen Mann geworden und wie sieht die Juristerei das Ganze denn nun.
    Nach der Aufregeung hier wäre das doch sicher mal interessant!

    Gruß und schönen Sonntag!